Dirk BrunieckiAls Assistent eines Vorstands kann man im Turbotempo Karriere machen - oder im Vorzimmer des Chefs versauern. Manche verändern die Strategie des ganzen Konzerns, andere werden von ihrem Boss zum Ja-Sager dressiert. Ein Report aus den Vorstandsetagen von Adidas, Bayer und Porsche.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...834961,00.html
für wieviel Geld verzichten diese Leute auf eigenes Leben, nur um im nächsten Job weiter auf eigenes Leben zu verzichten, wieder für Geld? Was haben solche Handlanger und (Re)Präsentationsjobs mit Karriere zu tun? Wie glaubwürdig ist diese 'Karriere', wenn sie eben doch hauptsächlich von Glück abhängt?
Kurz: wem wollt ihr eigentlich was vormachen?
Soltlen wir den Begriff nicht politisch korrekt in "Linke Hand der Macht" umbenennen... ?
Und was hat er dann nach 10 Jahren davon? Irgendwann 40 Jahre alt, keine Familie (weil keine Zeit dafür gehabt), keine richtigen Freunde mehr (weil keine Zeit dafür gehabt), zwar viel Geld, aber eine leere und einsame Wohnung, dann der erste BurnOut/Depression, Einsamkeit, sich ab und zu mal ein bissl "Liebe" für eine Nacht kaufen, aber davon wird man auch nicht glücklich.
Und solche Zombies sitzen dann vielerorts in den Geschäfts- und Managementetagen ...
Normaleweise sind Assistenten eher Sekretäre - im Regelfall natürlich Sekretärinnen. Auch die, die Vorstandsassistenten genannt werden. Nur im Ausnahmefall sind es inhaltlich anspruchsvolle Arbeiten oder gar ein Sprungbrett für eine glänzende Karriere. Diese Abgrenzung hätte besser herausgearbeitet werden müssen.
Was meine Vorredner angeht: So ein Quatsch, Leute die viel arbeiten haben doch nicht unbedingt ein trübes Privatleben! Meine Güte, da spricht aber eine Menge Sozialneid raus! Diese Schwarz-Weiß-Malerei, dass man anspruchsvolle, zeitintensive und gut bezahlte Tätigkeiten mit einem schlechten Sozialleben "büßt", ist in vielen Fällen Quatsch und dient den schlechter gestellten nur, um sich zu beruhigen. Das ist so unglaublich unsouverän.
"Mein Telefon ist immer an, der Beruf hat für mich oberste Priorität." Das ist schon absurde Komödie. Und so jemand soll uns führen? Der personifizierte Ja-Sager ohne eigenes Zentrum?
Total Pro-Active Human Self-Ressource Alignment Machines.
"Mein Telefon ist immer an, der Beruf hat für mich oberste Priorität." Das ist schon absurde Komödie. Und so jemand soll uns führen? Der personifizierte Ja-Sager ohne eigenes Zentrum?