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Kernforschungszentrum: Cern-Physiker finden bisher unbekanntes Teilchen
dapdEntdeckung am Kernforschungszentrum Cern: Physiker haben mit Hilfe des Teilchenbeschleunigers LHC ein bisher unbekanntes Partikel nachgewiesen. Das sogenannte Baryon ist ein besonders exotisches Gebilde.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...830232,00.html
- #90 28.04.2012 06:43 von
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Ich lese gerade Lisa Randalls "Die Vermessung des Universums", in welchem sie detailliert erklärt, wie ATLAS und CMS funktionieren. Wer sich für das LHC interessiert, sollte dieses Buch kaufen (und den ersten Teil, in welchem sie über Wissenschaft und Religion fabuliert, einfach überblättern).
Myonen werden im äußersten Ring des CMS detektiert, denn nur sie fliegen (anscheinend) so weit, also können das nur Myonen sein. Die verschiedenen geladenen Teilchen fliegen unterschiedlich weit (aufgrund ihrer Lebensdauer) und haben unterschiedliche Flugbahnen (aufgrund ihrer Masse und Ladung im magnetischen Feld), so sind sie im Prinzip unterscheidbar. So habe ich das als Laie verstanden, vielleicht kann ein Physiker das noch präzisieren.
Viele Teilchen, die bei den Kollisionen entstehen, z.B. andere Hadronen, sind im Gegensatz zu Protonen und Neutronen sehr kurzlebig und zerfallen dann in andere Teilchen, die wiederum zerfallen usw. Anhand der schlussendlich detektierten Teilchen und deren Flugbahnen kann man Rückschlüsse auf die ursprünglich zerfallenden Teilchen schließen.
Einer der Vorredner sagte, dass am LHC ausschliesslich elektromagnetische Effekte -also geladene Teilchen - gemessen werden können. Das stimmt. Auf ungeladene Teilchen wie das Neutrino wird anhand eines fehlenden Energiebetrags der schlussendlich gemessenen Teilchen geschlossen.
Nun hat das LHC also ein neues Hadron entdeckt - schön und gut. Das Higgs-Boson ist noch nicht entdeckt, es wurden noch keine supersymmetrischen Partner(suSy) entdeckt, es wurden noch keine Kaluza-Klein (KK) - Teilchen entdeckt. Das finde ich ebenso bemerkenswert. Denn wenn es dabei bleibt und keines dieser theoretisch voraus gesagten Teilchen am LHC entdeckt würde, dann müssten die Theoretiker ihre Theorien und Modelle mal neu überdenken.
Wichtige Fragen harren immer noch der Beantwortung:
1. Hierarchieproblem: Warum ist die Gravitation im Vergleich zu den anderen 3 Kräften so schwach? Ohne KK-Teilchen fehlt ein Beweis für Extra-Dimensionen wie im Modell von Randall und Sundrum.
2. Woraus besteht Dunkle Materie? Dann ja wohl offensichtlich NICHT aus SuSy-Teilchen, wenn es diese gar nicht gibt. Gibt es überhsupt Dunkle Materie oder ist dass, was wir am Rande der Galaxien beobachten, die Auswirkung von nicht homogenen Gravitationsgesetzen? Wirkt die Gravitation auf großen Skalen einfach nur anders als in unserer kosmischen Nachbarschaft?
2. Was verleiht den Teilchen Masse? Dann sicher kein Higgs-Feld, wenn kein Higgs-Boson gefunden wird. Welche Erklärung gibt es denn DANN? - #91 28.04.2012 06:46 von
- #92 28.04.2012 07:30 von
Mal eine Frage
Gilt ein Teilchen erst als bekannt, wenn man es nachgewiesen hat?
Wenn ich das richtig verstehe, wurde die Existenz dieses Teilchens schon vor einiger Zeit postuliert. Ähnlich wie das bei Schwarzen Löchern der Fall war.
Galten Schwarze Löcher als unbekannt, bis man das erste entdeckt hatte? - #93 28.04.2012 07:56 von
Forschung und Wissen macht eine Zivilisation erst intelligent. Davon ist in Ihrem Posting allerdings wenig zu erkennen.
Interessanter Vorschlag. Wer hätte denn das notwendige Wissen dazu, außer die Forscher am CERN selber?Man sollte das CERN wirklich unter ständiger internationaler Wissenschaftlicher Kontrolle halten und zwar so, das immer in unregelmäßigen Abständen die Kontrolleure ausgetauscht werden!
Ein Teilchenbeschleuniger ist kein Atomreaktor. Wie weit fliegen denn die Neutronen im freien Fall? Sind es überhaupt Neutronen?Wenn der Neutronenstrahl im Beschleuniger bei einem Störfall nicht rechtzeitig im Grafitkasten abgelenkt werden kann, dann möchte ich dort nicht in der Nähe wohnen, geschweige arbeiten!
Das tun viel mehr die Nichtwissenschaftler.Wie immer spielen die Wissenschaftler mit unserem Leben und wir geben denen auch noch das Geld dafür!
Woher weiß man das vorher?Forschen müssen wir, aber bitte immer so, das diese Welt und das Leben darauf nicht unnötig in Gefahr gerät! - #94 28.04.2012 08:05 von
- #95 28.04.2012 08:15 von
Wissen und Bildung schütz vor überlangen
nichts sagenden Artikeln. Halbwissen und Glaube erzeugt Angst vor dem Unbekannten. Gefährlich sind die Menschen die ihren Glauben mit Wissen verwechseln. Es gibt genug religiöse Spinner auf der Welt, deren Worte gesprochen und wie in ihrem Post geschrieben, Unheil über die Welt gebracht haben und bringen.
- #96 28.04.2012 08:18 von
- #97 28.04.2012 08:25 von
Ja natürlich....
...nur ein krankes Hirn wie das ihre kann im glauben so verankert sein, weil wenn ihnen der Hammer auf den Fuß fällt hat das ja nix mit Schwerkraft zu tun. Musik? Was für ein krankes Hirngespinst, Schall der durch die Luft übertragen wird? Wo gibt es den so was? Flugzeuge die Tonnen wiegen sollen sich in die Luft erheben? Alles Hirngespinste kranker schizophrener Geister
- #98 28.04.2012 08:28 von
Dasselbe hat wahrscheinlich die Steinzeitfrau zum Steinzeitmann gesagt, als er mit Kieselsteinen spielte und zufällig Funken erzeugte.
Vielleicht liegt es daran, dass man erst forschen muss, um etwas zu entdecken. Woher sonst kann man wissen, was es zu entdecken gibt? Im Zeitalter der Traktoren kann man natürlich nicht wissen, dass Pferde nicht am Schwanz aufgezäumt werden.Es gibt so viel zu entdecken, und viele Forscher bekommen keinen Cent. Warum, frage ich sie?
Es wird doch auch an vielen andern Dingen geforscht, z.B. Klimaforschung oder Hirnforschung. Diese dummen Aussprüche kommen immer von Leuten, die meinen, sie hätten die exklusive Erkenntnis, was wichtig und was unwichtig wäre. Es gibt Leute, die meinen, Astrologieforschung oder Sheng Pfui wäre das wichtigste. - #99 28.04.2012 08:32 von
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