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Kauf von Staatsanleihen: Euro-Gruppe erwägt neue Hilfen für Spanien

REUTERSDie spanische Regierung hat immer größere Probleme, sich Geld zu beschaffen - trotz des 100-Milliarden-Pakets für die Banken des Landes. Nun berät die Euro-Gruppe über ein neues Hilfsmittel: den direkten Kauf von Staatsanleihen durch den Rettungsfonds EFSF.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...846457,00.html
  1. #1

    Taschenspielertricks

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Di
    Ob die "Hilfen" für die Banken nun von der EZB (linke Tasche)
    oder vom EFSF (rechte Tasche) kommen, ist doch so was
    von egal.

    Auf jeden Fall werden die Milliarden zu diversen Bankenrettungen
    fliessen und dann, wenn die "systemrelevanten" Banken, also
    alle Banken, gerettet sind, wird es eine riesige
    Bad-Euro-Länder-Bank geben, die alle Schulden auslagert
    und dann wird ein großer Betonblock darüber gesetzt und
    alles wird vergessen, alles wird gut und das Spiel kann
    von Neuem beginnen!

    Sie Bad-Bank in Deutschland.

    Utopie? Nein in Kürze Tatsachen!
  2. #2

    Rettungsfonds

    Rettungsfonds, Rettungspakete, alles Euphemismen für Schulden und Bürgschaften. Jeder Kredit, jede Bürgschaft, schlägt Schuldnern und Gläubigern auf die bonität und führt zu höheren Zinsen und weniger Bereitschaft der Anleger (gern auch Märkte genannt) ihr Geld in diese Kreditblase namens Staatsanleihen zu stecken. Das gilt auch für €Bonds und was es sonst noch an Mechanismen zur Rettung des Untergangs gibt.
  3. #3

    Fatalismus

    Ein merkwürdiger Fatalismus breitet sich aus. Vernünftige Unternehmer merken, dass die, die ordentlich wirtschaften die Zeche zahlen, während die, die unredlich wirtschaften immer größere Summen geschenkt bekommen.
    Das System ist einfach nur krank, wenn nicht mafiös und kriminell. Wer hat in einem solchen Umfeld noch den Mut ordentlich zu wirtschaften?
    Ordentlich wirtschaften = Insolvenz, unordentlich wirtschaften = Geschenke bekommen. Na da ist die Wahl doch klar, oder?
  4. #4

    Und der

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Di
    Wahnsinn nimmt unaufhaltsam seinen Lauf. Auch die nächsten evtl. 100 Mrd. Euro werden nicht reichen, auch die darauffolgenden nicht. Und Italien steht bereits in den Startlöchern. Was mich aber schwindeln macht ist die Geschwindigkeit mit der dieser Verfall davon gallopiert. Die Spanier haben das Geld doch erst vor ein paar Tagen überwiesen bekommen, oder erst vor ein paar Stunden. Und schon reicht es nicht mehr. Da tun sich Abgründe auf in die niemand der politisch Handelnden wirklich sehen will. Zu grausig ist der Anblick. Erinnert mich an Mordor aus dem Herrn der Ringe.
  5. #5

    Spanien wird offensichtlich kein ESM-Geberland, war aber mit 12,75% als wichtige Stütze eingeplant.
    Diese 12,75% müssen dann wohl auf alle NOCH-Zahler aufgeteilt werden, das wird lustig!
  6. #6

    ...

    Zitat von EU-Diplomat
    Wir hoffen, dass wir die Märkte nun beruhigen können...
    Wie lange erzählen die uns das jetzt schon? Die Euro-Gruppe ist ein ahnungloser Haufen von Dilettanten. Das solche Leute uns regieren und überhaupt in höheren Positionen sind ist eine Schande sondergleichen. Immer mehr nicht gedecktes Geld in den Ring zu werfen ist nun wirklich weder kreativ noch zielführend - das kann ich auch. Aber was solls! Hauptsache die Märkte sind kurz zufrienden. Wie die Menschen denken, spielt ohnehin in dieser EU keine Rolle. Was für Versager!
  7. #7

    "Wir hoffen, dass wir die Märkte nun beruhigen können'', zitiert die "SZ" den EU-Diplomaten. Zwar sei das Bankenproblem noch nicht gelöst, ,"aber wir sind dabei, dies zu tun''.
    Wie immer wird die "Beruhigung" der Märkte nur von sehr kurzer Dauer sein - wenn überhaupt.
    Das Geld im EFSF geht rasant zur Neige. Was passiert eigentlich, wenn Karlsruhe den ESM stoppt ?
  8. #8

    hat unser Bundesfinanzminister gemünzt auf das 100-Milliarden-Euro-Bankenrettungspaket für Spanien vor genau einer Woche gesagt.
    Er wird den gleichen Senf jetzt wiederholen, und zugleich ein Horrorgemälde an die Wand malen, was alles schlimmes passiert, wenn nicht schnell gezahlt wird. Und die Abnicker im Bundestag werden dem auch noch nachkommen, weil sie den verlogenen Gutachten glauben, die Schäuble in seinem Ministerium anfertien lässt.

    Das Ganze ist aber nur eine riesengroße Insolvenzverschleppung zu Lasten des deutschen Steuerzahlers. Wer die Desinformation von Politikern und ihren Hofmedien Leid ist, kann sich über den Zustand von Spaniens Volkswirtschaft hier informieren

    http://www.querschuesse.de/spanien-dramatische-lage/

    Dann wird schnell klar, dass nur noch das Ausscheiden des Landes aus dem Euro, Abwertung der neuen Währung und ein Schuldenschnitt helfen können.

    Wer eine erhellende Gesamtanalyse der Eurokrise lesen will, sollte zum "Das Euro-Desaster" von Elbers greifen. Dort wird auch der Nachweis geführt, das die ganzen Hilfspakete niemals eine Besserung bringen können, sondern nur den Schaden immer höher Treiben. Diese analyse ist über die Homepage des ifo-Instituts gratis beziehbar:

    http://www.cesifo-group.de/portal/page/portal/ifoHome/B-politik
  9. #9

    Staatsfinanzierung mit der Notenpresse

    hat es zu allen Zeiten gegeben, und es hat immer
    zum Untergang der Währung geführt. Auch jetzt
    geht die Politik den bequemen Weg, am Ende
    stehen Hyperinflation oder Währungsreform.
    Alternativlos.








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