MARCO-URBAN.DEKann die SPD-Spitze die Kandidatendebatte noch stoppen? Immer mehr Genossen verkünden ihre Präferenz in der K-Frage. Via Generalsekretärin Nahles und andere Vertraute ruft Sigmar Gabriel die Partei zur Ordnung - der Vorsitzende fürchtet, die Kontrolle über das Verfahren zu verlieren.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...849772,00.html
der von blassen SPD Hinterbänklern wie Rolf Mützenich oder Hans Peter Bartels favorisierte Steinmeier ist ja wohl Garantie dafür, dass die SPD wieder nur auf 23% kommt. Diese Leute wollen unbedingt wieder eine große Koalition unter Kanzlerin Merkel.
Es ist ja auch wirklich nicht schön, wenn jedes Mal, wenn sich einer der Seeheimer Kandidaten auch nur ein bischen in die Öffentlichkeit wagt, sofort zu hören und zu lesen bekommen, dass die SPD-Wähler weder diesen noch seine Mitkandidaten als Kanzlerkandidaten wollen und zu wählen gedenken.
Da hält man dann doch lieber ganz still und hofft dadurch beliebter zu werden, das man den Wählern nicht andauernd unangenehm auffällt.
Wobei das Beispiel, dem man damit wohl nacheifern will, zusätzlich noch die Gabe hat, andere als Schuldige an den eigenen Fehlern hinzustellen.
Ja, es ist eine Gabe, seit Jahren von den Wählern nicht mit der eigenen Politik in Verbindung gebracht zu werden!
....der einzige, der in diesem Artikel zitiert und wohl auch Recht haben könnte, ist der Herr Klose, der da zur Basisdemokratie aufruft.
Denn: Wie will diese SPD die Wahlen gewinnen ? Steinbrück hat in Sachen Wahlerfolge noch nie was gerissen und ist der HartzIV-Repräsentant schlechthin. Herr Steinmeier hat wohl nicht das ausreichende Format, um den Laden im Griff zu behalten oder überhaupt erstmal zu bekommen. Und Herr Gabriel reißt die Wähler auch nicht gerade von den Sitzen. Dazu müßte er mehr tun, vor allem das Sommerloch, zB mit Herrn Sommer vom DGB, zu nutzen, um Madame Merkel ordentlich einzuheizen. Das müßte zu schaffen sein, da die Olympia-Narkose beendet ist. Also: Tut endlich was, und vor allem laut und andauernd.
Da das aber nicht zu erwarten ist, und Frau Kraft sich bedeckt hält, muß ein neuer, zündender Kandidat her. Wer suchet, der findet, evtl. sogar in den Tiefen dieser Partei.
Herr Klose, machen Sie mal Druck: Das letzte, was diese Republik braucht, ist eine weitere Große Koalition, das wären wieder 4 Jahre NichtsGehtMehrInDieserRepublik, und das ist letzte was wir brauchen. Die Wähler rennen eh schon zu dubiosen Heilsbringern, die sich gerade selbst zerfleischen. Taucht dann ein weiterer ganz neuer Messias auf, zB von rechts, dann ist die Zersplitterung der Wahllandschaft noch übler!
Was war 1932 ? Richtig!
MfG
...'Spannungsbogen'... Wenn eine Partei jetzt nicht weiß, was sie will, wann denn dann? Der einzig mögliche Kandidat, der sich nicht lächerlich macht, wäre Steinbrück. Ob der aber populär genug wäre, mag bezweifelt werden, dazu redet er (für einen Politiker) zuviel Klartext bzw. was er denkt. Und bei der CDU? Irgendwie ist die Situation ähnlich wie damals unter Birne, der auch keinen neben sich hochkommen ließ - Merkel ist nahezu 'alternativlos'... Oh Mann.
... erfolgt immer dann, wenn man kein Thema hat, mit dem man sich profilieren kann.
Siehe such das Verhalten in der Euro-Krise, in der die ganze SPD-Troika sich als verlässliche Stütze von Frau Merkel geriert.
Na gut, sie wollen die Schulden-Transfer-Union vielleicht noch schneller verwirklichen, aber damit ziehen sie auch keine Wählerstimmen - also begeben sich die Kandidaten selbst auf die 'Rennbahn' - ohne Programm.
Liebes Spieglein sag', wer ist der schönste Kandidat im Land.
Die SPD lernt nicht aus der Geschichte. Eine Troika hält nie lange, dies müßten die doch wissen. Je länger die warten, desto mehr beschäftigen die sich mit sich selbst. Die Grünen sind da keinen Deut besser. Es ist immer eine Wahl von Personen, nicht von Parteien allgemein. Alle Kandidaten haben unterschiedliche Stärken und Schwächen, auch bestimmte Vorstellungen von Politik,die sich partiell fundamental unterscheiden. Ich als Wähler will früh genug wissen, was mich erwartet. Wenn man weiß, wer Kandidat bei diesen beiden Parteien wird, dann kann man das Wahlprogramm darauf zuschneiden. Sonst passt nichts zusammen, den eine Rolle rückwärts beim Parteiprogramm der SPD in den Fragen der Rente ist nicht machbar mit Steinbrück und Steinmeier. Dann liegt das Programm vor, aber die Person an der Spitze muss was verkaufen, was sie nicht will. Das nennt man dann mangelnde Glaubwürdigkeit.