Wenn die EZB Staatsanleihen kauft, betreibt sie entgegen ihres Mandats Staatsfinanzierung, Ende.
Aber der Bruch von Verträgen, ob durch Staaten oder EU-Institutionen, ist in dieser kranken Union seit deren Beginn Usus.
DPADie Europäische Zentralbank steht vor dem Tabubruch: Kommende Woche will sie ein großes Programm zum Kauf südeuropäischer Staatsanleihen beschließen - das bedeutet Gelddrucken. Kritiker warnen vor steigender Inflation.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...852731,00.html
Wenn die EZB Staatsanleihen kauft, betreibt sie entgegen ihres Mandats Staatsfinanzierung, Ende.
Aber der Bruch von Verträgen, ob durch Staaten oder EU-Institutionen, ist in dieser kranken Union seit deren Beginn Usus.
Falls H. Weidmann überstimmt werden sollte, dann könnte er doch praktisch vor dem EuGH klagen, oder?
Schließlich verstößt diese Praxis gegen geltendes Recht.
Oder bin ich da falsch Informiert?
MfG
Hoyt
Das Thema Inflation ist schwer nachzuvollziehen. Wenn man sieht dass die Inflation steigt, um 0,5 oder 1%, sollen sie halt wieder aufhören mit zu drucken. Das kann man doch steuern. Der Effekt wird noch etwas nachlaufen aber wohl kaum zu 10% Inflation führen. Was sind aber 1-2% mehr wenn dafür diese endlose Eurokrisen-Wahnsinn mal entschärft wird. Wenn dann noch die Finanzmärkte/Banken ordentlich reguliert würden und die Reichen sich an den Kosten beteiligen könnte man Europa mal wieder von der positiven Seite sehen und entspannt nach Italien usw. fahren.
Wenige Tage vor dem Urteil des Verfassungsgerichts am 12.09. wollen diese Verbrecher Draghi und sein Adlatus Asmussen wieder einmal vollständig rechts- und vertragswidrig gegen die Euro-Verträge verstoßen und noch "rechtzeitig" die ganz große Gelddruckmaschine anwerfen. Und Merkel schaut dem Treiben ungerührt zu, um sich am Ende auch noch die "Hände in Unschuld" waschen zu können. - NOCH viel absurder geht es einfach nicht mehr, zum maximalsten Schaden des deutschen Volkes! Einfach NUR noch unfassbar, wie man diese Frau weiterhin im Amt lassen kann!
Sehr gut, diese Info geht auch an den Damen und Herren im Bundesverfassungsgericht nicht vorbei
... erst Intervention der EZB fordern, weil moralische Verpflichtung, keine Alternative, irrationale Inflationsangst aus den 20er Jahren, dann Risiken an die Wand malen (weil man will es im nachhinein gesehen haben) ... die Position dies SPIEGEL ist nachgerade nicht mehr feststellbar. Geht es nur noch darum, sich später als den großen Warner zitieren zu können?
Dass die Draghi-Politik zu wertlosen Draghi-Euros führen wird, ist jedem klar, ebenso, dass die Südländer dafür sind, weil sie dann ihre Schulden billig bezahlen können und stolz verkünden können, dass sie alles zurückgezahlt haben.
Ihre Eliten kaufen sich bis dahin Viertwohnungen in Berlin und warten gelassen darauf, bis der SPIEGEL dies merkt, einen Artikel schreibt und zeigt, dass er es schon immer gewußt hat.