TMNGute Leute sind schwer zu finden. Große Konzerne wie kleinere Firmen nutzen Karrieremessen als Kontakthof. Studenten und Absolventen können sich ein Bild machen, welcher Arbeitgeber zu ihnen passt. Um im Gespräch zu punkten, haben sie nur wenig Zeit.
Die guten Arbeitskräfte gehen nicht zu Karriere-Messen und schreiben auch keine Bewerbungen. Wenn sie eine Arbeitsstelle finden, kommen die Kontakte anders zustande.
ein gänzlich Sinnloser Artikel... denen die es interessiert ist all das schon lange bekannt und jenen die es nicht interessiert wird es jetzt bestimmt auch keine neuen Perspektiven eröffnen.....
Diese Karrieremessen sind meistens pure Zeitverschwendung. Da geht man als Bewerber hin, stellt sich selber vor und tauscht ein paar Worte mit unerfahrenen Personalern (nicht Chefs) aus, und spätestens auf die Frage, welche Stellen denn frei seien und ob man den Lebenslauf einreichen könne, heißt es dann: "Besuchen Sie unsere Webseite und bewerben Sie sich dort". Toll! Das hätte man gleich von zu Hause aus machen können, ohne die Zeit und vor allem die Fahrtkosten in Kauf zu nehmen.
Und noch etwas: Wenn bei so einem "Speed-Dating" der Personaler es schafft von 50 oder mehr Bewerbern sich deren Selbstpräsentation anzuhören, glaubt jemand ernsthaft dass er sich selbst an das Gröbste noch erinnern kann? Wenn man bei denen später dann anruft und auf das Gespräch auf der Messe verweist, ist schon längst alles vergessen. Da kann man selbst als Nichtteilnehmer ein paar tolle Worte über die Messe erfinden, es wird einem nicht weniger Glauben geschenkt als jemandem, der dort wirklich war.
Der Sinn der Messen besteht für die Firmen meiner Ansicht nach darin, Präsenz zu zeigen und Werbung zu machen. Ich denke dass selbst ohne Messen die Unternehmen in der online-Bewerberflut versinken. (Ja ja, der Fachkräftemangel lässt grüßen)
Wenn eh nur die Rosinen aus dem Bewerberpool gepickt werden sollen:
Warum hingehen?
Gut Leute empfiehlt der Professor ohnehin persönlich (so hat es jedenfalls meiner gemacht).
Und bei "bestes Institut von Wlet" war es genauso.
Darf ich herzhaft lachen?
Als ich bei 2 solcher fragwürdigen Veranstaltungen war und mich für Stellen interessierte, bei denen ich mich qualifiziert genug fühlte, sagte dann ein Personaler:"Wie? FH-Diplom? Kein richtiges Diplom?" Woraufhin ich erwiderte:"Und zu Uni-Diplomern sagen Sie dann <Wie? Keine Promotion?>?". Verzeihung, nicht jeder hat ein Reifezeugnis.
Und wie andere Kommentatoren anmerkten, kam recht schnell der Hinweis auf die Internetseite, wo man sich bewerben kann, ggf. über ein Online-Portal.
Solche Messen sind in meinen Augen pure Zeitverschwendung.
Schade, dass Sie in diesem Text nur auf die bereits hinlänglich bekannten Messen für Absolventen und Einsteiger eingehen. Es gibt seit ein paar Jahren auch Messen speziell für erfahrene Fach- und Führungskräfte (job40plus). Und diese schränken Aussteller wie Besucher bewusst ein, eben damit echte Vorstellungsgespräche geführt werden können.
Bei mir an der Hochschule (Reutlingen University) findet jährlich eine Karrierewoche statt, jeden Tag hat eine andere Fakultät ihren eigenen Messetag.
Teilweise hab ich das erlebt, was bereits in den Kommentaren steht:
- Fehlendes Interesse an den Bewerbern (generelles Desinteresse und Unwollen seitens der Austeller)
- Zu wenig Zeit für den einzelnen Bewerber
- Keine konkretten Stellenausschreibungen sondern immer der Verweis auf die Homepage - besonders bei größeren Unternehmen.
- Bewerbungsunterlagen wurden nicht angenommen "man solle sie lieber per Post direkt an die Personalabteilung schicken".
- Fehlendes Wissen der Personen am stand, teilweise wussten sie selber nicht in welchen Bereichen sie Mitarbeiter suchten. Zudem das Kenntnisse über die jeweiligen Tätigkeiten in den Bereichen nicht vorhanden war.
Es gab aber auch was erfreuliches, da ich ein regionales KMU, deren Personaler und Mitarbeiter kennenlernen durfte und gegenseitiges Interesse bestand. Es wurde konkrett gesagt was gesucht wird und welche Kenntnisse nötig sind, was die späteren Aufgabengebiete sind. Sowohl mein Lebenslauf wurde besprochen und als auch mein derzeitige Studiensituation und ich war ehrlich hellaufbegeistert.