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Karrieren: Jeder sechste Chef wird ausgewechselt

In deutschen Chefetagen herrscht das große Stühlerücken: Laut einer Studie hat 2011 jeder sechste Vorstandsvorsitzende im deutschsprachigen Raum seinen Posten geräumt. Die Wechselquote in großen Unternehmen hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...834855,00.html
  1. #1

    Irgendwo ein Sack Reis umgefallen?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In deutschen Chefetagen herrscht das große Stühlerücken: Laut einer Studie hat 2011 jeder sechste Vorstandsvorsitzende im deutschsprachigen Raum seinen Posten geräumt. Die Wechselquote in großen Unternehmen hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt.

    Zahl der Chefwechsel hat sich verdoppelt - SPIEGEL ONLINE
    Jetzt mal ohne Flachs: Was soll uns dieser Artikel sagen, SPON?
    Eine Runde Mitleid für scheidende Vorstände?
    Interessant wäre doch eine Betrachtung, ob das Stühlerücken innerhalb der Wirtschaft geschieht, oder ob es Wechsel von Wirtschaft <-> Politik gibt, bzw. noch interessanter, weil häufig hinter den Kulissen: Die Wechsel von Wirtschaft <-> in Aufsichtsbehörden und Prüforganisationen
  2. #2

    Statistik?!?

    http://www.lachschon.de/item/7425-284/
    (*)
    Wenn pro Jahr etwa ein Sechstel der Vorstandschefs ausgewechselt wurden heißt dass doch, dass 5/6 in Amt und Würden geblieben sind. Damit ist der durchschnittliche Vorstandschef etwa 6 Jahre im Amt. Das klingt doch ganz ok um eine kurzfristige gewinnmaximierende Geschäftspolitik zu betreiben.

    (*) Für alle die von den 2% beim Kauf von Waren für einen Euro und Verkauf für 3 Euro leben:
    Wenn sich 28,4% aller Todesfälle zuhause ereignen, ereignen sich 71,6% aller Todesfälle außerhaus! Sollte man also besser zuhause bleiben?
  3. #3

    Karrieren oder Geldschneiderei

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    In deutschen Chefetagen herrscht das große Stühlerücken: Laut einer Studie hat 2011 jeder sechste Vorstandsvorsitzende im deutschsprachigen Raum seinen Posten geräumt. Die Wechselquote in großen Unternehmen hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt.

    Zahl der Chefwechsel hat sich verdoppelt - SPIEGEL ONLINE
    Klar, wenn das jeder 6. wechselt, kann das bedeuten, dass die danach neue und besserdotierte Verträge bekommen. Also wieder Augenwischerei und Kosten die auf den Konsumenten umgelegt werden.
  4. #4

    Das Schlimme ist, dass einem schlechten Chef meist ein noch schlechterer Chef nachfolgt!
  5. #5

    Tja

    Nur leider haben sich bei jenen Menschen die Bedürfnisse gewaltig verschoben. Der normale Arbeitnehmer würde mit der Kohle den Rest seines Lebens nicht mehr malochen gehen, sondern sich die Welt anschauen o.ä. (solche Vögel, die einen Lottogewinn in 2 Jahren auf den Kopf hauen, lassen wir hier einmal aussen vor) während der abgeschobene Vorstandvorsitzende nur völlig frustriert ist, daß er keine Macht mehr über andere Menschen ausüben kann.
  6. #6

    ja und

    Firma A feuert den manager, genauso wie Firma B.

    Manager von A geht nach B und der von B geht nach A.

    So ist es doch meiste, schaut man sich einmal die top 30 DAX unternehmen an.

    Eben noch bei der Lufthansa und schon ist man spezialist fuer die Bahn.
  7. #7

    .

    Zitat von Nonvaio01 Beitrag anzeigen
    Eben noch bei der Lufthansa und schon ist man spezialist fuer die Bahn.
    Da ich ab einer gewissen Hirarchie-Ebene vollkommen befreit von der "Notwendigkeit des Fachwissens" agieren kann da eh nur noch reines BWL oder aber heiße Luft maßgeblich ist, stellt das kein Problem dar.

    Ob die 3000 Leute die ich feuer um den Gewinn und damit den Kurs zu treiben nun vorher Loks gefahren, Flugzeuge geflogen, Fernseher zusammengeschraubt oder sonstwas gemacht haben, ist mir dann egal. Das sind nur Begrifflichkeiten in Powerpoint Folien und Management Vorlagen.

    Ich kenn Firmen wo bereits ab Ebene "Bereichsleiter" (>50MA unter einem) die entsprechenden Personen (O-Ton) "keine Ahnung vom operativen Geschäft" mehr haben sondern nur noch 'managen'.

    Ich bin fast 50, habe mit so Leuten zu tun und bin desillusioniert, ich glaube die können komplett vom Blitz getroffen werden, nach ca. 3 Tagen Aufregung wird man merken, dass sie keiner vermisst (außer andere Manager, aber die hat der Blitz ja auch getroffen)... und dann läuft das Unternehmen einfach weiter...








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