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Kapitalflucht-Studie: Reiche bunkern mehr als 20 Billionen Dollar in Steueroasen
Zwischen 21 und 32 Billionen Dollar sollen weltweit in Steueroasen liegen. Das hat jetzt die Untersuchung eines ehemaligen McKinsey-Managers ergeben. In manchen Entwicklungsländern sind die sogenannten Offshore-Vermögen sogar größer als die Staatsschulden.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...845747,00.html
- #1 22.07.2012 13:38 von
- #2 22.07.2012 13:41 von
Wenn dem Ottonormalverbraucher jetzt auch noch endlich die Verflechtungen zwischen Finanzindustrie und Politikern erkennen kann "es" langsam mal beginnen ...
Goldman Sachs hat Griechenlands Zahlen beshöningt? Zufall.
Mappus wurden von Notheis (dt. Chef MorganStanley) die Worte in den Mund gelegt? Ach, Einzelfall. Eng befreundet.
Ich vermisse vom Spiegel investigativen Journalismus.
P.S.: Jedem Guthaben steht eine mindestens genauso große Schuld gegenüber... - #3 22.07.2012 13:45 von
vielleicht
erheben die Banken in den genannten Ländern bald auch Anspruch auf einen "Rettungsschirm" von der IWF?
Es ist doch eine Schande, wenn soviel Geld transferiert wird und hier in Europa steigen die Schulden. Hat der Staat da keine Kompetenz, das zu unterbinden? Es sind doch viele Institiutionen im Einsatz, aber wahrscheinlich nur darauf bedacht, wieviel kann man noch von den Einwohnern kassieren. Aber halt, lieber mal wieder den Strompreis für EEG erhöhen - davon profitiern nur die großen Industriebetriebe, die das nur zu Promillewerte zu zahlen haben. Der Gelacktmeierte ist doch wieder mal der einfache Bürger. Zu Strompreiserhöhung ab Oktober - bekomme jetzt knapp 30 € mehr an Rente und dann werden wieder 20 € für den Strom ausgegeben. Die Frau Merkel legt 50 € in die rechte Tasche und nimmt aus der linken wieder 30 €!!!! - #4 22.07.2012 13:49 von
Sie haben alle Namen
Es ist nicht die Moral oder die deformierte Psyche, auch nicht der kriminelle Kick, nein, ätzend ist etwas anderes. Ihr Wirken und Tun heisst in der offiziellen Sprache: Sie haben Verantwortung übernommen für...das Unternehmen, die Firma, die Arbeitsplätze, den Staat u.s.w - Diese Wolf-im-Schafspelz Lüge ist der Gipfel aller Vorstellungskraft. Sie agieren gerne als die Leistungsträger, die Stützen einer Gesellschaft, die Macher, die den Fortschritt der Menschheit gepachtet haben und für selbigen verantwortlich sind. Und zur Tarnung als Gutmensch treiben sie`s in den Wohltätigkeitssponsor-VIP-Etagen, weltweit. Das Tarnen & Täuschen ist ihr Elexier, ihr Kick, was sie unterscheiden tut, von der Plebs, den Massen, die sie im Grunde verachten. Diese happy few dieser Welt haben in der Tat einmal die Verantwortung zu übernehmen, wenn das Ende gekommen sein wird. Sie haben in ihrem perversen Leben den Blauen Planeten zerstört. Sie suchen nach einer "Ersatzerde" im All, sie sehnen sich nach einer Art "Arche Noah 02", nur für sich, zum Überleben. Die Uhr zurückstellen auf null und: one more time...es war doch so schön, yeah! Sie machen nur die Rechnung ohne den Wirt, welch ein Pech aber auch! regarde les riches, la porte c`est tout ce qu`ils affichent...
- #5 22.07.2012 13:49 von
Nun, dann wissen wir ja, wo das ganze Geld hinwandert; an ein paar Zehntausend Gauner, die immer noch frei herumlaufen & den Rest der Welt ins Chaos stürzen.
Eine Frage stellt sich dennoch. Wenn schon bekannt ist, daß es sich so verhält, wieso wird das Geld nicht beschlagnahmt, die Leute vor Gericht gestellt (Steuerhinterziehung, Schwarzgeld, Geldwäsche, etc.), das Geld zurück an die Nationalstaaten überführt. Schon komisch. - #6 22.07.2012 13:50 von
Ausser dem schoenen Bild,
aufgenommen an der Strasse von der Luziensteig nach Balzers, und dem Hinweis auf die Sehnsucht vieler Reicher gibt es im Artikel keinen Hinweis auf Liechtenstein.
Koennte es sein, dass da jemandem entgangen ist, dass sich Liechtenstein schon vor einiger Zeit fuer eine Weissgeldstrategie entschieden hat? - #7 22.07.2012 13:50 von
Europa rettet das Vermögen der Reichen
Statt das Vermögen der Reichen zu besteuern -
rettet Europa das Vermöge der Reichen:
Der reiche Grieche vom Genfersee - News Wirtschaft: tagesanzeiger.ch - #8 22.07.2012 13:50 von
Ah. Ein Neidbeitrag.
Und die Suggestion, dass man ruhig weiter Schulden machen kann - es ist ja genug Geld da. Man muss es nur den richtigen wegnehmen.
Es ist tatsächlich wie das Gleichnis mit den vier Freunden, die zum Essen gehen und die Rechnung von 100 Euro teilen.
Der Reichste zahlt 60 Euro ... die anderen teilen sich in Abstufungen den Rest.
Dann wird das Essen billiger - der Reiche muss nur noch 50 Euro auf die gesamtsumme von 80 Euro zahlen.
Schon geht die Wut bei den anderen um. Warum bekommt der Reiche jetzt 10 Euro zurück - die anderen aber bekommen viel weniger von der Ersparnis zurück! Ungerecht! Wütend geht man auf den Reichen los.
Der kommt dann nächstes Mal nicht ins Restaurant.
Und die drei Freunde müssen feststellen, dass sie sich das Essen gar nicht ohne seine Hilfe leisten können. ;) - #9 22.07.2012 13:51 von
Dass die Lust, Steuern zu zahlen, immer geringer werden, zeigt das Beispiel Spanien durch Aufblähung des Staatsapparates
In Spanien sind die Sozialausgaben in den letzen 10 Jahren um 101,7% gestiegen, die Staatseinnahmen aber nur um 45,4%. Und die "verkappten Sozialleistungen", nämlich die Ausgaben für die Gehälter der Staatsbediensteten sind auch wesentlich stärker gestiegen als die Staatseinnahmen. Nämlich um 78,9%.
Zur Haushaltssanierung trägt es ja wohl nicht gerade bei, wenn Sozialausgaben und Beamntengehälter wesentlich stärker steigen als die Staatseinnahmen.
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