Guter Artikel. Das Schlüsselwort scheint der "gesunde Menschenverstand" zu sein.
Nicht jedes Leistungstief ist auch ein Burnout. Das B-Wort ist ein Modebegriff geworden*- und dient vielen als willkommene Entschuldigung für Selbstmitleid, meint die Berufsberaterin Uta Glaubitz.*Wirksames Gegenmittel: Sehen Sie sich nach einem Job um, mit dem Sie glücklich werden.
http://www.spiegel.de/karriere/beruf...797368,00.html
Guter Artikel. Das Schlüsselwort scheint der "gesunde Menschenverstand" zu sein.
So ein Schwachsinn, inhumane Arbeitswelt...glauben Sie denn, dass es den Generationen vor uns besser ging?
Die Arbeitnehmer sind doch selbst schuld wenn sie zu blöd sind, sich in Betriebsräten, Gewerkschaften etc. zu organisieren und daher ausgenutzt werden.
Wo kein Widerstand herrscht, wird Raum für Ausnutzung geschaffen! Anstatt weinerlichen Stuss zu reden sollten sich die Arbeitnehmer zusammentun und für ihre Rechte kämpfen - wenn es aber immer wieder solche Helden gibt, die dann pflichtbeflissen einspringen und den Dackel machen...na dann haben die Arbeitgeber doch leichtes Spiel
Also, anstatt die 80€ zu versaufen oder zu verrauchen, lieber in eine Gewerkschaft investieren!
Wen Arbeit krank macht, ist also quasi ein Warmduscher und ist erstmal selber schuld. Könnte ja jederzeit kündigen, oder halt einfach mal zurückschreien. Was würde Stromberg dazu sagen?
Eben... eine Zeit, in der vieles vollautomatisiert läuft, mit einer Zeit zu vergleichen, in der es ein Vollzeitjob war, Nahrung zu beschaffen, ist tatsächlich sehr realitätsfern.
Mit Robotern und Automatisierung gibt es nun mal nicht "Arbeit für alle". Das erste Auftreten von Massenarbeitslosigkeit kam mit der Industrialisierung. Warum dieser kausale Zusammenhang der Autorin verschlossen bleibt, ist mir ein Rätsel.
Auch wenn einige Abschnitte im Text durchaus richtig sind - insgesamt liegt die Frau leider dennoch vollkommen daneben.
Auch wenn es 1945 sicher schwierig war einen Job zu bekommen - da hatte auch niemand Probleme mit Burnout.
Wenn ich mir nur mein kurzes Arbeitsleben ansehe - 1985 bis jetzt:
durchschnittlich 10 Stunden pro Woche mehr an Arbeit (die gesetzliche Maximalarbeitszeit von 48 Stunden wird regelmäßig überschritten), das Volumen an Arbeit ist sehr viel höher geworden. Ein Wochenpensum von 1985 wird heute an einem Arbeitstag erledigt. Der Computer hilft, übernimmt aber noch immer nicht das Denken und die Verantwortung.
Das Gehalt ist im Verhältnis gesunken.
Diese Kombination macht es so gefährlich.
Dennoch komme ich inzwischen ganz gut damit klar. Es gab aber auch Phasen, da stand alles auf der Kippe.
Sprüche einer Frau Glaubitz hätten dort sicher nicht geholfen.
Nur mein Chef wird sich über den Beitrag freuen, aber der ist der nächste Kandidat und er weiß es noch nicht.
Der Artikel ist ein purer Angriff. Und das auf Menschen die eh schon am Boden sind. Sie sollten sich schämen! Wir leben in einer Zeit wo s.g. Stresskranheiten zunehmen. Es sterben mehr Menschen an Herz oder Gehirninfarkten als an Alterschwäche oder anderen Krankheiten. Das sollte mal zu denken geben. Die Welt ist für viele einfach zu schnell geworden und viele können sich ihren Beruf, Job und Arbeitsstelle nicht immer aussuchen. Der Druck wird immer größer und das halten viele nicht mehr aus. Vll. sollten Sie hier mit mehr Verständnis heran gehen also so von Oben herab darüber zu schreiben.
Vielleicht sollten Sie sich mal einen neuen Job suchen.
Im Prinzip haben Sie Recht. Aber ein bisschen mehr als bloße Rechtfertigung ist dieser Artikel dann doch, nämlich Eigenwerbung für das Dienstleistungsangebot von Frau Glaubitz, deren eigene Berufstätigkeit darauf basiert, dass die Arbeitswelt so ist, wie sie eben ist. "Sie ist Berufsberaterin und unterstützt andere dabei, herauszufinden, welcher Beruf zu ihnen passt." Steht direkt neben dem Artikel. Es ist trotzdem ein Fehler von SPON, diesen Text nicht als Anzeige zu kennzeichnen.
den ausgebeuteten Niedriglöhnern in der dritten Welt.
Das wir uns nicht schämen.
Ein Dach über dem Kopf, Kleidung und essen, dass sollte woll doch genug sein.
Damit sind wir dann doch immer noch so viel besser dran, als viele andere.
Und nach 1945, was mussten diese Menschen alles ertragen.
Warum nicht gleich noch den Frohndienst anführen und die Leibeigenschaft.
Ach ja da war doch auch noch die Sklaverei.
Gott geht uns das gut!
Also irgendeinem irgendwann ging und geht es doch immer schlechter.
Auf welchem Planeten lebt denn diese Dame bitte? Polemik hoch zehn.
Der dumme Arbeiter hat schon ruhig zu sein und sich in einer globalisierten Welt bitte schön immer an demjengien zu orientieren, dem es noch viel schlechter geht.
Dieses Credo ist so banal, so neoliberal-zynisch, so falsch. Es entspringt schlicht der blinden Selbstüberschätzung.
Niemand ist letztlich seines Glückes Schmied. Wir sind alle in ein System hineingeboren worden, dessen Funktionsweisen und Regeln wir nicht gesetzt haben. Handlungsspielräume bestehen allenfall minimal und erfodern Anpassung ans System und Unterordnung. Aber selbst die gandenlosesten Oppurtunisten bestimmen ihr Leben nicht allein. Glück und Schicksal sind nicht minder entscheidende Faktoren.
Auch Fortbildung, berufliche Neuorientierung sind keine Patentrezepte.