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Kandidatenrennen der Republikaner: Außenseiter Santorum gewinnt zwei US-Vorwahlen

Das Kandidatenrennen der US-Republikaner wird wieder spannend: Der religiöse Außenseiter Rick Santorum hat überraschend die Abstimmungen Abstimmungen in den Staaten Minnesota und Missouri gewonnen. Der Favorit Mitt Romney schnitt enttäuschend ab und gerät kräftig unter Druck.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...813960,00.html
  1. #30

    Zitat von breburda Beitrag anzeigen
    Santorum ist ein ganz normaler praktizierender Katholik, der im neuen Gesundheitsgesetz eine massive Einflussnahme auf die in der amerikanischen Verfassung garantierte Freiheit sieht.
    Unter dem Freiheitsbegriff verstanden die Gründungsväter Amerikas: "Leben, Freiheit und das Streben nach Glückseligkeit", die jedem Amerikaner seit der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika im Jahre 1776 zusteht. "Alle Menschen sind gleich erschaffen und wurden von ihrem Schöpfer mit diesen unveräußerlichen Rechten ausgestattet". Die Amerikanische Verfassung gesteht dieses Recht allen Menschen Ihres Landes zu, geboren oder ungeboren, da ist kein Unterschied (Verheißungen der Neuesten Biotechnologien, Christiana Verlag 2010). Soll den Geborenen ihre Freiheit genommen werden und sollen sie per Gesetz dazu gezwungen werden, ihren eigenen Nachkommen ein Recht auf Leben, Freiheit und das Streben nach Glückseligkeit zu verweigern? Nicht nur Santorum, auch die US-amerikanische Bischöfe sind empört, sie riefen in allen katholischen Kirchen mit Hirtenbriefen dazu auf, sich gegen das neuen Gesundheitsgesetz zu wehren. Katholiken stehen nicht alleine da, auch Juden und Mitchristen wollen sie mit unterstützen.
    Was wohl Santorum zur Trennung von Kirche und Statt sagt, ebenfalls in der Verfassung verankert oder zum Recht der Staaten über das Recht auf Abtreibung zu entscheiden. Alle Menschen sind gleich erschaffen, es sei denn sie sind homosexuell, dann ist institutionalisierte Diskriminierung kein Problem. Santorum ist ein bigotter reaktionär und Heuchlermit mittelalterlichen Wertvorstellungen.

    Welches Recht soll ausgerechnet die katholische Kirche haben, sich als moralische Instanz aufzuspielen. Eine Organisation die dermaßen korrupt, kriminell und moralisch degeneriert ist.
  2. #31

    Na, was wohl

    Zitat von dent42 Beitrag anzeigen
    Was wohl Santorum zur Trennung von Kirche und Statt sagt, ebenfalls in der Verfassung verankert oder zum Recht der Staaten über das Recht auf Abtreibung zu entscheiden. Alle Menschen sind gleich erschaffen, es sei denn sie sind homosexuell, dann ist institutionalisierte Diskriminierung kein Problem. Santorum ist ein bigotter reaktionär und Heuchlermit mittelalterlichen Wertvorstellungen.

    Welches Recht soll ausgerechnet die katholische Kirche haben, sich als moralische Instanz aufzuspielen. Eine Organisation die dermaßen korrupt, kriminell und moralisch degeneriert ist.
    in der Abtreibungsfrage haelt Santorum keine Trennung fuer noetig, weil die Ethik der Fundis die Ethik des Staates sein muss!

    Interessant uebrigens, dass alle Waehlerschichten, selbst die Katholiken, keine Aenderung der Gesetzgebung wollen. Nur die Evangelikalen sind da einsame Klasse.

    Denen geht es auch nicht nur um Abtreibung, Geburtenregelung soll genau so verboten werden.

    Die typen, die von einem War On Religion quatschen, fuerhen einen Krieg gegen die Gesellschaft.
  3. #32

    Zitat von gandhiforever Beitrag anzeigen
    in der Abtreibungsfrage haelt Santorum keine Trennung fuer noetig, weil die Ethik der Fundis die Ethik des Staates sein muss!

    Interessant uebrigens, dass alle Waehlerschichten, selbst die Katholiken, keine Aenderung der Gesetzgebung wollen. Nur die Evangelikalen sind da einsame Klasse.

    Denen geht es auch nicht nur um Abtreibung, Geburtenregelung soll genau so verboten werden.

    Die typen, die von einem War On Religion quatschen, fuerhen einen Krieg gegen die Gesellschaft.
    Den Krieg führen die Bibeltreuen gegen den Säkularismus. Ich bin aus vollem Herzen Atheist, als solcher ist es mir herzlich egal wer an welche antiken Mythen man glaubt, solange man nicht versucht anderen seinen Aberglauben aufzudrücken, egal ob es sich um ein altes jüdisches oder ein altes arabisches Märchenbuch handelt.
  4. #33

    Mir ist es eigentlich egal,

    Zitat von dent42 Beitrag anzeigen
    Den Krieg führen die Bibeltreuen gegen den Säkularismus. Ich bin aus vollem Herzen Atheist, als solcher ist es mir herzlich egal wer an welche antiken Mythen man glaubt, solange man nicht versucht anderen seinen Aberglauben aufzudrücken, egal ob es sich um ein altes jüdisches oder ein altes arabisches Märchenbuch handelt.
    was einer glaubt, bzw. nicht glaubt. Ich bezeichne mich als Agnostiker, weil ich genau so wenig die Nicht-Existenz eines Ueberirdischen beweisen kann, wie die Glaeubigen dessen Existenz auch nicht beweisen koennen.

    Wenn ich aber sehe, wie diese Holirollers versuchen, mir ihre Glaubensprinzipien unterzujubeln, dann bleibt mir nicht mehr uebrig, als mich dagegen zu wehren, d.h. die organisierte Religion zu bekaempfen.

    Die Republikaner wissen, dass sie im November nichts zu bestellen haben, sonst haetten sie sich um einen guten Kandidaten bemueht. Doch das ist z.Z. eben nicht moeglich, weil man sich den Tea Baggern verschrieben hat.

    Da hat dann (parteiintern) der die besten Chancen, der am meisten spinnt, weil ihn die Tea Bagger sonst fertig machen.

    Doch sinken die Chancen fuer November damit gegen null. Und das ist gut so.
  5. #34

    Nicht alle Republikaner

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Kandidatenrennen der US-Republikaner wird wieder spannend: Der religiöse Außenseiter Rick Santorum hat überraschend die Abstimmungen Abstimmungen in den Staaten Minnesota und Missouri gewonnen. Der Favorit Mitt Romney schnitt enttäuschend ab und gerät kräftig unter Druck.

    Kandidatenrennen der Republikaner: Außenseiter Santorum gewinnt drei US-Vorwahlen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    sind erfreut. Das konnte man schon in Nevada sehen, wo sich nicht gerade viele GOPer an der Vorwahl beteiligten.

    Der Umstand, dass sich kein Frontrunner herauskristallisiert (auch wenn Romney nach wie vor die besten Aussichten hat), schliesslich hat San(c)torum mehr Siege errungen als Romney oder Gingrich oder (damit die Paulianer mir nicht boese sind) Paul, spricht allein schon fuer sich.

    Die Macher in der Partei werden von Tag zu Tag nervoeser, nicht nur, weil denen das Zanken zu lange dauert, sondern auch weil es zu noch groesserem Spinnen animiert.

    Und da kommt mir ein Artikel unter die Nase, laut dem 20% der Republikaner ihre Stimme Obama geben wollen.

    WND » 20% of Republicans leaning to Obama! » Print

    Da kann ich mir dann sogar vorstellen, dass (in vier Jahren) etliche Republikaner voller Stolz sagen werden, dass Obama nur dank ihnen wiedergewaehlt worden sei.
  6. #35

    Zitat von gandhiforever Beitrag anzeigen
    was einer glaubt, bzw. nicht glaubt. Ich bezeichne mich als Agnostiker, weil ich genau so wenig die Nicht-Existenz eines Ueberirdischen beweisen kann, wie die Glaeubigen dessen Existenz auch nicht beweisen koennen.
    Fragt sich, wer in der Beweispflicht ist und wie man eine nicht-Existenz beweist. Ausserdem, halten Sie beides für gleich wahrscheinlich`?

    Wenn ich aber sehe, wie diese Holirollers versuchen, mir ihre Glaubensprinzipien unterzujubeln, dann bleibt mir nicht mehr uebrig, als mich dagegen zu wehren, d.h. die organisierte Religion zu bekaempfen
    Habe mich immer gefragt wozu man als gläubiger die organisierte Religion braucht.

    Die Republikaner wissen, dass sie im November nichts zu bestellen haben, sonst haetten sie sich um einen guten Kandidaten bemueht. Doch das ist z.Z. eben nicht moeglich, weil man sich den Tea Baggern verschrieben hat.

    Da hat dann (parteiintern) der die besten Chancen, der am meisten spinnt, weil ihn die Tea Bagger sonst fertig machen.

    Doch sinken die Chancen fuer November damit gegen null. Und das ist gut so.
    Sie übersehen eines, die Ansichten der Teabagger sind längst republikanischer mainstream
  7. #36

    Nein, ich uebersehe das nicht

    Zitat von dent42 Beitrag anzeigen
    Fragt sich, wer in der Beweispflicht ist und wie man eine nicht-Existenz beweist. Ausserdem, halten Sie beides für gleich wahrscheinlich`?

    Habe mich immer gefragt wozu man als gläubiger die organisierte Religion braucht.

    Sie übersehen eines, die Ansichten der Teabagger sind längst republikanischer mainstream
    Normalerweise liegt die Beweispflicht bei dem, der etwas behauptet.

    Sicher sind die Ansichten der Teabagger heute GOP mainstream.

    Das aendert aber nichts daran, dass man sich in der Parteifuehrung bewusst ist, dass mit deren Ideologie keine Wahlen zu gewinnen sind.


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