Forum: Blogs
Kartellverfahren eingestellt: E-Books sollen günstiger werden
DPAApple und vier große Verlage haben sich verpflichtet, die Preisbindungen für digitale Bücher zu lockern. Im Gegenzug stellte die EU-Kommission ein Kartellverfahren geben die Firmen ein. Großer Profiteur der Einigung ist der Online-Händler Amazon.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-872736.html
- #1 13.12.2012 13:00 von
- #2 13.12.2012 13:02 von
...
Endlich mal gute Nachrichten. Ich empfand selten etwas als so ungerecht und anangemessen wie dieses Kartel. Ich hoffe das in Zukunft irgendwelche Fans staubiger, schimmelnder Holzschinken, den Druck dieses antiqierten Mediums endlich mal aus eigener Tasche zahlen.
Ich brauche meine Bücher mit Links und Index und nicht auf Holz. Ich habe überhaupt keine Lust auch einen Cent zu bezahlen für diesen Subventionsschwachsinn der nur den längst unwirtschaftlich, deutschen Buchdruck auf ewig weitersubventionieren soll. Da sollten unsere Romantiker dann mal in Zukunft komplett aus eigener Tasche machen. Viel Spaß dabei. - #3 13.12.2012 13:22 von
- #4 13.12.2012 13:31 von
- #5 13.12.2012 13:47 von
Selten einen solch pauschalen Kommentar gelesen…
@rainer_unsinn: Es mag sein, dass Belletristik & Co. in der eBook-Variante unverschämt überteuert angeboten werden und sie, geeignete Strukturen vorausgesetzt, sogar dazu dienen andere Druckwerke querzusubventionieren. Wenn ich mich aber, nur zum Beispiel, zwischen einem Röntgenexperten, der mit eBooks oder mit gedruckten Werken ausgebildet wurde, entscheiden müsste, würde ich unter allen Umständen den mit den gedruckten Werken wählen. Links hin, Index her (die gibt's auch im Druckwerk). Was eBook und eReader noch nicht leisten, ist eben die Repro-Qualität des Druckwerks.
Abgesehen davon: eBooks sind in der Produktion alles, nur kein Abfallprodukt des gedruckten Werks. Das Druckwerk (genauer: dessen Daten) ist Ausgangsmaterial, das mit ziemlich viel Aufwand verlinkt und verschlagwortet wird. Bei der Bellektristik fällt das naturgemäß weg, da sind die Preise eindeutig zu hoch. Beim Rest der Literatur bin ich mir nicht ganz sicher, ob Sie da nicht ein wenig übers Ziel rausgeschossen sind. - #6 13.12.2012 13:49 von
Was für ein Unfug. Die reine Produktion eines Taschenbuches kostet weniger als einen Euro. Das Problem sind Verwaltung, Redaktion, Handel, Umsatzsteuer, Autoren, ... . Die alle wollen Geld verdienen - und da wird es am Ende egal sein, ob die Buchstaben gedruckt oder in Form eines Downloads ausgeliefert werden.
- #7 13.12.2012 13:50 von
nun ja
1. Kartell schreibt man mit zwei L
2. vom den Wegfall der Buchpreisbindung profitieren zuerst die wirtschaftlich starken Verlage, die möglichst schnell und viel verkaufen. Ohne Rücksicht auf Qualität. Dieser Aldi-Effekt führt zur Bildung einiger Oligopole.
Sehr wahrscheinlich sind die wahren Profiteure dann Amazon, Google und Murdoch. Vielleicht noch die deutschen Konzerne wie Bertelsman und Springer.
Den Inhalt kontrollieren diese Giganten, den Weg Apple und Amazon.
3. Ist es das, was Sie wollen? - #8 13.12.2012 14:06 von
- #9 13.12.2012 14:29 von
In Deutschland gilt Buchpreisbindung auch für ebooks
Und deshalb ist das Urteil für Deutschland ohne Relevanz.
Die aktuellen Top-Themen

Antworten / Zitieren

