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Karriere mit Knick: "Die rationalisieren mich weg"

Für Luise Müller war es ein Schock. Als ihr Arbeitgeber vom öffentlichen Dienstleister zum profitablen Unternehmen umgebaut wurde, geriet die Angestellte in eine Sackgasse. Angst vor dem Job-Verlust lähmte sie. Doch der Zermürbungskampf fand ein glückliches Ende.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...793734,00.html
  1. #1

    Bis es einen selbst trifft...

    alles vorher ist nur heiße Luft. Ich würde mir wünschen, dass der Bundestag auch mal privatisiert werden und die Hälfte (eigentlich fast alle) der Politiker weg rationalisiert würden. Seufz. Aber das würde Politikern & Co auch nicht klar machen was heute in der Arbeitswelt so läuft und was es bedeutet von einem Tag auf den anderen ohne Job zu sein.

    Also werden weiter Menschen Entscheidungen für dieses Land treffen die von den Inhalten so viel verstehen wie ich (und andere) vom investigativem Jounralismus.
  2. #2

    Story Telling 101

    Das liest man gern. Harte Zeiten aber ein Happyend. Dass es bei tausenden nicht so glücklich endet, egal. Journalismus bedient sich immer der Mittel des Geschichten Erzählens, aber das war Märchenstunde.
  3. #3

    Titel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für Luise Müller war es ein Schock. Als ihr Arbeitgeber vom öffentlichen Dienstleister zum profitablen Unternehmen umgebaut wurde, geriet die Angestellte in eine Sackgasse. Angst vor dem Job-Verlust lähmte sie. Doch der Zermürbungskampf fand ein glückliches Ende.

    http://www.spiegel.de/karriere/beruf...793734,00.html
    Dieses Verhalten ist zutiefst deutsch. Man hat tollen Arbeitnehmerschutz, sodass niemand mehr das Gefühl kennt, gekündigt zu werden oder zu kündigen.
    Wenn man dann den Arbeitsplatz wechseln muss, passieren dann solche Dinge. Nicht ganz unberechtigt, da all der Arbeitnehmerschutz bedeutet, dass zwar Arbeitsplatzbesitzer gute Karten haben, aber Arbeitslose dafür um so schlechtere.
    Man sollte sich von den Amerikanern ne Scheibe abschneiden. Positiv denken, Mut haben, Selbstvertrauen haben.
    "Hire and fire" bedeutet eben auch, dass man schneller wieder angeheuert wird, und das jeder das Gefühl kennt, und man nicht ausgegrenzt wird, nur weil man mal gekündigt wurde.
  4. #4

    Ja toll

    Wegen solchen Versagern steigen die Krankenkassenbeiträge ins unermessliche.

    Man sieht, dass hier viele Angestellte im öffentlichen Dienst einfach verhätschelt wurden und dann unfähig sind, auf den Punkt Leistung zu bringen. So jmd. hat gekündigt zu werden.

    Wir Jungen stellen uns dem Leistungsdruck, befristete Verträge, hohe Anforderungen und sich schnell wandelende Technologien. Wir messen uns mit Arbeitskräften aus Indien und China.
    Das 14. Monatsgehalt wurde gestrichen. Das ich nicht lache! Ich bekomme 12 Monatsgehälter und das wars.
    Manche können echt nur Jammern!
  5. #5

    @testthewest

    Zitat von testthewest Beitrag anzeigen
    Man sollte sich von den Amerikanern ne Scheibe abschneiden. Positiv denken, Mut haben, Selbstvertrauen haben.
    Oh! Komisch nur, dass der ihre Wirtschaft mit Rekordhandelsdefizit katastrophal dasteht - und nur mit massiver Verschuldung im Ausland am Laufen gehalten werden kann - während wir in Deutschland einen der höchsten Exportüberschüsse weltweit haben. Also sooo schlecht kann es bei uns auch nicht sein.
  6. #6

    -

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Für Luise Müller war es ein Schock. Als ihr Arbeitgeber vom öffentlichen Dienstleister zum profitablen Unternehmen umgebaut wurde, geriet die Angestellte in eine Sackgasse. Angst vor dem Job-Verlust lähmte sie. Doch der Zermürbungskampf fand ein glückliches Ende.
    Diese Frau hatte es geschafft, bei einem öffentlich-rechtlichen Arbeitgeber unterzuschlüpfen, obwohl sie ganz offensichtlich von Anfang an für den Job vollkommen ungeeignet war. Als es Ernst wurde (so mit Gewinn erzielen müssen, igitt, igitt) ist das aufgefallen. So what?
  7. #7

    --

    Zitat von maxip7 Beitrag anzeigen
    Wegen solchen Versagern steigen die Krankenkassenbeiträge ins unermessliche.

    Man sieht, dass hier viele Angestellte im öffentlichen Dienst einfach verhätschelt wurden und dann unfähig sind, auf den Punkt Leistung zu bringen. So jmd. hat gekündigt zu werden.

    Wir Jungen stellen uns dem Leistungsdruck, befristete Verträge, hohe Anforderungen und sich schnell wandelende Technologien. Wir messen uns mit Arbeitskräften aus Indien und China.
    Das 14. Monatsgehalt wurde gestrichen. Das ich nicht lache! Ich bekomme 12 Monatsgehälter und das wars.
    Manche können echt nur Jammern!
    na, besonders happy kommen Sie aber auch nicht rüber.
  8. #8

    Alle in einen Topf, oder ?

    Klingt nach Stammtisch-Politiker, so wie Sie Seiner zu sein scheinen. Erstmal alle über einen Kamm scheren und gut is, oder ?

    Nur weil Sie als 'Junger' Ihrer Meinung nach den Druck irgendwie packen, kann das nicht heißen, daß das alle anderen Menschen genauso handhaben müssen. Auch in Zeiten gesteigerter Leistungsansprüche und rationeller Arbeitsabläufe ist es kein Muss, die Menschlichkeit über Bord zu werfen und nur noch 'nach Punkten' abzuarbeiten. Mit Ihrer Ansicht erinnern Sie mich genau an diese Chefin, die der Dame das Leben schwer gemacht hat. Mit 46 bin ich selbst auch nicht mehr der Jüngste und freue mich deshalb, wenn es ein Arbeitsleben gibt, in dem sowohl Menschlichkeit als AUCH rationelles Arbeiten GEMEINSAM möglich sind.

    Und vielleicht auch mal der anteilvolle Blick hinter den Menschen .....


    Zitat von maxip7 Beitrag anzeigen
    Wegen solchen Versagern steigen die Krankenkassenbeiträge ins unermessliche.
    .....
    Manche können echt nur Jammern!
  9. #9

    lächerlich

    Der öffentliche Sektor ist eine gigantische Geldverschwendungsmaschine, da sollte grundsätzlich mal jedes Amt und jedes öffentliche Unternehmen umgekrempelt werden.

    Meine Güte, NUR noch 13 Monatsgehälter und dann muss man auch noch effizienter Arbeiten? Mit neuen Methoden? Schrecklich!

    Ich erleb das so oft bei Bekannten im öffentlichen Dienst, da geht einem aus der Wirtschaft echt nur noch der Hut hoch.








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