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Kernenergie in Frankreich: Atomkraft - ja, bitte

Die meisten Franzosen lieben die Kernkraft - trotz Tschernobyl und Fukushima. Daran wird auch der Unfall in der Atomanlage Marcoule kaum etwas ändern, bei dem ein Arbeiter starb. Die Kontakte zwischen Stromwirtschaft und Politik sind eng, selbst Sozialisten und Kommunisten sind auf Pro-Nuklear-Kurs.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...785870,00.html
  1. #2160

    ??

    Zitat von freiheit_wohlstand Beitrag anzeigen
    Auch hier konkret werden. Zeigen Sie mir den Haushaltsposten, der beweist, dass die AKW-Betreiber subventioniert werden. Wenn das nicht geht, dann zeigen Sie mir anhand einer Stromrechnung, der beweist, dass AKW-Betreiber wie bei der EEG-Abgabe zahlungswirksam, also mit konkretem Geldfluss, gefördert werden. Danke.
    Was ist denn das für ein Unfug? Wenn etwas nicht gezahlt wird, sondern den AKW-Betreibern erlassen wird, dan ist es doch wohl nicht anhand einer Rechnung belegbar.

    Dass kräftig subventioniert wird, wissen Sie sehr genau.

    - Fehlende Versicherungen
    - Kein Endlager vorhanden, trotzdem gibt es Betriebsgenehmigungen
    - Schwach- und mittelaktiver Müll darf einfach auf dem Gelände in Hallen gelagert werden, obwohl die Baugehmigungen nur den Bau eines AKW ausweisen dort
    - THTR wird mit Steuermitteln weiterhin gepäppelt
    - Schäden werden laut Atomgesetz komplett sozialisiert
    - Schäden ab 2,5 Milliarden komplett durch den Steuerzahler getragen
    - Müll in Asse wurde illegal mit zusätzlichen Betonumhüllungen ausgestattet, um den Müll dort loszuwerden. Die Kosten trägt der Steuerzahler
    - Havarierte Reaktoren und die Folgekosten werden in Gänze durch den Steuerzahler finanziert

    Ihre gewünschten Zahlen finden Sie beim BMU. Hatte ich verlinkt.

    Zu den Preisen. Sie entsinnen sich dunkel?
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...657638,00.html

    http://wirtschaft.t-online.de/e-on-s...18016798/index
  2. #2161

    .

    Zitat von Solarium Beitrag anzeigen
    Baugenehmigung ohne Endlager ging doch auch immer. Da ist kein Zusammenhang.
    Bitte stellen sie sich der Realität! Der Atommüll ist schon da - das Exportverbot auch. Sie können sich an Gleise ketten wie sie wollen, irgendwo muss der Müll trotzdem hin.
    Sie können doch alle die Transmutaion nutzen, den Müll wiederaufarbeiten usw.
    Wer hat gleich die Wiederaufarbeitung verboten?
    Sie haben doch sonst immer so tolle Konzepte.
    Es existieren ja mehrere Endlager: die politische motivierte Verweigerung der Nutzung ist also ihr Konzept?
    Und wenn es nicht funktioniert, bleibt immer noch Ihr Garten über als Müllkippe.
    Merken sie langsam, dass ihre "Argumentation" innen hohl ist? Die AKW-Betreiber sind NICHT an dem Umstand schuld, dass es "unmöglich" ist, ausschliesslich RADIOAKTIVEN ABFALL und auschliesslich in Deutschland endzulagern.
  3. #2162

    .

    Zitat von Zuversicht7 Beitrag anzeigen
    Nachkühlleistungen:

    Nach Beendigung der Kettenreaktion:

    Die ersten 10 Stunden = 10% der Nennleistung, bei 1.ooo MW etwa 100 MW.

    Danach etwa 1% der Nennleistung, bei 1.000 MW etwa 10 MW, bis zur Zwischenlagerung.
    Ihre Angabe der Nachzerfallswärme ist nicht ganz korrekt: http://de.wikipedia.org/wiki/Nachzerfallsw%C3%A4rme
    Allerdings ist der Leistungsbedarf, um diese Nachzerfallswärme abzuführen, um Größenordungen geringer. Die Pumpenleistungen (auch bei Betrieb des AKW) sind weit unter 1MW. Bei abgeschalteten Reaktor reicht davon ein Bruchteil aus (zB. müssen sie nach 3Tagen in 24h 2500m³ Kühlwasser umwälzen).








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