Kenia: Piraten kapern Flüssiggas-Tanker mit deutschem Kapitän

Seeräuber haben vor der Küste Kenias einen Tanker in ihre Gewalt gebracht. Die Besatzung stammt überwiegend von den Philippinen, der Kapitän ist Deutscher. Das Schiff transportiert*hochexplosives Flüssiggas.

http://www.spiegel.de/panorama/justi...724989,00.html
  1. #30

    "Explosiv"

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Seeräuber haben vor der Küste Kenias einen Tanker in ihre Gewalt gebracht. Die Besatzung stammt überwiegend von den Philippinen, der Kapitän ist Deutscher. Das Schiff transportiert*hochexplosives Flüssiggas.

    http://www.spiegel.de/panorama/justi...724989,00.html
    ist es erst anch Verdampfen und Vermischung mit Luft erfolgt eine Reaktion.
    Das unterscheider Flüssiggas von echten Explosivstoffen die bereits auf Schlag,Rreibung oder Erhitzung explodieren können.
  2. #31

    Zitat von jaguar16 Beitrag anzeigen
    Das klingt ja erstmal supertoll, ABER (unabhängig vom aktuellen Fall):

    - Routenplanung: Was soll man machen, wenn man z.B. nach Mombasa muss? Irgendwann muss man da zu in Richtung Küste und damit durch gefährdetes Gebiet- oder soll keiner mehr hinfahren und diese Gegend dann auch noch "aufgeben"? Das kann es doch nicht sein!

    - Sicherheitsmannschaft: Wenn die mit ihren automatischen Waffen auf die Angreifer schiessen mag das eine Weile gut gehen und im Einzelfall auch Erfolg haben.
    Nur passive Sicherheitsmaßnahmen, keine Waffen

    1:Wachpersonal
    2:Wasserwerfer
    3:Lärmkanonen (erfolgreich bereits getestet)
    4:Mechanische Hindernisse fürs erklettern
    .....
    Kostet alles Geld, richtig

    Und vor allem, Wenn möglich wirklich sinnvolle Umfahrungsversuche.

    Da aber Entführungen versichert sind, lohnt sich das noch nicht in vollem Umfang
  3. #32

    Zitat von Basou Beitrag anzeigen
    da die Piraten Panzerbrechende Waffen haben, ist eine verteidigung in diesen Fall unmöglich!
    Ich rede von passiven Verteidigungsanlagen wie Wasserwerfer etc
  4. #33

    Die Weltgemeinschaft blamiert sich

    mit ihren hochgerüsteten Armeen kommen sie gegen 100 afrikanische Piraten nicht an. Piratenangriffe müssen für die Piraten tödlich enden. Und wer Erpressergeld zahlt, zieht die nächsten Piratengenerationen groß!
  5. #34

    Maßnahmen

    Zitat von happy2009 Beitrag anzeigen
    Nur passive Sicherheitsmaßnahmen, keine Waffen

    1:Wachpersonal
    2:Wasserwerfer
    3:Lärmkanonen (erfolgreich bereits getestet)
    4:Mechanische Hindernisse fürs erklettern
    .....
    Kostet alles Geld, richtig

    Und vor allem, Wenn möglich wirklich sinnvolle Umfahrungsversuche.

    Da aber Entführungen versichert sind, lohnt sich das noch nicht in vollem Umfang
    ok, aber Wachpersonal bringt kaum etwas. Man sieht die Gefahr möglicherweise eher kommen, doch einfach mal davonfahren geht nun mal nicht.
    Zum Wasser hatte ich vorhin schon geschrieben.
    Und die beiden anderen Punkte, naja mag einige abschrecken (gerade Stacheldraht rund um das Hauptdeck scheint mir noch das sinnvollste), aber allein das verhindert es auch nicht vollständig und viele haben es ja auch schon.
  6. #35

    Selbst schuld!

    Die Gegend ist als piratenverseuchtes Gewässer bekannt. Warum organisieren die Reeder nicht private Einheiten, die die Schiffe bewachen. Wahrscheinlich ist das Risiko noch nicht hoch genug.
  7. #36

    Quatsch

    Zitat von vantast64 Beitrag anzeigen
    Und wieder sollten wir nicht nur auf die bösen Piraten schimpfen, denen die eu und andere freundlicherweise ihre Lebensgrundlagen als Fischer beim Fischfang durch modernste Fangschiffe zerstört haben, wie auch die Landwirtschaft Afrikas durch Billigexporte und Exporte von tierischen Abfällen.
    Klar, daß die verarmten Männer den Beruf wechseln und Piraten werden.
    Das ist, was der Gutmensch gerne glauben möchte. Die Wahrheit ist, dass die Somalis ihre Gewässer nie nachhaltig bewirtschaftet haben. Als sie noch Freunde der Soviets waren, waren es deren Trawler, die abgeräumt haben. Als Somalia von den Somalis in die komplette Anarchie befördert wurde, waren es die meistbietenden, die den Fisch bekamen.

    Viele der heutigen Piraten waren nie Fischer. Und was hat bitte der böse Westen verbrochen, dass sich die Somalis seit 20 Jahren an Land gegenseitig umbringen? Haben wir ihnen ihre Supermärkte, Golfplätze und Hochgeschwindigkeitsbahnen weggenommen?

    Leute, die in merkwürdig masochistischer Weise ihre eigene Gesellschaft für wirklich jedes Übel dieser Welt verantwortlich machen wollen, sollten mal einen Psychiater konsultieren.
  8. #37

    Überwachung des Gewässers?

    Finde ich ja faszinierend, wie einfach sich das der ein oder andere vorstellt.
    Zum Vergleich: Bevor ihr sowas vorschlagt, sammelt dochmal 10 Freunde zusammen und versucht damit ein Gebiet wie Hannover vollständig zu überwachen.
    Mich würde eher interessieren, wo und wie sich die Piraten aufrüsten.
    Sollten deutsche Waffen, deutsche Schiffe angreifen... Nanu?
  9. #38

    Was will man damit sagen,

    Müsste ein so hoch riskantes Schiff am einen so unsicheren Ort nicht im Geleit der Marine fahren ?
  10. #39

    Böse Ganoven

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Seeräuber haben vor der Küste Kenias einen Tanker in ihre Gewalt gebracht. Die Besatzung stammt überwiegend von den Philippinen, der Kapitän ist Deutscher. Das Schiff transportiert*hochexplosives Flüssiggas.

    http://www.spiegel.de/panorama/justi...724989,00.html
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    Was für eine Nachricht, da können wir es mal wieder erleben, wie kleine Ganoven große Supermächte in die Suppe spucken können und all die Aufrüstung der Mariene am Horn von Afrika zeigt die Lücken der Unfähigkeit.

    Wer sich weltweit mit seinen Kriegseinsätzen verzettelt, der kann dann eben die Handelsrouten nicht sichern.
    HR