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Karlsruher SC: 70 Verletzte bei Abstiegs-Randale
DPAErst der Abstieg, dann der Krawall: Bei schweren Auseinandersetzungen im Anschluss an das Relegationsspiel des Karlsruher SC wurden 70 Menschen verletzt. Zuvor war der KSC überraschend am Drittligisten Jahn Regensburg gescheitert.
http://www.spiegel.de/sport/fussball...833185,00.html
- #1 15.05.2012 08:48 von
Noch nie gesehen?
Ich zitiere da mal einen sehr tollen Blog: "
"noch nie gesehen"? In Karlsruhe? Das wagen wir angesichts von Auftritten von Dresden und Frankfurt doch sehr stark zu bezweifeln. Es zeigt mal wieder, wie lächerlich dieses ständige "noch nie" und "neue Qualität" irgendwann wird. Das löst doch kein Problem, welches Karlsruhe schon seit langem hat." Zitatende. Dem ist auch nichts mehr hinzuzufügen. - #2 15.05.2012 08:59 von
Bagatellisieren
Wie sagte der Manager (Herr Kreutzer) des KSC im Fernsehen:
"... man muss das verstehen, irgendwo müssen ... die Aggressionen abgebaut werden." - #3 15.05.2012 09:06 von
- #4 15.05.2012 09:10 von
Fans?
Wann werden Journalisten endlich lernen, die Worte und Begriffe richtig zu verwenden?
Ein "Fan" ist - auch wenn das Wort von "fanatic" abgeleitet ist, nichts weiter als ein Anglizismus für "Anhänger". Und ein Anhänger, ein Fan einer bestimmten Sportart wird nicht schon dergestalt vorbereitet zur Spielstätte reisen, das er - falls das Resultat nicht "seinen Wünschen gemäß" ausfällt, vermummt und mit Hieb- und Schlagwaffen auf alles einprügelt, was sich ihm in den Weg stellt. Wer das tut, der ist schlicht und ergreifend ein asozialer und feiger Gewalttäter. Wer diese Zustände ändern möchte, der sollte zuallererst damit aufhören, diese Personengruppe zu etwas aufzuwerten, was sie nicht ist!
Diese klare Sprache sollten übrigens nicht nur Journalisten pflegen sondern auch Vereinssprecher, Spieler und natürlich auch die Richter, welche diese unsozialen Mitbürger jetzt hoffentlich einmal ein klein wenig an ihre Pflichten "erinnern" und letztlich natürlich auch unsere Politiker, die sich auch gerne einmal klar und deutlich anstatt "weichgespült" äußern dürfen. - #5 15.05.2012 09:23 von
Peinlich
Ich schäme mich...! Ich war nicht bei allen Spielen vor Ort, aber sowas wie gestern habe ich so jedenfalls noch nie erlebt. Plötzlich rannte ein Mob an mir vorbei in den Wald und dann hörte man nur noch, wie wütend und hasserfüllt massenhaft Äste abgebrochen wurden um sie als Prügel zu benutzen. Im ganzen Wald hat es nur noch geknackt.
Man muss aber auch sagen, dass andere 24.000 dies nicht gemacht haben. Und diese müssen sich dann immer von solchen absoluten Vollidioten diskreditieren lassen. Ich verstehe es einfach nicht, wie man so durchdrehen kann... vor allem, es bringt ja nichts! Nie! Auf die eigene Mannschaft losgehen wollen... und dann auch noch die Regensburger belagern... Den schlechten Verlierer markieren... wie peinlich. Wie gesagt, ich schäme mich als KSC-Fan! - #6 15.05.2012 09:35 von
Oha !
Tja der Herr Kreuzer ist auch seit einigen Monaten CDU-Mitglied. Der trat kurzfristig in die Partei ein, um zusammen mit anderen KSC-Promis und weniger bekannten KSC-Mitgliedern dem jetzigen KSC-Präse Wellenreuther die OB-Vorauswahl gegen eine Parteikollegin zu sichern.
Befürwortet die CDU in Gestalt von Kreuzer jetzt also auch so 'freie Emotionen' ? Und wie steht der Präse und dazu ? Das sind ja ganz neue Töne im Ländle von Seiten der Wasserwerfer- und EnBw-Dealer-Partei....;) - #7 15.05.2012 09:45 von
Das ist halt der moderne Fußball
Ich will da nix beschönigen. Ausschreitungen bleiben Ausschreitungen.
Verstehen kann ich den Frust schon, den als Fan ist man letzlich machtlos. Eigentlich immer.
Wenn man dann als Anhänger, der schon als kleiner Bub an Papas Hand ins Stadion ging, ansehen muss wie der eigene Verein unaufhaltsam zur Fahrstuhlmannschaft verkommt, dann ist das bitter.
Den wechseln kann man seinen Verein nicht, das verbietet das Ehrgefühl.
Letzlich geht das immer mehr Menschen so, während Retortenclubs wie Hoppenheim die Plätze besetzen und ein Herr Hoeneß eine weitere Kommerzialisierung des Sport fordert - um mit dem Geld noch mehr Leistungsträger aufzukaufen und auf die Bank zu setzen.
Ich mag die Faszination des Fußballs. Aber ich bin ernüchtert und habe das Fußballschauen aufgegeben. Macht ja keinen Spaß mehr. - #8 15.05.2012 09:53 von
fiver pitch
Das ganze Fan-Getue hat niemand so präziese beschrieben wie Nick Hornby - und seinen Beobachtungen ist sehr wenig über die Jahre hinzuzufügen.
-
Und was ich mir als Fußball-Fan wünsche, wäre ein striktes Alkoholverbot. Im Stadion und im größeren Umkreis. Und alkoholisierte Fans bleiben draußen. Das wäre immerhin schon mal ein Anfang.
Aber solange Brauereien wie in KA zum festen Sponsoring gehören (die eine präsentiert das "Badener Lied" von der anderen lässt sich der Ex-Chef immer wieder den Bauch pinseln, wenn er seinen Namen als potentieller Präsident in der Zeitung liest), wird daraus nichts...
Also was soll's - Augen zu und durch. Und morgen ist's eh vergessen, weil morgen die Hetha-Frösche die Schlagzeilen beherrschen, am Samstag werden's die Ausschreitungen in München sein und in 4 Wochen die Ukrainer/Polen/Deutschen/Holländer/...
Panem et circenses - #9 15.05.2012 09:55 von
fiver pitch
Das ganze Fan-Getue hat niemand so präziese beschrieben wie Nick Hornby - und seinen Beobachtungen ist sehr wenig über die Jahre hinzuzufügen.
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Und was ich mir als Fußball-Fan wünsche, wäre ein striktes Alkoholverbot. Im Stadion und im größeren Umkreis. Und alkoholisierte Fans bleiben draußen. Das wäre immerhin schon mal ein Anfang.
Aber solange Brauereien wie in KA zum festen Sponsoring gehören (die eine präsentiert das "Badener Lied" von der anderen lässt sich der Ex-Chef immer wieder den Bauch pinseln, wenn er seinen Namen als potentieller Präsident in der Zeitung liest), wird daraus nichts...
Also was soll's - Augen zu und durch. Und morgen ist's eh vergessen, weil morgen die Hetha-Frösche die Schlagzeilen beherrschen, am Samstag werden's die Ausschreitungen in München sein und in 4 Wochen die Ukrainer/Polen/Deutschen/Holländer/...
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