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Kapitalismuskritiker Joseph Stiglitz: Der Doppelagent

Der Nobelpreisträger Joseph Stiglitz ist ein Phänomen:*Er zählt zur globalen Elite - und ist zugleich Fürsprecher*von Protestbewegungen wie Occupy.*Heftige Kritik*übt er beim Weltwirtschaftsforum an seiner Heimat USA, das Land sei "nur noch führend*bei Gefängnissen".

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...811936,00.html
  1. #60

    Ein Wort noch...

    Zitat von coloradosp Beitrag anzeigen
    Wenn mir mal bei CPU chips bleiben, dann hat die Konkurrenz zwischen Intel und AMD zum heutigen Vorsprung gefuehrt.

    Firmen wie Motorola, National Semiconductor, Digital Equipment Corporation, und andere , die auch CPU chips herstellten, konnten nicht mithalten und sind aus dem Geschaeft gegangen, bzw. ganz gestorben.
    ich sehe da keine Beteilung der Amerikanischen Regierung, anders als dass sie die gute Idee hatte, diese Industrie in Ruhe zu lassen.

    Intel hat hier eine 2 Bio Dollar Fab gebaut und hat sie dann aufgegeben. 3000 verlorene Jobs. Haette der Staat von Colorado helfend eingreifen sollen. Hell, No. Der Staat hatte nur einer Fab geholfen, die nach Intel nicht erfolgreich geworden waere.
    Gut..nun zwingen Sie mich wenn wir nur bei CPU Chips bleiben sollen
    und Sie,wie sagten sich in der Brache auskennen,ich Ihnen mit meinem
    Halbwissen meinen Standpunkt zu erklären.
    Sie steigen mit Ihren 2.Absatz das ein als sich die Industrie schon verselbstständigt hatte.Als das Militär damals überzeugt wurde das Rechnerunterstütze Waffen,Waffenträger sowie die gesamte Logistik,Kommunikation etc.die Zukunft sein würde,
    wurde diese neue Technologie von der US Regierung erst so richtig angeschoben.
    Eduard Schewardnaze damaliger sowjetischer Außenminister,sagter mal in einem Interview,es war nicht Reagan der den kalten Krieg gewann,es war die Computerindustrie.
    Als die Russen damals die Dimension dieser Technologie erkannten war denen klar,das das Rennen verloren war.Man hatte zwar mittels 2 Computerhackern aus Hannover versucht diese Technologie in der Sovietunion zu etablieren,allerdings war diese Technologie
    für die Russen ein gänzlich unbekannte Geschichte.Zwangsläufig mußte man einsehen,das es Jahrzehnte und viele Rubel verschlingen würde und man dennoch immer hinterherlaufen würde.
    Zurück zu Amerika,solange der Konkurrenzkrieg der Chipfirmen in den USA stattfand war es ja in Ordnung,man hatte damals lediglich die Fertigungsprozesse für den Massenmarkt nach Asien verlagert.
    Glauben Sie wenn z.B.Chinesische Hedgefonds die Aktienmehrheit an wie vielleicht Boing,Intel,Microsoft,Apple,Exxon Mobil,Goldman Sachs,etc erringen und von seinem Mitspracherecht gebrauch machen würde,die Amerikaner keine Probleme damit hätten?
    Ich meine in beiden politischen Lagern desöfteren stimmen gehört zuhaben,die eine Rückverlagerung diverser Fertigungsstätten in die USA befürworten.
    Und das deutsche Autofirmen Fabriken in den USA einrichteten,ist eher eine politische Entscheidung als eine ökonomische,was ja eigentlich bei freier Marktwirtschft keine große Rolle spielen sollte.
  2. #61

    Zitat von f.orenstöpsel Beitrag anzeigen
    .
    Und das deutsche Autofirmen Fabriken in den USA einrichteten,ist eher eine politische Entscheidung als eine ökonomische,was ja eigentlich bei freier Marktwirtschft keine große Rolle spielen sollte.
    Das Forum ist zu begrenzt, um ueber die Reagan Zeit, und dien Kollaps der Sowjet Union zu reden. Ihre Version ist..... , well. es hat keinen Zweck darueber zu reden.


    Aber Ihren letzten Paragraph muessen Sie mir erklaeren. Die deutschen Autofirmen produzieren in den gewerkschaftsfreien Suedstaaten. Das war, soweit ich das sehe, eine rein marktwirtschaftliche Entscheidung. Die Autoherstellung kostet wesentlich weniger als in Detroit's Einflusszonen oder in Bayern oder Baden Wuerttemberg. Konkurrenz ist Mexiko, in dem der neue Fiat (ehemals Chrysler) und der VW New Beetle gebaut wird.

    VW machte mal, many moons ago, den Fehler im gewerkschaftsverseuchten Pennsylvania eine Herstellung aufzubauen. Sie sind jetzt smarter geworden. Was Ihnen nicht klar ist Amerika ist nicht gleich Amerika. Die 50 Staaten sind, jeder fuer sich, enorm unterschiedlich.

    Sie haben das Tanker Deal erwaehnt. Das Wirklich interessante, die Klage gegen Boeing des National Relations Labor Board und des US Attorney General , dass Boeing die Tanker Flugzeuge und die 787 in South Carolina bauen will, und nicht im gewerkschaftstarken State of Washington ist Ihnen sicher entgangen.
  3. #62

    Hab ich anders verfolgt...

    Zitat von coloradosp Beitrag anzeigen
    Das Forum ist zu begrenzt, um ueber die Reagan Zeit, und dien Kollaps der Sowjet Union zu reden. Ihre Version ist..... , well. es hat keinen Zweck darueber zu reden.


    Aber Ihren letzten Paragraph muessen Sie mir erklaeren. Die deutschen Autofirmen produzieren in den gewerkschaftsfreien Suedstaaten. Das war, soweit ich das sehe, eine rein marktwirtschaftliche Entscheidung. Die Autoherstellung kostet wesentlich weniger als in Detroit's Einflusszonen oder in Bayern oder Baden Wuerttemberg. Konkurrenz ist Mexiko, in dem der neue Fiat (ehemals Chrysler) und der VW New Beetle gebaut wird.

    VW machte mal, many moons ago, den Fehler im gewerkschaftsverseuchten Pennsylvania eine Herstellung aufzubauen. Sie sind jetzt smarter geworden. Was Ihnen nicht klar ist Amerika ist nicht gleich Amerika. Die 50 Staaten sind, jeder fuer sich, enorm unterschiedlich.

    Sie haben das Tanker Deal erwaehnt. Das Wirklich interessante, die Klage gegen Boeing des National Relations Labor Board und des US Attorney General , dass Boeing die Tanker Flugzeuge und die 787 in South Carolina bauen will, und nicht im gewerkschaftstarken State of Washington ist Ihnen sicher entgangen.
    Ja ,in der Tat sind die 50 Staaten enorm unterschiedlich.
    Es wird sicherlich eine Rolle gespielt haben,das in den
    Südstaaten Gewerkschaften weniger organisiert sind.
    Ist aber auch der Tatsache geschuldet,das in den Südstaaten
    die Industrie im Gegensatz zum Norden nicht sonderlich
    ausgeprägt ist.Was letztlich der entscheidene Faktor war,
    die Produktionsstätten dort zuerrichten.Man hatte denen den
    roten Teppich ausgerollt und mit geringeren Gewerbesteuern
    gelockt.Sowie lascheren konsequenzen in Sachen Umweltauflagen.
    Und wo Boing die Flugzeuge jetzt bauen wird ist mir entgangen,
    ist aber auch nicht unbedingt relevant.Sie werden immerhin in den
    USA gebaut und nicht beim billigsten Hersteller.








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