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Kaventsmänner: Forscher erkennen Monsterwellen-Wetter

Sie werden bis zu 30 Meter hoch, zerstören selbst große Schiffe - Monsterwellen lassen sich bisher nicht vorhersagen. Nun können Forscher immerhin zeigen, unter welchen Bedingungen die gefährlichen Wasserwände entstehen. Eine Erkenntnis: Die Kaventsmänner sind erstaunlich langlebig.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...701440,00.html
  1. #20

    ...wenn...

    ein sog. Kaventsmann plötzlich vor mir steht und ich habe mein Schiff zufällig im rechten Winkel ausgerichtet, dann muss doch aber die Höhe der Welle mein Schiff geradezu senkrecht mit Bug nach oben stellen....sollte sich die Welle dann noch überschlagen, wird das Schiff mitgerissen oder es überschlägt sich oder es wird unter Wasser gedrückt...die Vorstellung, dass es die Welle abreiten kann, erscheint eigentlich unvorstellbar...
  2. #21

    Interesant

    War sehr spannend der Artikel, möchte so nem Ding nicht begegnen. Am interessantesten, fand ich ihre Ergebnisse, dass das die Welle viel größer sein kann, als die Wellen die sie erzeugt haben. Hoffe unser Klimasystem hat nicht solche Mechanismen mit eingebaut. Ob Mensch oder natürlich, oder ob es sich verändert oder nicht um hier keine Diskusion anzustoßen!
  3. #22

    re

    Zitat von pteranodon Beitrag anzeigen
    Dass sich Freak Waves minutenlang aufrecht erhalten koennen, erscheint weder spektakulaer noch ueberraschend. Falls es doch aussergewoehnlich ist, sollte der Artikel das besser erklaeren.
    Man hielt sie bis dato generell für eher kurzlebige Ereignisse. Wohl daher außergewöhnlich.

    Zitat von mk-ultra Beitrag anzeigen
    Demnach gibt es für die Kapitäne keinen Handlungsspielraum, da die Wellen unvermittelt und unvorhergesehen auftauchen.

    Bei 30m bricht sich die Welle auf jeden Fall, das heißt in dem Fall ist es besser frontal auf so eine Welle zuzusteuern, längsseits würde das Schiff kentern.
    Es kommt hierbei natürlich immer auf den ganz konkreten Fall an, bzw. auf die jeweiligen Umstände und Begebenheiten - zumal selbstverständlich nicht jeder Schiffstyp in der Lage ist, gleich gut/schnell zu manövrieren. Pauschal beantworten lässt sich das nicht. Jedoch scheint es, handelt es sich um ein sehr großes Schiff, eher nicht empfehlenswert, derlei Ausreißerwellen frontal anzugehen. In dem Szenario hätte man nämlich das Problem, dass das Schiff bugseitig, respektive sein Vorderteil, bereits in ein (in dem Fall) krasses Wellental absackte, nachdem die Welle über den Bug gebrochen, der Mittelteil des Schiffes aber noch mitten drin und gewissermaßen "angehoben" würde. Die Folge wäre eine enorme "Knickbelastung" in der Vertikalen durch das Schiff; wofür sie i. d. R. nicht ausgelegt sind. Bedeutet, das Schiff könnte im schlimmsten Falle seinem eigenen Gewicht nachgeben und tatsächlich durchbrechen.

    Abdrehen wäre ganz offensichtlich mindestens so unklug, da jedes Schiff, ganz gleich wie groß, sich gewiss einem erheblichen Risiko aussetzte, zu kentern, wenn es seitlich getroffen wird.

    Demnach bliebe ein dezent seitliches Anlaufen, so, als wolle man sich "anschmiegen". Auf diese Weise ließen sich u.U. und mit etwas Glück beide Hauptgefahren (Bersten; Kentern) jeweils etwas minimieren, sowie die Einschlagswucht nicht konzentriert an Bug einschlagen, sondern auf größere Fläche verteilen. Das bleibt aber in erster Linie theoretische Spielerei, da solche Wellen - behaupte ich - in den seltensten Fällen rechtzeitig ausgemacht werden können und, wie richtig angemerkt, der Handlungsspielraum in so einer Situation gegen Null tendiert.

    klasse. bis auf die nichtlinearität ist das alles abiturwissen..
    Ja, insgesamt ein klasse Beitrag. ;-) Nichts für ungut, aber die Tatsache, dass bei nahezu allen Vorgängen in der Natur Nichtlinearität ein charakteristisches und typisches Merkmal ist, wenn überhaupt, dann halte ich persönlich doch eher das für "Abiturwissen". Aber da waren Sie möglicherweise noch auf dem Pausenhof?
  4. #23

    Irreführend

    Leider werden hier Begriffe und Sachverhalte durcheinander geworfen um einen möglichst reisserischen Artikel mit vielen spannend klingenden Schlagwörtern zu präsentieren.

    Das Video und auch der Artikel über die Korallenriffe suggerieren, das die erwähnten "Monsterwellen" und Tsunamiwellen in etwa das Gleiche sind. Das ist schlicht falsch. Beide Phänomene haben nichts miteinander zu tun!

    In Entstehung, Ausbreitung und Bedrohung für den Menschen unterscheiden sie sich völlig. Ein Tsunami ist für Schiffe auf offener See gar nicht spürbar, er türmt sich nur in Küstennähe auf. "Monsterwellen" entstehen an der Wasseroberfläche, Tsunamis am Meeresboden etc.

    Auch wird der Begriff "Brecher" sehr inflationär verwendet.
    Ein Brecher ist eine Welle, deren Steilheit ein kritisches Maß überschreitet und sie deswegen in sich zusammen fällt.
    Brecher sind nicht gleichzusetzen mit besonders großen Wellen. Klingt aber natürlich interessanter.
    Es scheint außerdem Mode zu sein, jede etwas größere Welle gleich als "Monsterwelle" zu bezeichnen. Wellenhöhen von 15 Meter sind bei Sturm völlig normal.
    Auch ist die Interefernz von Wellenfeldern nichts neues. Vor dem südlichen Norwegen gibt es ein Gebiet, das dafür schon seit Jahrzehnten bekannt ist.
  5. #24

    und sie wissen nicht, dass sie nichts wissen ...

    ... ob es nun die alte 'Wahrheit' von den Flüssen ist, die angeblich Jahrmillionen brauchen, sich ihre Täler ins Gestein zu graben ... oder die bis vor wenigen Jahren noch für völlig ausgeschlossen erklärte Existenz von Monsterwellen.

    Als Erbsenzähler sind sie zu gebrauchen ... unsere tollen Wissenschaftler ... dass was darüber hinaus geht überfordert sie völlig, ... ihre als 'Wahrheit' deklarierten Theorien ... unterscheiden sich kaum von den Logeleien pupsertärer 17-jähriger.

    Über die Klamautologen will ich gar nicht erst anfangen zu schreiben ...


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