Das Bistum Trier wird mehrere pädophile Priester weiter beschäftigen. Der SPIEGEL hatte berichtet, dass mindestens sieben als pädophil aufgefallene Männer unter Bischof Stephan Ackermann als Pfarrer arbeiten. Laut eines Bistumssprechers haben sie keinen Kontakt zu Minderjährigen.
Katholische Kirche: Bistum Trier will pädophile Pfarrer weiter beschäftigen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama
"Mit Blick auf die Täter" – da hat Ackermann in nuce die ganze Problematik in 5 Worten (unfreiwillig) zusammengefaßt: Es geht immer in erster Linie um die Täter. "Null Toleranz", aber ... Hehre Worte, die gleich danach relativiert werden. Nichts Neues also von der Täterschutzorganisation ...
"Abartig" war nicht das Thema. Sondern keine Kinder mit 'Macht der Erwachsenen' zum Sex zu überreden/zu zwingen.
Und wenn seine pädophile Neigung von der Fehlerziehung seiner eigenen Eltern herrührt, können zumindest jene, sowie die wegschauende/weghörende Gesellschaft etwas dafür!
Klingt, als riefen Sie nach dem "großen Reinemachen" vor 1945
Pädophile: sofern auffällig, ok - weil sie Kindern Schaden zufügen könnten. Doch Homosexuelle? Wem schaden die? Wie wollen sie die therapieren. Mittelalterlich mit Kastration?
für mich ist es einfach nur abartig, gedankenlos Kinder zu zeugen, solange die persönlichen/ gesellschaftlichen/weltweiten Ressourcen für sie fehlen. Womit ich im persönlichen Bereich auch seelische Kräfte meine, die spätestens ab dem 3. Kind im Durchschnitt doch abnehmen..
sogar in der Steinzeit wussten Mann und Frau bereits, dass achtsamer Sex nicht allein der (Über)Bevölkerung einer -allzu endlich begrenzten- Erde dienen sollte..
Genau, klingt nach "Verplappern" -
aber eigentlich haben alle "Ergebnisse" bislang seit Anfang 2010 nichts anderes bestätigt.
Was mich aber doch fertig macht ist diese Selbstsicherheit
"...Und ich als verantwortlicher Bischof gehe noch eine Nummer sicherer als der Forensiker in seinem Gutachten und seiner Prognose. Unter gefährlichkeitsprognostischen Gesichtspunkten weise ich die Vorwürfe deshalb zurück, sie sind vollkommen überzogen..."
Und dabei ist der eigentliche Pädokriminelle nicht "heilbar" - und hätte es je so eine Nummer sicher je gegeben, wären Hunderttausenden Kindern und Jugendlichen großes Leid erspart geblieben.
Manchmal möchte ich B.Ackermann in die Arme nehmen, er schaut immer so gequält und besorgt...
Hier ist noch so ein Beispiel für beide angesprochenen Aspekte:
http://www.top-medien-berlin.de/inde...o_pdf=1&id=944
Ja, deshalb hat Herr Ackermann ja diesen Posten auch bekommen.
Ich gehöre einem privaten Team von Betroffenen an. Und anlässlich der Heimsuchung durch Joseph Ratzinger im vergangenen Jahr haben wir ein kleines Quiz, das "Rat(z)equiz" kreiert und in den Städten Berlin und Freiburg an Passanten und Besucher der RKK-Veranstaltung verteilt.
In der Langversion (wenn man erst einmal anfängt, dann fallen einem viele schräge Dinge im Zusammenhang mit der RKK ein, man kann gar nicht mehr aufhören) gaben wir Herrn Ackermann folgendes Profil:
a) strebsamer, aber etwas jungenhaft wirkender Lateinschüler. Kann auf Knopfdruck betroffen und getroffen dreinblicken. Typ "lieber Enkel". Hilft alten Menschen ungefragt über vielbefahrene Straßen, selbst wenn er dabei seine Brille nicht aufhat. Hat Angst vor Hunden, Pferden und kaltem Wasser. Verkauft den Gläubigen mit dieser Masche jeden alten Käse.
Angelika Oetken, Berlin, Betroffene sexualisierter Misshandlung in der Kindheit
Ich weiß nicht ob ich das richtig verstanden habe. Ich hatte Ackermann so verstanden, dass das gerichtliche Gutachten noch weniger Rückfallgefahr sieht als er, bzw. dass er den Betroffenen strengere Auflagen macht als die Gutachter gefordert haben.
Ist das Gutachten irgendwo öffentlich zugänglich? Wahrscheinlich nicht, von daher kann man das von hier aus wohl nicht sicher klären.