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Katastrophenschiff-Nachbau: Millionär präsentiert Details der "Titanic II"
AP/ Crook PublicityDer australische Millionär Clive Palmer macht ernst: In wenigen Jahren soll seine "Titanic II" von Southampton nach New York fahren. Damit sie im Gegensatz zu ihrem Vorbild dort auch ankommt, ist nicht alles originalgetreu - zum Beispiel die Zahl der Rettungsboote.
http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...-a-885268.html
- #1 24.02.2013 17:36 von
- #2 24.02.2013 17:46 von
Pier 61 ist noch frei
gut, die Zahl der Rettungsboote ist erhöht, aber was hat das mit dem Ankommen zu tun?
- #3 24.02.2013 17:46 von
- #4 24.02.2013 18:01 von
Schoen, dass
es noch "Spinner" wie Clive Palmer gibt, die nicht glatt wie ein Politiker ihren Weg gehen. Schiff Ahoi.
- #5 24.02.2013 18:48 von
Palmers verrükte Idee
Wenn Clive Palmer mit der Aktion nicht wirtschaftlich auf die Nase fallen will, dann sollte er das Schiff so konstruieren, daß es sich im Innenraum umbauen läßt, wenn der Begriff "Titanic" nach einer gewissen Zeit nicht mehr zieht - und daß man es auch ohne diesen Namen wirtschaftlich betreiben kann. Denn wer will schon in seinem Urlaub die Verhältnisse der dritten Klasse auf der damaligen Titanic erleben, in der Auswanderer mit ihren letzten Groschen die Überfahrt finanzierten.
Und wie man die Pietätlosigkeit davon bewertet, daß das Gruseln vermarktet wird, das Menschen empfinden, wenn sie an der Unglücksstelle vorbeifahren, ist noch mal ein anderes Thema.
Aber vielleicht geht es ja Palmer vorrangig um die Realisierung eines persönlichen Traumes oder einer verrükten Idee, und weniger um Wirtschaftlichkeit. - #6 24.02.2013 19:15 von
Da die Einkommens- und Vermögensverteilung heute ebenso ungleich ist wie zu Zeiten der Titanic ergibt so ein Investment Sinn. Immer mehr Luxus für die wenigen Reichen. Die Armen finden mittlerweile in vielen deutschen Städten nicht mal mehr eine Wohnung.
- #7 24.02.2013 20:20 von
Der Mann hat vom Schiffbau keine Ahnung. Nach heutigen Regeln muss das Schiff deutlich anders entworfen werden, da bleibt dann vom Original nicht viel uebrig.
Und wirklich gut bei innovativen Projekten sind chinesische Werften nicht. Den Entwurf machen Finnen (so weit das bei diesem recht vagen Projekt bekannt ist), aber das garantiert eben nicht die schiffbauliche Umsetzung. Es gibt uebrigens noch keinen Bauvertrag. - #8 24.02.2013 20:53 von
Nur noch made in China?
Nichts gegen die Chinesen, die sind ein großartiges Volk mit einer großartigen Kultur, aber muss denn heutzutage wirklich ALLES made in China sein? Kein Wunder, dass es uns immer schlechter geht.
- #9 24.02.2013 21:19 von
Wenn er den Kahn ausgerechnet in China zusammenbraten lassen will wünsch ich ihm einen wohlverdienten Misserfolg. Soll er doch Schettino auf die Brücke stellen, der sucht immer noch nach einem neuen Job. Im übrigen schickt er sich an, einen existierenden Firmennamen zu missbrauchen. Eine der führenden Fähr-Reedereien der Ägäis, Blue Star Ferries, wird ihn hoffentlich auf Unterlassung verklagen.
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