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Karriere-Zwischenruf: Warum die Frauenquote dreifach paradox ist

Die Debatte, wie Frauen leichter den Sprung in Führungsetagen schaffen können, hat ihre Tücken und Lücken. Eine Frauenquote macht niemanden richtig froh, warnt die Münchner Personalberaterin Uta von Boyen: Die Quote bringt Segnungen, die Frauen kaum wirklich wollen. Dafür schafft sie neuen Ärger.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...781086,00.html
  1. #1

    Verstanden

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Debatte, wie Frauen leichter den Sprung in Führungsetagen schaffen können, hat ihre Tücken und Lücken. Eine Frauenquote macht niemanden richtig froh, warnt die Münchner Personalberaterin Uta von Boyen: Die Quote bringt Segnungen, die Frauen kaum wirklich wollen. Dafür schafft sie neuen Ärger.

    http://www.spiegel.de/karriere/beruf...781086,00.html
    Wer den Artikel gelesen hat, hat verstanden, dass es "oben" nicht um richtig oder falsch geht, sondern um Macht, Ellenbogen, Schäufele klauen und ähnliche Kindereien.

    Bei der ganzen Diskussion wird vergessen, dass auch nicht jeder Mann dort hin will, zumindest nicht zu diesem Preis.

    Vielleicht machen sich die Jung-Prinzessinnen noch Illusionen wie es in der Führung zugeht und warten auf einen dahergerittenen Prinzen, der sie auf den Thron setzt. Die sollten den Artikel nochmals lesen oder mit der Autorin in Kontakt treten.
  2. #2

    ein test, ein test

    der für beide geschlechter gewisse fallen beinhaltet.
    also ebenso kartoffeln schälen wie rückwärts einparken...
    so findet man die wahrlich qualifizierten!
  3. #3

    peinlich wer heutzutage noch eine quote braucht

    und willkommen in der "männerwelt", in der man respekt verdient, durch harte arbeit.
  4. #4

    Guter Artikel

    Guter Artikel, aber der vorletzte Satz ist ein Witz:

    Männer, aufgepasst! Wenn Sie sich persönlich diskriminiert fühlen, dann sollten Sie sich mit Ihrem Gleichstellungsbeauftragten in Verbindung setzen.
    Wie wir heute gelernt haben, sind Gleichstellungsbeauftragte grundsätzlich Frauen, die sich ausschließlich um deren Belange kümmern.
  5. #5

    die 3te paradoxie...

    sagt in meinen augen alles was man zu diesem thema wissen muss.
  6. #6

    re

    Zitat von Mick.Berlin Beitrag anzeigen
    und willkommen in der "männerwelt", in der man respekt verdient, durch harte arbeit.
    Quatsch, bei Führungspositionen kommt es auf Herkunft und Habitus an, nicht auf Leistung. Harte Arbeit hilft auf dem Bau, aber sonst doch nicht.
  7. #7

    Noch mehr Witze

    Zitat von Bildungselite Beitrag anzeigen
    Guter Artikel, aber der vorletzte Satz ist ein Witz:
    Männer, aufgepasst! Wenn Sie sich persönlich diskriminiert fühlen, dann sollten Sie sich mit Ihrem Gleichstellungsbeauftragten in Verbindung setzen.
    Wie wir heute gelernt haben, sind Gleichstellungsbeauftragte grundsätzlich Frauen, die sich ausschließlich um deren Belange kümmern.
    Das ist doch nicht der einzige Witz. Absolut satirisch ist folgender:
    "Was sind schon einige Ungerechtigkeiten gegen die Jahrtausende der Unterdrückung, die Frauen erdulden mussten?"

    Erstens ist es debattierbar, ob es wirklich "jahrtausendelange Unterdrückung" gab oder ob man heute die Geschichte in einem Licht beleuchtet, das einem genehm ist.
    Die wahre Unterdrückung besteht aus der Macht der Reichen über die Armen, dagegen ist das Geschlechterverhältnis ein Kinkerlitzchen.

    Zweitens kann heute niemand etwas dafür das früher passiert ist. Das wissen doch gerade Deutsche recht gut.
  8. #8

    Interessant...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Debatte, wie Frauen leichter den Sprung in Führungsetagen schaffen können, hat ihre Tücken und Lücken. Eine Frauenquote macht niemanden richtig froh, warnt die Münchner Personalberaterin Uta von Boyen: Die Quote bringt Segnungen, die Frauen kaum wirklich wollen. Dafür schafft sie neuen Ärger.

    http://www.spiegel.de/karriere/beruf...781086,00.html
    Frauen sind also deshalb unterproportional in Führungspositionen,
    * weil Frauen, die es geschafft haben nicht wollen, dass andere Frauen es auch schaffen,
    * weil Frauen eh gar nicht in Führungspositionen hineinwollen,
    * weil Männer benachteiligt werden könnten.
    ... und die Autorin kommt zu dem Schluss, das sei in Ordnung so. Am Ende ist es auch nur das mangelhafte Verhandlungsgeschick der Frauen, dass diese monatlich immernoch deutlich weniger Geld verdienen für die gleiche Arbeit.

    Wo ist eigentlich der Unterschied zwischen dem Executive Coach un dem normalen Coach?
  9. #9

    Wir brauchen eine Quote!

    Viele Jahre Frauenarbeit haben mir gezeigt: Wir brauchen die Quote! 1.Es gibt den Frauen das Recht überhaupt in ein spannendes Auswahlverfahren zu kommen. 2.Die Quote ist keine Diskriminierung für die armen Männer oder eine Herabsetzung der Frau, denn nur der/die Beste in einem Auswahlverfahren obsiegt. Siehe hier das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz! 3. Die Männer in den Führungsspitzen sollen aufhören, ihre 99% Männerquote zu verteidigen. Und an die Frauen: Als Frauenvertreterin weiß ich, nur gut im Job zu sein, bringt Euch nicht durch die gläserne Decke zu den Spitzenjobs.


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