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Katholisches Dorf: Schwuler Lehrer zieht Bewerbung als Rektor zurück

DPAEr ist bestens qualifiziert, erfahren, beliebt. Und er war der einzige Bewerber. Die Stelle als Rektor einer niedersächsischen Grundschule hatte ein Bremer Lehrer schon in der Tasche. Bis Dorfbewohner erfuhren, dass er evangelisch ist - und schwul.

Niedersachsen: Schwuler Lehrer zieht Rektor-Bewerbung zurück - SPIEGEL ONLINE
  1. #20

    Zitat von 4qfghei3pers Beitrag anzeigen
    wenn man Schwulheit als unnatürlich und für einen normalen Menschen völlig abwegig ansieht.
    Dabei sollte sich jeder der Gutmenschen mal detailliert vorstellen, wie homosexuelle Praktiken ablaufen.
    Da fällt einem nur Reich- Ranickis Zitat aus einem anderen Zusammenhang ein: einfach ekelhaft.
    Wer diese Praktiken gutheißt oder gar als natürlich ansieht, dem ist wohl nicht mehr zu helfen.
    Der schwule Lehrer hatte aber den Anstand, seine Kandidatur zurückzuziehen, das war gut.
    Ich hätte mich an seiner Stelle erst garnicht beworben.
    Nein, das hat alles nichts mit Mittelalter zu tun, sondern ist das, was die Menschen wirklich gegenüber Schwulen empfinden.
    Und diese sollten mal ihre Väter fragen, wo sie selber wären, wenn ihr Vater schon diese Neigung gehabt hätte.
    Man muß nicht alles gutheißen, was der Zeitgeist und willige Follower toll finden.
    Sie sind einfach widerlich. Sowas hier lesen zu müssen, zeugt auch von der Einstellung der Moderatoren, ich an deren Stelle hätte ihr Pamphlet zensiert. Das hat nichts mit freier Meinung zu tun, sondern nur noch mit diskriminierung.

    Das es sowas noch gibt, unglaublich. Und noch etwas, Reich-Ranicki ist kein homophober Mensch, sie sollten also seinen Namen nicht für ihre beschissene Argumentation in den Mund nehmen.
  2. #21

    Schwule Pfarrer ja..

    schwule Rektoren nein? Die katholischen Glaubensbrüder sollten mal darüber nachdenken, über was sie hier richten.
  3. #22

    Zitat von L.K. Beitrag anzeigen
    Sie sind einfach widerlich. Sowas hier lesen zu müssen, zeugt auch von der Einstellung der Moderatoren, ich an deren Stelle hätte ihr Pamphlet zensiert. Das hat nichts mit freier Meinung zu tun, sondern nur noch mit diskriminierung.
    Mehr Gelassenheit! Nach der Zensur zu rufen ist keine Ruhmestat.
    Ich danke Herr/Frau sysop, dass dem Foristen die Möglichkeit gegeben wurde, sich in der gesehenen Weise zu blamieren.
    Stellen Sie sich doch mal vor Sie wüssten nicht woran Sie bei ihm sind.
    Jetzt wissen wir wenigstens Bescheid ;o)
  4. #23

    ...

    Zitat von 4qfghei3pers Beitrag anzeigen
    Dabei sollte sich jeder der Gutmenschen mal detailliert vorstellen, wie homosexuelle Praktiken ablaufen.
    schon die alten Griechen fanden gefallen an diesen, nunja, Praktiken :-)

    Und kann ein Volk, welches überragende Geistesgrößen, wie Platon, Demokrit, Aristoteles, Phytagoras uvm. hervorgebracht so irren?

    Vielleicht sollten sich Anhänger monotheistischer Religionen in einer ruhigen Minute Gedanken über das starre Weltbild, welches ihnen von ihrer Religion aufgezwängt wird, machen.
  5. #24

    optional

    Und das im Land der Meinungsfreiheit und Tolleranz!
    Vorbild für andere Länder, andere Völker?
    Wohl kaum!
    Kleingeistig, Hinterwäldlerisch aber Großkotzig.
    Verständnis - Nein!
    Aber! Respekt vor der Konsequent des Betroffenen!
    Dieser zeigt mehr Verstand und Weitsicht als die wenigen dummen Schreihälse und stummen Bewunderer solcher engstirnigen "Anstandshaltungen"!
  6. #25

    Andere Erfahrungen

    Ich war vor einigen Jahren in einer Kleinstadt in der Nachbarschaft und habe ganz andere Erfahrungen gemacht. Zu unserer Verpartnerung im Rathaus und zue anschliessenden Feier sind viele auch spontan gekommen und heben uns herzlich Glueck gewuenscht. Darunter auch Schuetzenbrueder und katholische Rentnerinnen. Man soll die Leute nicht ueber einen Kamm scheren, die Leute im Landkreis Vechta sind nicht hinter dem Mond, und Katholiken sind auch nicht immer verbohrt und vorurteilsbeladen.
  7. #26

    ...

    "Die Anrufer haben Bedenken geäußert, die man respektieren muss",

    Nein, muß man nicht. Die Anrufer gehören öffentlich gemacht und an den Pranger gestellt.
  8. #27

    Zitat von Obi-Wan-Kenobi Beitrag anzeigen
    schon die alten Griechen fanden gefallen an diesen, nunja, Praktiken :-)

    Und kann ein Volk, welches überragende Geistesgrößen, wie Platon, Demokrit, Aristoteles, Phytagoras uvm. hervorgebracht so irren?

    Vielleicht sollten sich Anhänger monotheistischer Religionen in einer ruhigen Minute Gedanken über das starre Weltbild, welches ihnen von ihrer Religion aufgezwängt wird, machen.
    Also mit Rückschlüssen von Geistesgrößen eines Volkes auf dessen Wahrscheinlichkeit, sich zu irren, sollte man gerade in D vorsichtig sein. D z.B. hat nicht nur Schiller und Goethe hervorgebracht, sondern auch Klar, Zschäpe und Millionen von Nazis.
  9. #28

    ja holla

    wie es scheint gibt es doch einige hier, die gerne mal nachts zum 'schwulenklatschen' aufbrechen wuerden. erschreckend!

    ich muss sagen, dass ich von dem ganzen homo-hype nix halte, aber ich lebe auch nicht in der steinzeit und mir ist ein schwuler, der daraus keinen hehl macht 1000x lieber als rektor oder lehrer meiner kids als irgendwelche verkappten phaedophilen unter dem deckmantel einer hetero-ehe. auch die leute die sich hier die sexpraktiken unter schwulen vorstellen sollten sich mal hinterfragen, warum ihr solche gedanken ueberhaupt habt. noch nie nen lesbenporno geguckt?
  10. #29

    Lehrer können sich nicht wirklich outen in Deutschland!

    Nach meiner persönlichen Erfahrung im Schuldienst können sich an deutschen Schulen Lehrkräfte noch immer nicht outen, wenn sie homosexuell sind. Sie laufen noch immer Gefahr, anschließend Probleme mit Eltern und anderen Beteiligten des schulischen Lebens zu bekommen. Dies schließt auch Probleme bei Bewerbungen auf Funktionsstellen mit ein.
    Noch problematischer ist die Situation für Menschen mit Transidentität. Vollziehen sie die Geschlechtsangleichung, ist das Mobbing oft vorprogrammiert (dgti Startseite). Da hiflt kein Grundgesetz.
    Wie der Partner des Bremer Lehrers schreibt: das kostet so viel Kraft, da gibst Du auf, auch wenn das Grundgesetz etwas anderes verspricht.
    Die Schule ist eben auch ein Ort, von dem erwartet wird, dass dort Moral eine wichtige Rolle spielt. Und somit wird auch für seltene Kirchgänger die Religionszugehörigkeit wichtig.
    Wenn wir aber nicht in unseren Schulen Offenheit und Toleranz vorleben - wo soll es die nächste Generation sonst lernen? - Gerade auf dem Land!








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