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Kein Parteiausschluss: Sarrazin blamiert die SPD

Ein paar Worte des Bedauerns genügten - und die SPD knickte ein: Mit einem seltsamen Kuhhandel verzichten die Sozialdemokraten auf einen Ausschluss von Thilo Sarrazin. Der Ex-Bundesbanker darf sich freuen. Und die Partei muss sich fragen lassen, was das ganze Theater sollte.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...758691,00.html
  1. #1

    widerwärtig

    und ein Abbild, ein korrektes, einer ehemalig vertrauenswürdigen Partei in Hinblick auf die Glaubwürdigkeit ihrer eigenen Haltung. Möget Ihr verrotten auf dem Scheiterhaufen Eurer Lügerei und Eures perfiden Populismus.
  2. #2

    Die Königsmörderin...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein paar Worte des Bedauerns genügten - und die SPD knickte ein: Mit einem seltsamen Kuhhandel verzichten die Sozialdemokraten auf einen Ausschluss von Thilo Sarrazin. Der Ex-Bundesbanker darf sich freuen. Und die Partei muss sich fragen lassen, was das ganze Theater sollte.
    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...758691,00.html
    ...Andrea Nahles hat sich jedenfalls mal wieder profilieren und produzieren dürfen und wird im SPON erwähnt.
  3. #3

    Lumpenproletariat und Memetik

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein paar Worte des Bedauerns genügten - und die SPD knickte ein:
    Ausgrenzung des "Lumpenproletariats" ist durchaus linke Politik. "Schmarotzer" der arbeitenden Klasse sind laut Marx nicht nur Reiche und Adlige sondern auch Arbeitsfaule, Bettler und Menschen mit unlauteren Berufen.

    Beide Begriffe sind Zitate aus dem "Kapital". In den meisten sozialistischen Ländern stand/steht mutwillige Arbeitslosigkeit unter Strafe, siehe DDR "Asozialengesetz".

    Und hätte Sarazzin anstatt des Begriffs "Genetik" die "Memetik" verwendet hätte niemand an seinen Aussagen echte Kritik führen können. Denn GENETISCHE Unterschiede sind innerhalb der heute lebenden Menschheit irrelevant klein, MEMETISCHE Unterschiede aber unbestreitbar. Ob ein Mem gut oder schlecht ist kann man dann immer noch diskutieren.

    Die Memetik ist die Lehre von der Vererbung kultureller Informationen.
  4. #4

    Falscher Titel

    Sarrazin blamiert die SPD? Ich denke, die SPD hat sich in dem Fall selbst blamiert.
  5. #5

    Was soll's....

    Sarrazin passt doch wunderbar in die Riege der neoliberalen HartzIV-Partei!

    Wer wählt noch SPD?
  6. #6

    Veit Medick kritisiert die SPD an der falschen Stelle

    "Was das ganze Theater sollte", frage ich mich schon seit Beginn der Sarrazin-Diskussion, weil das Ausschlussverfahren von vornherein unangemessen war. Dass sich die SPD-Führung erst jetzt eines Besseren besinnt, ist bedauerlich, aber immer noch besser, als stur am Irrtum festzuhalten. Deshalb geht die Kritik von Veit Medick fehl. Allzu häufig gefallen sich Journalisten darin, Politiker für einen Sinneswandel zu kritisieren, wodurch die Gefahr steigt, dass das System zu erstarren droht und wichtige Kurskorrekturen ausbleiben.
    Fraktions- und sonstige Anpassungszwänge sind verbreitet genug, man muss Politiker nicht noch zusätzlich unter Druck setzen. Es sei denn, die veränderte Haltung basierte bloss auf Opportunismus, nicht auf Überzeugung. Allerdings könnte man selbst darin etwas Positives sehen, weil die Politiker, die sich an der Bevölkerungsmehrheit orientieren, uns der Basisdemokratie faktisch näher bringen.
  7. #7

    Generell

    Ich bin den Sozialdemokraten durchaus gewogen, aber diese Verhalten gegenüber Sarrazin ist exemplarisch für die Partei.

    Während der letzten Jahrzehnte haben die SPD Mitglieder eine Art wohlfühl-Kuschelkurs eingeführt. Nach dem Motto: Wir sind sozial und haben Recht und die anderen wollen nur die Reichen noch reicher machen.

    Das reicht aber schon lange nicht mehr. Wenn ich alle paar Jahre eine Chance habe zu wählen. Dann erwarte ich eine stringente Haltung der Partei die ich wähle. Kein rumgeeiere. Rumeeiern kann ich selbst.

    Daran mangelt es bei der SPD. Es mangelt ihr an Konsequenz, Nachhaltigkeit und Skrupellosigkeit.

    Sarrazin ist da ein gutes Beispiel. Kaum wird es ernst, fallen alle um. Was soll ich von so einer Partei halten?

    Die Konservativen und selbst die scheinheilige FDP hätte hier durchgegriffen und klare Kante gezeigt. Die SPD nicht. Sie windet sich und hat doch eigentlich alle lieb. Will ich eine solche partei in der Regieungsverantwortung sehen? Nein, wirklich nicht.

    Die CDU/CSU mit ihrem angeblich hartem Kurs ist unwählbar, weil sie verfilzt und skruperllos ist. Beides in Wechselwirkung.

    Ergo: Die Grünen. Da finde ich auch nicht alles Klasse. Aber die sind wenigstens auf Kurs.
  8. #8

    SPD schafft sich ab

    Ist schon amüsant zuzusehen, wie sich so viele etablierte Größen hierzulande darin überbieten, sich am effektivsten selbst abzuschaffen ;)
  9. #9

    Sarrazin

    Es gibt nichts was die Parteigenossen nicht selbst am besten versauen koennten.








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