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Kaventsmänner: Forscher erkennen Monsterwellen-Wetter

Sie werden bis zu 30 Meter hoch, zerstören selbst große Schiffe - Monsterwellen lassen sich bisher nicht vorhersagen. Nun können Forscher immerhin zeigen, unter welchen Bedingungen die gefährlichen Wasserwände entstehen. Eine Erkenntnis: Die Kaventsmänner sind erstaunlich langlebig.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...701440,00.html
  1. #10

    linearer Zusammenhang

    Normalerweise addieren sich Wellen. Das ist ein linearer Zusammenhang. Das spannende an diesen Kaventsmännern ist scheinbar, dass extrem starke nichtlineare Effekte wirken. Die Kaventsmänner lassen sich also nicht durch einfache Modelle mit Interferenzen erklären.

    Ich finde das eigentlich nicht weiter verwunderlich (Viskosität, Wirbelungen usw.) und der Artikel bietet kaum neuen Informationsgehalt. Wahrscheinlich hat der Autor selbst nicht verstanden, was ihm die Forscher da erzählt haben.

    Festzuhalten ist aber, dass auf dem Meer wohl tatsächlich solche Kaventsmänner vorkommen und eine starke Zerstörungsgewalt haben.
  2. #11

    re

    Als ich das erste Mal von Monsterwellen hörte und las, das darüber in der Wissenschaft großartig gerätselt wird... da dachte ich: "Nennt man das nicht einfach Interferenzen?"
    Interferenzen sind lediglich für bestimmte Typen von Monsterwellen verantwortlich. Grundsätzlich können derartige Gebilde auch ohne Interferenzen entstehen, durch ein kompliziertes Zusammenspiel von gewöhnlichen Windwellen und kräftigen Oberflächenströmungen, in etwa.

    Zitat von VPolitologeV Beitrag anzeigen
    Ja, das dachte ich auch. Ärgerlicherweise habe ich ein Buch über Chaostheorie und -mathematik im Schrank, in dem bereits die hier greifenden weiteren Prinzipien beschrieben werden. Es ist von etwa Anfang der 1980er.
    Man greift in der Regel allerdings nicht unbedingt zur "Chaostheorie", wenn man Themen wie dieses mathematisch behandelt.^^ Für die fand man bisweilen andere Anwendungsgebiete. Gegenstände in der Art von Monsterwellen werden eher stochastisch untersucht, bzw. als stochastische Modelle betrachtet, zum Beispiel im Rahmen der Extremwerttheorie...
  3. #12

    Knappe Zeit...

    Zitat von Herz_aus_Stahl Beitrag anzeigen
    Es wäre interessant zu wissen ob es Strategien gibt wie man als Schiffsführer mit sowas umgehen soll, egal wie gross das eigene Boot/Schiff ist...
    Möglichst im rechten Winkel zur Welle ausrichten, sofern dafür noch Zeit ist. Das ist auch keine Garantie, aber ein Treffer längsseits kann selbst große Schiffe versenken.
  4. #13

    "erstaunlich langlebig"?

    Dass sich Freak Waves minutenlang aufrecht erhalten koennen, erscheint weder spektakulaer noch ueberraschend. Falls es doch aussergewoehnlich ist, sollte der Artikel das besser erklaeren.
  5. #14

    .

    Zitat von Herz_aus_Stahl Beitrag anzeigen
    Es wäre interessant zu wissen ob es Strategien gibt wie man als Schiffsführer mit sowas umgehen soll, egal wie gross das eigene Boot/Schiff ist...
    Nicht das ich von dem Thema große Ahnung habe, kürzlich kam jedoch eine recht ausführliche Dokumentation zu dem Thema:

    Demnach gibt es für die Kapitäne keinen Handlungsspielraum, da die Wellen unvermittelt und unvorhergesehen auftauchen.
    Bei 30m bricht sich die Welle auf jeden Fall, das heißt in dem Fall ist es besser frontal auf so eine Welle zuzusteuern, längsseits würde das Schiff kentern.
    Es wurden 2 Schiffe und deren Kapitäne gezeigt, die solche Kaventsmänner überlebt haben. Die Fenster der kompletten Brücke wurden eingedrückt und durch die Wassermassen wurden die Geräte dort zerstört.

    Weiter wurde in der Doku berichtet, dass die Wellen dadurch entstehen, das sich eine Welle von der vorherigen die Energie "klaut" und sich über diese hinüber zu entsprechender Größe auftürmt.
    Sorry, aber genauer krieg ich es nicht mehr zusammen...
  6. #15

    Bitte geben Sie einen Titel für den Beitrag an!

    Zitat von Liopleurodon Beitrag anzeigen
    Möglichst im rechten Winkel zur Welle ausrichten, sofern dafür noch Zeit ist. Das ist auch keine Garantie, aber ein Treffer längsseits kann selbst große Schiffe versenken.
    Also lautet die einzig funktionierende Strategie: Nicht so einem Ding begegnen...
  7. #16

    Titel für den Beitrag

    Zitat von MasaGemurmel Beitrag anzeigen
    Guten Tag,
    ... da dachte ich: "Nennt man das nicht einfach Interferenzen?"
    Murmel
    Bei normaler Interferenz addieren sich die Wellen einfach: Zu jedem Zeitpunkt ist die Wellenhöhe ist die Summe der Höhen der Einzelwellen. Genau dies scheint bei Monsterwellen nicht gegeben zu sein - sie werden höher als die Summe der Wellenhöhen.
  8. #17

    suuuper

    klasse. bis auf die nichtlinearität ist das alles abiturwissen(nicht mit wasserwellen, aber mit allen arten von wellen) - ok, und der winkel von 42°. aber ansonsten. naja. nicht wirklich neue erkenntnisse.
  9. #18

    usw.

    Zitat von paoloDeG Beitrag anzeigen
    Man sollte auch die Windströmungen und ihre Stärke, Unterwasserströmungen, Mondanziehungskraft, Sonneanziehungskraft, Erdanziehungskraft, die nicht an alle punte der Erde gleich ist, berücksichtigen! Vielleicht, denke ich mir!
    Nicht zu vergessen, die Farbe Ihrer Unterhose!
  10. #19

    beeindruckende Bilder








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