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Kapitalflucht: Südeuropäer verschieben Geld über die Alpen

SPIEGEL ONLINEBürger tun es, Unternehmer tun es, und sogar griechische Abgeordnete: Aus Sorge um die Zukunft des Euro schaffen immer mehr Südeuropäer ihr Geld außer Landes. Die Staaten kommen kaum gegen die Kapitalflucht an. Die einzig wirksame Waffe würde Europa selbst in Frage stellen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...817899,00.html
  1. #40

    Kein Titel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bürger tun es, Unternehmer tun es, und sogar griechische Abgeordnete: Aus Sorge um die Zukunft des Euro schaffen immer mehr Südeuropäer ihr Geld außer Landes. Die Staaten kommen kaum gegen die Kapitalflucht an. Die einzig wirksame Waffe würde Europa selbst in Frage stellen.

    Kapitalflucht: Südeuropäer verschieben Geld über die Alpen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Würde ich genau so tun. Und jeder der hier jetzt Zeter und Mordio schreit würde es genauso tun. Zu allen Zeiten haben Leuten in der Krise so reagiert. Im Übrigen, die häufig diskutierte Frage was die sicherste Kapitalanlage in der Krise ist, vor allem ob man in Gold investiert oder nicht. Ist nicht anderes als der Versuch sein erspartes zu sichern.

    Was hier zuweilen kommentiert wird, strotzt vor Borniertheit und Unkenntnis. Es ist so als würde angenommen werden das plötzlich in Griechenland alles vorhandene Geld aus Deutschen Steuersäckel kommt. Es gibt hier sogar Kommentare die von einem ewigen Kreislauf der Geldflucht ausgehen (Deutsche Steuergelder nach Griechenland und dann wieder nach Deutschland zurück) mit gleichzeitiger Verelendung der Deutschen.

    Was dabei unglaublich ist, ist das jeder so handeln würde, unabhängig davon wie er sein erspartes Geld zusammen gekratzt hat. Der Neid, die Ignoranz, Borniertheit und diese Selbstgerechtigkeit die manche Leute hier an den Tag legen, ist zum Teil nur schwer erträglich.
  2. #41

    Einen Gewinner gibt es!!

    Zitat von Sackaboner Beitrag anzeigen
    Die Kapitalflucht würde bei einem Austritt GR aus der EURO-Zone noch zunehmen. Lohnen tut sich das allerdings nur für die Reichen, auch die Krise geht letzten Endes auf die Schere zwischen arm und reich zurück, und darauf, dass die Reichen normalerweise nur wenig solidarisch mit den Armen sind. Kein Multimillionär würde seine Millionen in Drachmen umtauschen, nur aus Mitgefühl mit seinen Landsleuten.
    Seit Jahren sinken die Immobilienpreise in England, nun loesen die Griechen die Krise, indem diese zuhauf die leerstehenden Immos kaufen. Und zwar in Pfunden, nicht in Teuros.Seit einiger Zeit sinkt der Euro - bei mir macht das rund 100 Euro weniger aus.
    Leute kauft Euch kleine Tresore und stapelt das Geld darin. Der Sparstrumpf hat ausgedient und fuer "Oma ihr klein Haeuschen" gibt es keine Kaeufer.

    Wie waers, Herr Schaeuble mit einer "Politikersteuer?" Jeder muss 10 oder 15 Prozent zahlen. Da werden Arbeitsplaetze in Deutschland geschaffen. Z.B. im Strassenbau, hat ja schon mal einer vorgemacht und wurde vom deutschen Volk verehrt.
    Und ENDLICH MUSS die MWSt fuer Firmenwagen etc von allen bezahlt werden!! Diese Rueckverguetung galt nur als Beihilfe zum Aufbau der eigenen Existenz. Und Einladungen ins Kanzleramt muessen eben so versteuert werden!!!!
    Frage? Setzt Herr Schaeuble seinen Rollstuhl auch von der Steuer ab?
  3. #42

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bürger tun es, Unternehmer tun es, und sogar griechische Abgeordnete: Aus Sorge um die Zukunft des Euro schaffen immer mehr Südeuropäer ihr Geld außer Landes. Die Staaten kommen kaum gegen die Kapitalflucht an. Die einzig wirksame Waffe würde Europa selbst in Frage stellen.

    Kapitalflucht: Südeuropäer verschieben Geld über die Alpen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    "Dann gäbe eskeine Akzeptanz mehr fürdasprojekt Europa"?

    Das Projekt hat eh schon jegliche Akzeptanz verloren,da es durch die Zwangswährung Euro gescheitert ist.
    Die Deutschen sollten sich einBeispiel nehmen und auch ihre Konten leer räumen umdas Geldins sichere "Nicht-Euro" Ausland zu bringen.

    Dann wäre der Euro sofort erledigt,und die Rettungspaket-Ja-Sager können zur Verantwortung gezogen werden. Sind ja alle namentlich bekannt und sollten ihren Lebensabend besser schon mal im Exil planen.
  4. #43

    ?

    [Zitat][QUOTE=sysop;9722456]Bürger tun es, Unternehmer tun es, und sogar griechische Abgeordnete: Aus Sorge um die Zukunft des Euro schaffen immer mehr Südeuropäer ihr Geld außer Landes. Die Staaten kommen kaum gegen die Kapitalflucht an. Die einzig wirksame Waffe würde Europa selbst in Frage stellen.[Zitat]


    Sein Kapital ins Ausland zu transferieren mag unmoralisch erscheinen, illegal ist es nicht.

    Dass das passierte und immer noch passiert ist den Gesetzen der EU geschuldet. Mal Hand aufs Herz, würden nicht die meisten es nicht genauso tun? Was wird geschehen wenn D in deutliche Schieflage kommt? All unsere Millionäre wären schneller bei ihrer/ihren Banken als dass sie bis zehn zählen können. Anruf genügt und das Geld ist weg.
    HP
  5. #44

    Kapitalflucht nach Singapur! Hört auf den Ehrenwerten Cameron!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bürger tun es, Unternehmer tun es, und sogar griechische Abgeordnete:Aus Sorge um die Zukunft des Euro schaffen immer mehr Südeuropäer
    ihr Geld außer Landes. Die Staaten kommen kaum gegen die
    Kapitalflucht an.
    Das Schweizer Bankgeheimnis wird immer mehr aufgeweicht.
    Für den Bankenstandort Schweiz wird dies zunehmend zum
    Problem. Denn zahlreiche Bankkunden suchen sich neue Standorte,
    um ihr Geld dort zu verwalten. Als Ort für steuersparende
    Kapitalanlagen wird Singapur hoch geschätzt.

    Experten sagen, dass Singapur die Schweiz in den nächsten Jahren
    als führenden Standort für Vermögensverwaltung ablösen könnte.
    Die populistische Finanztransaktionssteuer wird dies noch
    beschleunigen! 500.000 Dienstleistungsarbeitsplätze werden
    in Europa verloren gehen. Wie blöde können wir nur sein?
  6. #45

    Wundert mich schon lange

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Bürger tun es, Unternehmer tun es, und sogar griechische Abgeordnete: Aus Sorge um die Zukunft des Euro schaffen immer mehr Südeuropäer ihr Geld außer Landes. Die Staaten kommen kaum gegen die Kapitalflucht an. Die einzig wirksame Waffe würde Europa selbst in Frage stellen.

    Kapitalflucht: Südeuropäer verschieben Geld über die Alpen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Dass die Leute ihr Geld ausser Landes bringen, ist verständlich. Mich wundert schon lange, dass die EU da keinen Riegel schiebt. Es ist halt einfacher auf die böse Schweiz zu schimpfen, als eigene Massnahmen zu ergreifen.

    Ich habe in diesem Forum schon mal gefordert, dass die Schweiz die Geldzufuhr aus dem Ausland einseitig stoppt. Dies hätte den zusätzlichen Vorteil, dass der Aufwertungsdruck auf den Schweizer Franken kleiner würde und vor allem würde es den EU-Vasallenstaaten zeigen, dass ein Land ausserhalb der EU besser handlungsfähig ist.
  7. #46

    Wann endet die staatliche Zockerei?

    Zitat von tramann Beitrag anzeigen
    Jetzt ist es sogar Spiegel-Online aufgefallen, dass in den Peripherie-Ländern der Eurozone, insbesondere in Griechenland, aber auch zunehmend in Italien eine massive Kapitalflucht eingesetzt hat. Dies lässt sich eindeutig an den stetig wachsenden negativen Target 2-Salden (= Schulden der nationalen Notenbanken der Peripherie-Länder gegenüber der EZB) und an dem erheblichen Rückgang der Sicht- und Termineinlagen (Depositen) bei den Banken dieser Länder ablesen. Als Ergebnis dieser Kapitalflucht.....
    Hier wurde - ich betone "wurde" - das Vermögen der nächsten Generationen von den Geberländern, speziell Deutschland, regelrecht verzockt. Wir haften aufgrund der obigen Tatsachen schon in Höhe einer knappen Billion Euro und wenn der Euro scheitert, was Ökonomen schon 1998 vorausgesehen hatten, wird die Rechnung fällig.

    Ich staune über die Gelassenheit der Bundesbürger, die sich lieber über Stuttgart21 oder Herrn Wulff aufregen.
    Am Ende werden die Millionäre aus der Peripherie ihre Schäfchen ins trockene gebracht haben und die Steuerzahler der Geberländer zahlen die Zeche.
    Ich bin entsetzt über die Ignoranz der Politik, die sich regelmäßig für dreistellige Milliardenbeträge Zeit kauft, um über die Wahltermine zu kommen.

    Viel Arbeit für Herrn Butterwegge, den Armutsforscher!
  8. #47

    Ist doch klar:

    Zitat von Quagmyre Beitrag anzeigen
    Wieso in der Zukunft? Wurden Sie als Bürger je zu einem wichtigen, EU-bezogenen Thema befragt?

    Die EU-Diktatur ist bereits Realität.
    Mit Zustimmung der Bürger hätte die Politik, die immer noch den Bestand Europas vom Bestand des Euro abhängig macht (obwohl 10 EU-Länder ihn gar nicht haben), deren Vermögen nicht verzocken können.
  9. #48

    Gewagte These

    Einen Austritt aus dem Euro hat es noch nie gegeben. Falls es jedoch dazu kommen sollte ist es bestimmt nicht so als würde die Euroeinführung einfach zurückgespult werden. Eine automatische Umwandlung der Sparguthaben ist weder nötig noch angebracht. Eurokonten könnten als Fremdwährungskonten genauso weitergeführt werden wie Dollarkonten.

    Bei der Euroeinführung wurden die Konten nur deshalb automatisch umgewandelt weil es die Vorgängerwährungen nicht mehr gab. Den Euro wird es aber weiter geben wenn Griechenland aussteigt.

    Viele Bürger in Ländern ohne Euro führen Eurokonten.
  10. #49

    Es ist etwas paradox!

    Die Kernlaender (D-F+BeNeLux) wollen das die Griechen im Euro bleiben.

    Das ist als ob ein Kind ein Spielzeug von seinen Aeltern bekommen hat und gleich weggenommen wurde – Grund dass es sowieso kaputt geht oder macht.

    Wenn die Eltern dem Kind nichts trauen oder goennen wie soll das Kind heranwachsen?!

    Und hier sieht es auch so aus dass nicht mal die Politiker ihrem Land das sie Regieren trauen.


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