Seinen*Job ist er los und er hat kaum Geld, ein Infarkt brachte*Michael Brenner auf die Intensivstation. Doch ausgerechnet die Herzattacke gab*dem*Gastronomie-Leiter jene Freude am Leben zurück, die ihm sein Chef genommen hatte - mit einer Serie von Abmahnungen wegen kleinster Fehler.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...788730,00.html
...der Chef hat ihm doch dermaßen viele Matchbälle zugespielt, das hätte bis zum St.Nimmerleinstag gereicht.
Was mich außerdem wundert, dass der Laden noch nicht dicht ist. So wie geschildert, war der Gemobbte in seinem Job brillant und für den Laden Gold wert. Wenn die Omas ihr Maggi nicht mehr bekommen und auch auf Nachfrage nichts passiert, sind die doch schnell weg...
Und die anderen Mitarbeiter wurden doch bestimmt kaum besser behandelt. Wo waren diejenigen, dieses Arschloch eingestellt haben?
Das grundsätzliche Problem bei der Sache ist, dass es nunmal einen gewissen Prozentsatz menschlicher Schweine gibt, und einen größeren von Mitläufern oder Speichelleckern. Wenn ein m. S. in der Betriebshierarchie über einem selbst steht, ist man mehr oder weniger hilflos, vor allem dann, wenn ein Großteil der Kollegen zur zweiten Kategorie zählen.
Da hilft kein Einfügen und kein Klagen, sondern bloß: Weg, und zwar so schnell wie möglich!
Was ist denn das für eine Frage? Wer entscheidet denn, ob eine Abmahnung berechtigt ist?
Wenn man sich nicht wehrt, entscheidet das der Arbeitgeber, wenn man sich wehrt, entscheidet ein Arbeitsgericht.
Da ist mir die zweite Möglichkeit doch lieber. Außerdem haben Sie bei Abfindungsverhandlungen erheblich bessere Karten, wenn Sie Abmahnungen angefochten haben.