Commerzbank-Chef Martin Blessing steht mit dem Rücken zur Wand. Bis Ende Juni muss er eine Kapitallücke von mehr als fünf Milliarden Euro schließen - ohne*den Staat zu Hilfe zu rufen. Nun hat*er erstmals erklärt wie das schaffen will.*Sein Plan klingt gut, doch er könnte an den Aufsehern scheitern.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...810169,00.html
"Sie (die EBA) sieht es generell kritisch, wenn Banken die erhöhten Kapitalanforderungen vor allem durch eine Verkleinerung der Bilanzrisiken erfüllen wollen."
Mich würde mal interessieren, weshalb die EBA in London sich einbildet, in die Geschäftspolitik deutscher Banken hineinregieren zu dürfen.
Und was die übrigen Glaubensbekenntnisse ("Es erscheine "fast unausweichlich", dass die Commerzbank ohne weitere Staatshilfen auskomme") des Direktoriums angeht, sollte Blessing Strafanzeige wegen geschäftsschädigenden Verhaltens stellen.
ist zumindest ein sehr interessantes und zugleich spannendes Experiment.
Und solle der Chef den guten Rat:
"Da gehe ich nicht wieder hin!"
etwa beim Beobachten seiner Kunden bei der Kontoauflösung vernommen und schätzen gelernt haben, sollte man nicht zögern, ihn ernst zu nehmen und als weise zu achten.
MfG
Dieses Motto kann ich als ehemaliger Kunde der Commerzbank voll unterschreiben. Ich hatte da früher mal ein Depot und ein Verrechnungskonto. Da ich meine Aktien im Normalfall kaufe und dann jahrelang nicht anrühre, lief das Verrechnungskonto irgendwann einzig und allein durch die hohen Kontoführungsgebühren vom Plus ins Minus - und die Commerzbank drohte mir bei einem Kontostand von 50 Euro Soll mit einem Schufa-Eintrag. Und das, obwohl im Depot noch Aktien in Höhe von mehreren Tausend Euro lagen.
Diese Bank ist für mich seither gestorben, und ich kann nicht verhehlen daß es für mich immer wieder ein kleiner Triumph ist, wenn ich davon lese in welchen Problemen sie steckt.