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Karrierefrauen: Nichts wie raus

Was denken Frauen, die es trotz Männern in eine Führungsetage geschafft haben?*Gelohnt hat es sich nicht. Eine Studie zeigt: Viele Karrierefrauen um die 50 ziehen eine bittere Bilanz. Sie haben einen zu hohen Preis gezahlt - mehr als*die Herren*Kollegen. Und die können immerhin Chef des Vorstands werden.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...782724,00.html
  1. #140

    Bravo!!!

    Zitat von mmueller60 Beitrag anzeigen
    Seufz. Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll.
    Das ist doch nicht frauenspezifisch, bei Männern ist es genauso.
    Es ist eine Frechheit, die mangelnde Flexibilität der Managerdamen auch noch als Nachteil hinzustellen. Karrieremänner bringen .....
    Dem bleibt eigentlich nichts hinzuzufügen!
    Vieleicht noch der Punkt, wie unsinnig Statistiken wie
    "Frauen in Führungspositionen 2008 nach Betriebsgröße" sind, ohne aufzuschlüsseln aus was für Berufsbildern sich der angegebene Frauenanteil zusammensetzt.

    Aus meiner Erfahrung und der meines Bekanntenkreises kann ich ganz klar sagen, Frauen haben heutzutage bei SELBER QUALIFIKATION mindestens genauso große Chancen aufzusteigen, wie Männer!!!!
    Und bitte hören wir doch mal auf bei der Benachteiliguingsdebatte die ganze Zeit nur vom Topmanagement zu sprechen, denn hier befindet sich sowieso nur einen ganz geringer Teil aller Arbeitnehmer und ist somit als Indikator mehr als trivial!!!!
  2. #141

    Erklärung

    Zitat von kfp Beitrag anzeigen
    Wie erklären Sie sich, dass es bei über 180 DAX-Vorständen in ganz D nur eine einzige Frau gibt, die angeblich qualifiziert genug ist? (Ok, inzwischen wieder 4...)
    ...
    Da sind wir nicht auf Vermutungen angewiesen. Das hat Susan Pinker in ihrem Buch "Das Geschlechterparadox" doch hinrichend belegt: Frauen setzen (im statistischen Mittel natürlich) in ihrem Leben einfach andere Prioritäten als Männer, die häufiger mit aller Macht einen Platz im Vorstand anstreben als Frauen und ihn dadurch auch häufiger erreichen. Es ist also keine Frage der Qualifikation, sondern schlicht der Motivation.
    Ob dies jetzt ein Diskriminierung darstellt und wenn ja, für wen, wäre mal eine interessante Frage! Gerade der in Rede stehende Artikel zeigt doch, daß auch der großartigste berufliche Erfolg kein Garant für persönliches Glück ist. Sehr schön wird das in dem oft als witzig mißverstandenen Film "Pappa ante Portas" des unvergessenen Loriot gezeigt: Heinrich Lohse schaut auf ein beruflich höchst erfolgreiches Leben zurück, ist "seinem" zuhause und "seiner" Familie aber vollkommen entfremdet, was er feststellt, als er den Vorruhestand antritt. Im Film wird natürlich alles gut, in der Realität aber meist nicht.

    Wo ist hier jetzt also die Diskriminierung und wer wird hier vor allem diskriminiert?
  3. #142

    *

    Zitat von immerzu Beitrag anzeigen
    Das stimmt allerdings. Allerdings macht genügend Macht und Geld auch Frauen sexy, dafür gibt es mittlerweile genügend Beispiele.
    So? Wer soll das denn sein? Bitte mal ein Beispiel anführen!
  4. #143

    Spannend

    Die Diskussion hier im Forum ist ein recht gelungenes Abbild der Arbeitssituation ambitionierter Frauen in der Wirtschaft. Männer zerreißen sich völlig kenntnisfrei und unqualifiziert das Maul und mutmaßen die Übernahme der Weltherrschaft der Frauen, weil diese gleiche Chancen fordern. Skandal!

    Meine Herren ich darf Ihnen versichern: es liegt nicht an 'fehlender Motivation' der Frauen Chefposten anzustreben, es liegt nicht daran, dass jede Frau irgendwann zum Muttertier wird und in der Vorstadtsiedlung verschwindet, es liegt nicht daran dass einfach mehr Männer da sind und die auch noch besser qualifiziert sind, dass Frauen auf dem Weg nach oben einfach keine Schnitte haben oder für den Aufstieg so viel leisten müssen, dass sie natürlich mit 50 keinen Bock mehr haben. Das hat nichts mit Midlife-Crisis zu tun, auch wir legen uns in einem solchen Fall lieber einen jungen Lover und ein schnelles Auto zu ;-).
    Frauen arbeiten anders und scheuen sich eher davor über Leichen zu gehen. Leider muss man das. Zudem kann man mit der weiblichen Mit-Chefin ganz schlecht in den Puff/die GoGo Bar oder zu sonstigen Herrenausflügen im Vorstandskreis gehen. Das ist unangenehm und fordert Umdenken. Das machen eingefleischte Alphamännchen nicht gern. Deshalb wird lieber der weniger qualifizierte Kollege befördert, damit man unter sich bleibt. Die Ideen, wie man Frauen Steine in den Weg legen kann, sie schlechter bezahlen kann und trotzdem Höchstleistungen bekommt sind kreativ und grenzenlos. Würde man diese Energie verwenden um sich an den Gedanken weiblicher Führungskräfte zu gewöhnen, wären wir schon viel weiter. Ich erinnere mich 'gern' an die Festlegung von von Gehaltserhöhungen am Jahresanfang in unserem Betrieb. Als einzige Frau in der Männderrunde hörte ich dann, dass man bei den Frauen, wo der Mann ganz gut verdient ja nix drauflegen müsse. Prima Jungs, weiter so, das ist der richtige Ansatz! Mich würde es freuen, wenn wir in der Arbeitswelt einfach mal das Geschlecht außen vor lassen könnten und die Leistung sehen... dann wäre das Verhältnis Mann-Frau in den Führungsetagen wesentlich ausgeglichener. Solange aber alternde Herren im Chefsessel jede Frau wie einen behinderten Dackel oder bestenfalls die Tippse behandeln und meinen sie täten uns was Gutes - gute Nacht, Marie.
  5. #144

    Die Lösung ist ganz einfach

    Zitat von Chefin Beitrag anzeigen
    Frauen arbeiten anders und scheuen sich eher davor über Leichen zu gehen. Leider muss man das.
    Muss man? Davon abgesehen, Frauen sind nicht zimperlich wenn es darum geht Konkurrentinnen abzuservieren. Da ist dann ihr Argument nicht sehr glaubhaft.

    Zitat von Chefin Beitrag anzeigen
    Zudem kann man mit der weiblichen Mit-Chefin ganz schlecht in den Puff/die GoGo Bar oder zu sonstigen Herrenausflügen im Vorstandskreis gehen.
    Ebenfalls kein Argument. Wenn ein Firmenvorstand eine solche Arbeitskultur pflegt, dann findet sich auch ein Puff wo es auch Callboys gibt und die "Mit-Chefin" auch was davon hat.

    Zitat von Chefin Beitrag anzeigen
    Ich erinnere mich 'gern' an die Festlegung von von Gehaltserhöhungen am Jahresanfang in unserem Betrieb. Als einzige Frau in der Männderrunde hörte ich dann, dass man bei den Frauen, wo der Mann ganz gut verdient ja nix drauflegen müsse.
    Praktizierte Sozialbindung des Unternehmens? Naja, wohl eher eine zynische Begründung um die LGS des Unternehmens nicht übermäßig ansteigen zu lassen. Aber es funktioniert...noch.

    Zitat von Chefin Beitrag anzeigen
    Mich würde es freuen, wenn wir in der Arbeitswelt einfach mal das Geschlecht außen vor lassen könnten und die Leistung sehen...
    Nichts leichter als das: Selber Firmen gründen.

    Was ich mich bei den Werbebannern hier schon öfters gefragt habe und selbst wenn ich damit Klischees bediene ;-): Warum wurde eigentlich Zalando nicht von Frauen gegründet?

    Beantworten Sie sich einfach diese Frage (für sich selber) dann wissen Sie warum Frauen in Führungsetagen unterrepräsentiert sind.
  6. #145

    Es ist schon erstaunlich ...

    Zitat von Chefin Beitrag anzeigen
    Die Diskussion hier im Forum ist ein recht gelungenes Abbild der Arbeitssituation ambitionierter Frauen in der Wirtschaft. Männer zerreißen sich völlig kenntnisfrei und unqualifiziert das Maul und mutmaßen die Übernahme der Weltherrschaft der Frauen, weil diese gleiche Chancen fordern. Skandal!

    Meine Herren ich darf Ihnen versichern: es liegt nicht an 'fehlender Motivation' der Frauen Chefposten anzustreben, es liegt nicht daran, dass jede Frau irgendwann zum Muttertier wird und in der Vorstadtsiedlung verschwindet, es liegt nicht daran dass einfach mehr Männer da sind und die auch noch besser qualifiziert sind, dass Frauen auf dem Weg nach oben einfach keine Schnitte haben oder für den Aufstieg so viel leisten müssen, dass sie natürlich mit 50 keinen Bock mehr haben. Das hat nichts mit Midlife-Crisis zu tun, auch wir legen uns in einem solchen Fall lieber einen jungen Lover und ein schnelles Auto zu ;-).
    Frauen arbeiten anders und scheuen sich eher davor über Leichen zu gehen. Leider muss man das. Zudem kann man mit der weiblichen Mit-Chefin ganz schlecht in den Puff/die GoGo Bar oder zu sonstigen Herrenausflügen im Vorstandskreis gehen. Das ist unangenehm und fordert Umdenken. Das machen eingefleischte Alphamännchen nicht gern. Deshalb wird lieber der weniger qualifizierte Kollege befördert, damit man unter sich bleibt. Die Ideen, wie man Frauen Steine in den Weg legen kann, sie schlechter bezahlen kann und trotzdem Höchstleistungen bekommt sind kreativ und grenzenlos. Würde man diese Energie verwenden um sich an den Gedanken weiblicher Führungskräfte zu gewöhnen, wären wir schon viel weiter. Ich erinnere mich 'gern' an die Festlegung von von Gehaltserhöhungen am Jahresanfang in unserem Betrieb. Als einzige Frau in der Männderrunde hörte ich dann, dass man bei den Frauen, wo der Mann ganz gut verdient ja nix drauflegen müsse. Prima Jungs, weiter so, das ist der richtige Ansatz! Mich würde es freuen, wenn wir in der Arbeitswelt einfach mal das Geschlecht außen vor lassen könnten und die Leistung sehen... dann wäre das Verhältnis Mann-Frau in den Führungsetagen wesentlich ausgeglichener. Solange aber alternde Herren im Chefsessel jede Frau wie einen behinderten Dackel oder bestenfalls die Tippse behandeln und meinen sie täten uns was Gutes - gute Nacht, Marie.
    .. da ignorieren Sie getrost die geringen Zahlen weiblicher Absolventen und Arbeitnehmer in den 80er Jahren (die Grundlage heutige Vorstandszusammensetzungen sind), schwadronieren aber stattdessen von jungem Lover, schnellem Auto, Puffs und was die Klischeekiste sonst noch hergibt, und andererseits davon, daß Frauen nicht über Leichen gingen.

    Trotz Ihres ambitionierten Forumsnamens sind Sie über Fakten, betriebliche oder gesellschaftliche Realität bislang offenbar nicht gestolpert. Es ist immer dasselbe: je weiter weg von Spitzenpositionen, desto lauter die Forderungen und desto frecher die Sprüche.
  7. #146

    verwertbare Zahlen

    Zitat von kfp Beitrag anzeigen
    Wie erklären Sie sich, dass es bei über 180 DAX-Vorständen in ganz D nur eine einzige Frau gibt, die angeblich qualifiziert genug ist? (Ok, inzwischen wieder 4...)
    Diese beiden Zahlen an sich sagen gar nix aus. Entscheidend wäre die Zahl, wieviel Frauen mit der erforderlichen Qualifikation stehen noch zur Verfügung und haben überhaupt den Wunsch, eine Führungsposition in einem dieser Dax-Unternehmen einzunehmen?
    Diese Zahl vermisse ich leider immer wieder, wenn von Diskriminierung die Rede ist.








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