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Karriere-Zwischenruf: Warum die Frauenquote dreifach paradox ist

Die Debatte, wie Frauen leichter den Sprung in Führungsetagen schaffen können, hat ihre Tücken und Lücken. Eine Frauenquote macht niemanden richtig froh, warnt die Münchner Personalberaterin Uta von Boyen: Die Quote bringt Segnungen, die Frauen kaum wirklich wollen. Dafür schafft sie neuen Ärger.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...781086,00.html
  1. #150

    Das Thema nervt...

    ...und ist auch so ein Überbleibsel aus dem letzen Jahrtausend.
    Im letzten Jahrhundert des letzten Jahrtausends waren die Ideologien übermächtig mit den bekannten Auswirkungen (150 Millionen Toten).

    Danach hat man sich dem ja allem abgeschworen, natürlich, selbstverständlich dem ganzen brauenen Zeugs und ist tiefrot geworden.
    Die Folge, da Sozialismus natürlich auch ein wirtschaftspolitisch relevantes Kontrukt ist: Überall pleiten, Staatsverschuldung und Währungskrisen.

    Da man jetzt aber rot ist, weiss man ja, wer Schuld ist: Das Kapital und die Banker. Dabei wird vergessen, dass das Geld reines Spielgeld geworden ist für die weltweite Zockerei deshalb, weil der Hunger auf linke Veränderung als Folge die überzogene Kreditaufnahmen der Staaten hat.

    Ebenso "weiss" man, dass in England, als der Pöbel Häuser anzündete, die grosse Scheere zwischen Arm und Reich schuld ist (und nicht die verfehlte Geschaftspolitik mit der Folge der Vereinzelung erziehender Personen und der Verwahrlosung der Kinder).

    Na, ja vom Sozialismus ist nicht viel übrig, außer der Feminismus.

    Jetzt nach allem Scheitern von Gleichhatswahn, muss, damit die Neurose sich erhalten kann, eine Geschlechtergleichheit auf primitivsten Niveau (Zählung der Köpfe: Quote) her.

    Auch hier fehlt den Anhängern dieses Sozialismusablegers (Feminismus) jeglicher Realitätsinn und erst recht Phantasie für ökonomische Auswirkungen, die aber sicherlich kommen werden oder man darf die Auswirkungen nicht äußern und es wird sogar deren Denken abdressiert.

    Hilft aber nix: Auch die Ableger des Sozialismus werden sterben. Wo ist dann die Freiheit und Gleichheit, speziell der Frauen:

    Ganz einfach, entscheiden, ob man als die Gleiche unter Gleichen pleite geht oder ob man als das Mitglied der Gesellschaft sich, seiner Möglichkeiten und Fähigkeiten entsprechend einbringt, damit der Bedeutung ökonomischer Prinzipien für die Gesellschaft Rechnung trägt und sich so durchsetzt und Erfolg hat.

    Ja ich weiss, dass Sie jetzt lachen, weil sie denken, wenn wir uns alle einig sind, dann ist es oben so. Wo soll da Konkurrenz und Herausforderung aufscheinen. Na wo denn wohl? Dort wo Erfolge dringend gebraucht wird. Dritte Welt, Arabien, was weiss ich wo genau (es genügt zu wissen, dass es Veränderungen geben wird).

    Ach so! Verstehe! Das ist noch lange hin? Da sind sie schon fünfzig Jahre tot? Daher interessiert sie das gar nicht, dass Europa mit seiner einzigartigen Kulturgeschichte von der Landkarte verschwindet.

    Hmmm, warum schreibe ich diese Zeilen überhaupt, wo ich doch weiss, dass das, was die linke Kultur seit den 68-igern antreibt im Kern Untergangssehnsucht ist.
  2. #151

    Rate mal

    Zitat von SiavL Beitrag anzeigen
    Versuchen Sie es mal.
    Hatte ich doch. Schon vier mal. Raten Sie mal, was passiert ist.
  3. #152

    Diskriminierung, Diskotheken, Diskutanten

    Der Thread unten ist, kaum eröffnet, auch schon wieder verschwunden. Spurlos. Der Beitrag passt aber auch hier.
    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein*junger Mann*wird vor einer Discothek abgewiesen, angeblich wegen seiner dunklen Hautfarbe. Ein Richter erkennt zwar die Diskriminierung - verweigert aber jede Entschädigung. Nun geht der Teenager in die Berufung, sein Anwalt sieht das Verfahren als symbolträchtig.

    http://www.spiegel.de/panorama/justi...782179,00.html
    Nach unzähligen einschlägigen Beschwerden hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte Ende 2009 festgestellt, dass die deutsche Kindschaftsrechtsreform des Jahres 1998 die wachsende soziale Gruppe lediger Väter systematisch diskriminiert. Darin folgte dem EuGHMR Anfang 2010 sogar das Bundesverfassungsgericht. Kürzlich hat sich die deutsche Richterin am EuGHMR Nußberger allerdings öffentlich geäußert in dem Sinne, dass es sich bei dieser systematischen Diskriminierung, die von 1998 bis heute andauert, aber noch nicht einmal um einen "Mißstand" (ab Minute 7) handele. Wie nachhaltig und existentiell katastrophal die Folgen für die Betroffenen auch sein mögen. Was meinen Sie also, was dort eigentlich für Entschädigungen vom Staat verlangt werden könnten, sollten und müssten, wenn der Junge in Tübingen schon 5.000 EUR verlangt und bekommt, weil er in diskriminierender Art und Weise von einem Türsteher abgewiesen worden ist? Aber Sie meinen, der Staat - das sind auch Sie - darf diskriminieren? Ich meine, er darf es am wenigsten. Und der deutsche Staat erst Recht nicht. Er sollte besonders schwer und mit finaler Wirkung für Diskriminierungen bestraft werden. Hören Sie sich einmal an, was Johann Schwenn zum Thema zu sagen hatte, schon lange, bevor er Kachelmann vertreten hat (ab Minute 7).
  4. #153

    Zwang!?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Debatte, wie Frauen leichter den Sprung in Führungsetagen schaffen können, hat ihre Tücken und Lücken. Eine Frauenquote macht niemanden richtig froh, warnt die Münchner Personalberaterin Uta von Boyen: Die Quote bringt Segnungen, die Frauen kaum wirklich wollen. Dafür schafft sie neuen Ärger.

    http://www.spiegel.de/karriere/beruf...781086,00.html
    Die Frauen sollten endlich damit aufhören, Kinder zu bekommen, denn es gibt genügend Menschen auf der Erde. Dann müssen die Frauen sich nicht mehr so wichtig machen und können sich beruflich entfalten. Kein Mensch zwingt die Frauen, Kinder zu kriegen, hört endlich auf damit!! Das Geschrei anhören, den Kot wegräumen und später den missratenen Nachwuchs bedauern, alles entfällt, wäre das nicht schön?
    Schließlich zwingt niemand die Frauen, zu gebären, also lasst es endlich!
  5. #154

    Springen

    Zitat von MaxiScharfenberg Beitrag anzeigen
    Die Frauen sollten endlich damit aufhören, Kinder zu bekommen, denn es gibt genügend Menschen auf der Erde. Dann müssen die Frauen sich nicht mehr so wichtig machen und können sich beruflich entfalten. Kein Mensch zwingt die Frauen, Kinder zu kriegen, hört endlich auf damit!! Das Geschrei anhören, den Kot wegräumen und später den missratenen Nachwuchs bedauern, alles entfällt, wäre das nicht schön?
    Schließlich zwingt niemand die Frauen, zu gebären, also lasst es endlich!
    Sie nicht zu kurz? Niemand ist gezwungen, zu leben und sich Sorgen um Karriere, Alterssicherung, Autokauf, Urlaubsziele Modeklamotten, usw zu machen. Ein Seil, ein Baum..... alle Probleme hat man rasch und kostengünstig gelöst. Das gilt für Männlein und Weiblein. (Ich habe bewusst ein neutrales Seil gewählt, damit man mir bei dem männlichen Strick nicht Frauenfeindlichkeit vorwirft.)
  6. #155

    Und

    Zitat von dasky Beitrag anzeigen
    Der Rechtsstaat an sich ist frauenfeindlich. Das war Ulrike Meinhof schon vor vierzig Jahren klar. Sie hat dann ihre Kinder verlassen, um sich ungestört ihrer Karriere widmen zu können. Dann hat sie sich beseitigt. Die Reste von Rechtsstaat werden auch bald beseitigt sein.
    die Ensslin hat sich auch aufgehängt. Wenn die Frauen sich immer gleich umbringen, dann brauchen sie sich auch nicht zu wundern, wenn sie keine Karriere machen. Den meisten Männern aus dem damaligen Revoluzzer-Umfeld ging es nach einigen Jahren gut bis blendend.
  7. #156

    Testosteron!

    Zitat von SiavL Beitrag anzeigen
    Auch ein Ansatz, aber meiner Meinung nach hat der "Wild West Kapitalismus" den Sie da beschreiben gerade zur größten (hauptsächlich von Männern verursachten) Finanzkrise seit 1929 geführt.
    Auch wenn es Ihrem "Frau gut-Mann böse" - Mantra zuwiderläuft nehmen Sie erst mal zur Kenntnis,
    daß die hochgefährlichen CDS, die die Krise ausgelöst haben, von einer Frau, Blythe Masters, entwickelt wurden,
    daß zu der Zeit als die Krise herüberschwappte, ausgerechnet bei der Hypo Real Estate eine Frau, Bettina v. Oesterreich, ausgerechnet das Risikomanagement unter sich hatte,
    und daß wir noch vor der Finanzkrise die erste deutsche Großbank-Pleite, IKB, der Kompetenz der Frau Ingrid Mätthäus-Meier zu verdanken haben.

    Für so wenige Frauen im Finanzwesen eine reife Leistung.

    Aber ich gebe Ihnen dennoch Recht: Ja, das Meiste mögen sicher Männer verursacht haben, weil nämlich Männer IMMER das Meiste leisten. Firmengründungen, Technik, Demokratie, wohin Sie schauen mögen, wer hats erfunden? Die Männer!

    Bevor Sie sich also über die Männer-Finanzkrise beschweren haben Sie erst mal ausgiebig Dank zu sagen für die lange, von Männern geschaffene Phase des Friedens und der wirtschaftlichen Prosperität. Und wenn wir aus der Krise wieder rauskommen, werden es wiederum Männer sein die es geschafft haben. Testosteron ist auch im Positiven durch Nichts zu ersetzen.


    .
  8. #157

    ...

    Solche einseitigen Schuldzuweisungen kranken natürlich am aggressiven Tonfall.
    ...aber hey, gegenüber dem männlichen Geschlecht hat sich dieser Tonfall doch nun schon einige Jahrzehnte bewährt.








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