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Kanzlerin im französischen Wahlkampf: Merkels gefährliches Spiel

REUTERSAngela Merkel unterstützt Frankreichs Präsident Sarkozy mit einem gemeinsamen TV-Auftritt. Den sozialistischen Herausforderer Hollande will sie dagegen nicht empfangen. Ein riskantes Manöver der Kanzlerin - so deutlich hat sie die Bundesrepublik noch nie in die Innenpolitik Frankreichs eingemischt.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...813535,00.html
  1. #140

    Fernsehauftritt

    Zitat von inci2 Beitrag anzeigen
    und anschließend ein interview mit merkozy. da sitzen die beiden dann, sarkozy faselt was von gegenseitiger bewunderung, er würde ja die wirtschaftliche stärke bewundern. und frau merkel wäre interessant an der organisation der kinderbetreuung.

    da dachte ich bei mir, ja mach mal sarko! wenn du auch deine agenda 2010 durchführst, ist kein geld mehr da für kinderbetreuung, die frau merkel so bewundert. die wird nämlich ganz anders als in deutschland voll aus der steuer finanziert.

    und frau merkel sitzt da und sagt allen ernstes, die deutsche wirtschaftskraft sei ein wunder, das ist ja wirklich ein wunder! dann sollten sarko lieber in die kirche gehen, statt mit der merkel zu kungeln. denn für wunder ist jemand anderes zuständig.
    Ja, mir ist´s auch fast hochgekommen! *würg*
    Ähnlich, wie bei der Exxon mobile-Werbung mit dem fürsorglichen Familienvater und Ingenieur. *doppel-würg*
    Back to Merkozy:
    Mag es sein, daß Merkel eine latente Schwäche für gutaussehende, refolgreiche, junge Blender hat:
    zu Guttenberg
    Wulff
    Sarkozy
    to be continued...
  2. #141

    Puh - die ist zäh..

    Zitat von Baikal Beitrag anzeigen
    .. so werden wir sie lange vor 2013 los: Sarkotzy verliert und das Murksel ist fortan nicht mal mehr die lahme Ente die sie ohnehin ist: politisch paralysiert.
    wie eine alte Peking-Ente.
  3. #142

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Angela Merkel unterstützt Frankreichs Präsident Sarkozy mit einem gemeinsamen TV-Auftritt. Den sozialistischen Herausforderer Hollande will sie dagegen nicht empfangen. Ein riskantes Manöver der Kanzlerin - so deutlich hat sie die Bundesrepublik noch nie in die Innenpolitik Frankreichs eingemischt.

    Kanzlerin im französischen Wahlkampf: Merkels gefährliches Spiel - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Gestern abend im ParlamentsTV sah ich eine Diskussion unter anderem mit Marie-France Garaud. Zur Erklaerung: Marie-France Garaud ist ein politisches Urgestein in F, konservativ bis auf die Knochen, wuerde gern einen Deutschen zum Fruehstueck, einen zweiten zum Mittagessen und einen dritten auch noch abends futtern. Was die Dame aber verbal von sich gibt, da gab es in Deutschland einstens einen Wehner oder einen Strauss, also sie hat ein Mundwerk das sich gewaschen hat.
    Kommentar der Dame ueber die Hilfe Merkels, sehr abschaetzig,'vous savez, si vous avez une voisine entreprenante'. Mit diesem Halbsatz hat sie Sarkozy praktisch hingerichtet. Sinngemaess auf Deutsch, 'Wissen Sie wenn Sie eine Nachbarin haben die es drauf anlegt' (Franzoesisch ist eine Diplomatensprache darum gibt es reichlich Uebersetzungsmoeglichkeiten). Damit hat sie mehr oder weniger ihre Geringschaetzung fuer Sarkozy, der immerhin der 'politische' Ziehsohn ihres Spezies Pasqua war, ausgedrueckt. Sarkozy der versprochen hatte die Welt umzukempeln als Vorsitzender von G7, G8 und G20Konferenzen, als 'Kriegsheld' in Libyen, was macht der jetzt, versteckt sich hinter den Roecken der Merkel, gibt den franzoesischen Fuehrungsanspruch auf, das Land der Menschenrechte, der Revolution ist fuer ihn nichts mehr wert, und kuscht vor der Kraemerseele aus Berlin. Da duerften einige % gehen, nicht viel, aber Sarkozy kann sich das nicht leisten. Da gehen die Leute fuer die der FN eine nicht waehlbare Partei ist, die aber zu rechts sind um selbst einen Bayrou zu waehlen. Abschrecken tut die Merkel, und wen sie da in Sarkozys Lager ziehen soll, das ist raetselhaft.
    Nach dem Coup mit der MWSt, Sarkozy kuendigt eine MWSt-Erhoehung fuer den Herbst an, Hollande kontert mit, nicht wenn ich gewaehlt werde, ist die Merkelhilfe der zweite Schlag der voll danebengeht.
  4. #143

    Die deutsche Botschaft in Paris

    Zitat von seine-et-marnais Beitrag anzeigen
    ...Abschrecken tut die Merkel, und wen sie da in Sarkozys Lager ziehen soll, das ist raetselhaft.
    Nach dem Coup mit der MWSt, Sarkozy kuendigt eine MWSt-Erhoehung fuer den Herbst an, Hollande kontert mit, nicht wenn ich gewaehlt werde, ist die Merkelhilfe der zweite Schlag der voll danebengeht.
    soll bei einer heute veröffentlichten Umfrage festgestellt haben, dass Merkels Einmischung in Frankreichs Politik von 43 % der Franzosen gut geheissen wird. Dann wären also 57 % dagegen? Das Interview war sehr farblos, nichtssagend und die Aufregung nicht wert, die darum gemacht wurde. Am Besten fand ich die Stelle, wo Sarkozy der staunenden Merkel die Ausweitung der Kernkraft mitteilte, die zu dreissig Prozent billigerem Strom in Frankreich führen würde. Dieser Satz zeigte auch, was von der ganzen Europa-Arie zu halten ist, wenn die nationalen Interessen gerührt werden, nämlich relativ wenig!
  5. #144

    Zitat von walter_e._kurtz Beitrag anzeigen
    Mag es sein, daß Merkel eine latente Schwäche für gutaussehende, refolgreiche, junge Blender hat:
    zu Guttenberg
    Wulff
    Sarkozy
    to be continued...
    nein, ist eher was wie vasallentreue. wenn ich das richtig erinnere, sind das alles "atlantiker".

    und guttenberg ist der einzig halbwegs aussehende in der genannten truppe, für gut aussehend reicht es auch bei ihm nicht, die anderen sind aber das, was früher in der ecke stand, während die hippen jungs mit mädels in der ecke rumgeknutscht haben.....
  6. #145

    Zitat von chrimirk Beitrag anzeigen
    Was macht denn Mutti, wenn Herr Hollande die Wahl gewinnt? Es muss doch -im Sinne des Ganzen- weiter gehen.
    Bin enttäuscht!
    was mutti dann macht? wenn sarkozy die wahl nicht gewinnt, ist am nächsten tag frankreich das neue griechenland, und dann gibt es eine technokratenregierung wie in italien...........egal, was die leute gerade gewählt haben.

    auch wenn ich das nur ungern sage, ich habe das ungute gefühl, daß frau merkel seit dem ende der DDR eine strategie abarbeitet. das ziel "überholen, ohne einzuholen".
  7. #146

    Irrationale Beurteilung

    Zitat von kushi Beitrag anzeigen
    Die politischen Sitten in Deutschland verludern zusehends. Merkel hat sich rauszuhalten aus dem französischen Wahlkampf. Aber Sie zieht es vor, sich denkbar dämlich anzustellen: weil nämlich Hollande die Wahl gewinnen wird, in der Tat er sich mit den Italienern zusamentun wird und eine proeuropäische Politik betreiben wird. Merkels Austeritätsdiktat wird in die Geschichtsbücher verabschiedet, und DAS Merkel guckt dann noch komischer aus der Wäsche als ohnehin schon.
    Es bleibt zu hoffen für den europäischen Kontinent, daß demnächst andere die Richtung vorgeben als die deutschen CDU-Hinterwäldler. Dann wird in Europa nämlich nicht mehr deutsch gesprochen, Sportsfreund Kauder!
    Ich sehe nichts Gutes in Ihrem Kommentar, und wenn ueberhaupt etwas Positives, dann nur Ihren Mut eines irrationalen Beitrages zur Diskussion.

    Kann es sein, dass Sie vergessen haben die Dinge in Fairness abzuwiegen und zumindest dadurch ein wenig ueberzeugend zu wirken?

    Versuchen Sie's mal, es gibt Ihnen eine andere Perspektive zum Thema.

    Von: Presseaufseher
  8. #147

    Mitgehangen - mitgefangen

    oder so ähnlich ...
    Dann sollte die Angela doch ihren Sarkozy an die Brust nehmen und mit ihm gemeinsam in die Gruft steigen, wenn ihre Liebesbeweise vom blöden Volk nicht anerkannt werden.
  9. #148

    Er flüstert wohl immer:

    Zitat von Litajao Beitrag anzeigen
    Wissen wir denn, was Charmeur Sarkozy beim Begrüßen und beim Abschied Merkel immer wieder ins Ohr flüstert?
    "Zu mir, oder zu Dir?"

    Weil Merkel immer so begeistert guckt.
  10. #149

    Zitat von Baikal Beitrag anzeigen
    .. so werden wir sie lange vor 2013 los: Sarkotzy verliert und das Murksel ist fortan nicht mal mehr die lahme Ente die sie ohnehin ist: politisch paralysiert.
    Es ist erstaunlich mit welcher Unverfrorenheit sich Frau Merkel in die französische Poilitik einmischt. Das war eine der letzten Marketingaktionen von Sarkozy, um seinen politischen Absturz zu verhindern. Seine Politik für die Reichen ist in Frankreich höchst unbeliebt. Er verteidigte die Erhöhung der MWst mit Hinweis auf Merkels Politik. Von Schröder hat er wohl noch nie gehört oder - wahrscheinlicher - seine Drehbuchberater für die Show hatten ihm das nicht notiert...


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