Forum


 

Kandidatenkür der Republikaner: Kampf um die Seele Amerikas

Es ist zum Verzweifeln.*Die US-Republikaner suchen einen Gegenkandidaten zu Präsident Barack Obama. Doch kurz vor der Entscheidung in New Hampshire strauchelt Favorit Mitt Romney und*Shooting-Star Rick Santorum verliert die Nerven.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...808143,00.html
  1. #100

    Zitat von kj77nw Beitrag anzeigen
    Bis auf die Kommunisten befindet sich die deutsche Politik befindet am rechten Ende des amerikanischen politischen Spektrums.
    Da haben sie wohl etwas falsch verstanden. Selbst die CDU wäre in den USA immer noch links. Das liegt nicht nur in der sozialen Marktwirtschaft begründet, sondern in einem weiten Feld an Unterschieden, angefangen beim Militäreinsatz im Ausland und der Rüstung, der Einstellung zur Religion, dem Stellenwert der Freiheit und der Rolle des Staates oder dem Waffenrecht. Schon in der deutschen Verfassung heißt es: Eigentum verpflichtet. Ein US Pendent hierzu ist mir nicht bekannt.
  2. #101

    aha

    Im Augenblick werden wir von allen (soliden) Nachrichtensendungen im Radio mit ausführlichsten Informationen über die "Vorwahlkarawane" in den USA beglückt. Bis hin zu Ausschnitten aus den Reden der Kandidaten, genauer Schilderung der in Frage kommenden Republikaner usw.. Jeder Staat mit allen sich dort stellenden Kandidaten ...
    MUSS das sein?
    MÜSSEN wir all das bis in extenso erfahren, um beurteilen zu können, was sich in den USA wahlkampfmäßig abspielt? Und daß das, was ein gewählter Präsident dann will (bzw. plant, verspricht usw.) längst nicht immer verwirklicht wird, sehen wir ja, hier und andernorts und auch in den USA. Wie die Stimmung der Bevölkerung ist, erfährt man völlig ausreichend auch in knapperen Meldungen.
    Also, ich finde, wir lassen uns in den amerikanischen Wahlkampf-Hype reinziehen, fast mehr als in eigene Wahlkämpfe ... Haben die DSDSS- Sendungen im Fernsehen ihre Zugkraft verloren und dies ist der Ersatz?
  3. #102

    Dann

    Zitat von teja8961 Beitrag anzeigen
    Clinton hinterliess Bush 5.7 Trillion (dt. Billionen); Bush hinterliess Obama 10.7 trillionen , wir sind jetzt bei ca. 15.3 Trillionen.
    wird es ja Zeit, bei Dagobert Duck vorzusprechen. Als guter Amerikaner wird er dem Staat bestimmt etwas von seinen Phantasttrilliarden zur Verfügung stellen.
  4. #103

    Zitat von forumgehts? Beitrag anzeigen
    wird es ja Zeit, bei Dagobert Duck vorzusprechen. Als guter Amerikaner wird er dem Staat bestimmt etwas von seinen Phantasttrilliarden zur Verfügung stellen.
    Mit Sicherheit nicht. Der investiert nicht in Pleiteunternehmen.
  5. #104

    Nader und Paul??

    Zitat von Duzend Beitrag anzeigen
    Bedauerlich an Ron Paul finde ich höchstens, dass er sich kein Herz fasst und auf Ralph nader oder Jon Huuntsman zugeht, um mit ihnen zu erklären, sie bewürben sich um das Amt des Präsidenten, des Vizepräsidenten und des Aussenministers.
    Den wirklich aufrechten Nader in einem Atemzug mit dem mehr als schrägen Ron Paul zu nennen, ist ja fast schon eine Frechheit.

    Ob die beiden sich beim Waffen- oder Abtreibungsrecht oder über das Thema Kreationismus so einig werden wage ich zu bezweifeln.
  6. #105

    .

    Zitat von ryul Beitrag anzeigen
    Auch von Ihnen hätte ich gerne konkrete Argumente gegen seine Ansichten.
    Danke.
    Jemand der so vehement gegen Abtreibung, und für "Waffen für alle" und den Kreationismus eintritt, um nur mal 3 Punkte zu nennen,
    sollte ja wohl jedem suspekt sein.
  7. #106

    .

    Zitat von ryul Beitrag anzeigen
    Genau!
    Lieber einen komplett durch den Wind, rassistischen, fanatisch religiösen Jungspund als einen weisen älteren Herrn, der sich über Jahrzehnte durch Literatur und eigener Erfahrung eine Linie und Lösungsvorschläge erarbeitet hat.

    Schauen Sie lieber mal Youtube nach was Ron Paul so alles vorzuschlagen hat. Nennen Sie mir KONKRETE Argumente gegen seine Ansätze, dann kann man auch gerne sinnvoll diskutieren.
    Youtube? Darf ich mal lachen?
    Da finden sie so ziemlich jeden Schrott, 3 mal frisiert und sich so hin geschnitten dass es einem passt.
    Youtube, das Mekka für VT.

    Jemand der so vehement gegen Abtreibung, und für "Waffen für alle" und den Kreationismus eintritt, um nur mal 3 Punkte zu nennen,
    sollte ja wohl jedem suspekt sein.
  8. #107

    .

    Zitat von ryul Beitrag anzeigen
    Sie haben weder von Umfragen, noch von seinen außenpolitischen Thesen auch nur die geringste Ahnung.
    Weitere Diskussionen sind da vergeudete Lebenszeit.
    Mit reichen schon seine innenpolitischen Ideen um diesen Mann komplett abzulehnen.
  9. #108

    Zitat von old-chatterhand Beitrag anzeigen
    Da haben sie wohl etwas falsch verstanden. Selbst die CDU wäre in den USA immer noch links. Das liegt nicht nur in der sozialen Marktwirtschaft begründet,
    Das ist in katholischer Sozialtheorie begründet.

    sondern in einem weiten Feld an Unterschieden, angefangen beim Militäreinsatz im Ausland und der Rüstung,
    Auflagen der Alliierten.
    der Einstellung zur Religion,
    In der Tat: die USA trennen Religion und Staat, Deutschland nicht: die Kanzlerin sagt, das "Multi-Kulti" versagt hat und sagt, dass Akzeptanz "christlicher Menschenwerte" eine Bedingung für Staatsbürgerschaft ist, der deutsche Präsident engagiert sich in ProChrist, usw.
    dem Stellenwert der Freiheit und der Rolle des Staates oder dem Waffenrecht. Schon in der deutschen Verfassung heißt es: Eigentum verpflichtet. Ein US Pendent hierzu ist mir nicht bekannt.
    Ja, Deutschland schränkt Freiheiten von staatlicher Seite stark ein; das passiert am rechten und linken Ende des politischen Spektrums. Deutsche Politik ist extrem: die CDU/CSU befinden sich am rechten Ende, und die SPD und Linken am linken Ende. Eine freiheitliche Mitte gibt es nicht.
  10. #109

    Zitat von old-chatterhand Beitrag anzeigen
    Was natürlich nicht stimmt. Problem ist die Umverteilung von unten nach oben durch unzureichende Besteuerung der exorbitanten Vermögen.
    Deutschland hat schon einen extrem niedrigen Gini Index im internationale Vergleich.

    In den USA ist dieses Problem noch viel drastischer.Die größten Kosten verursachen nicht die Sozialausgaben, sondern die Firmensubventionen.
    Nun, und genau die wollen Politiker, wie Ron Paul, abbauen, wie auch Rettungsschirme und das Militär.

    Den Staatshaushalt wird das langfristig aber nicht sanieren. Der größte Teil der amerikanischen Staatsausgaben ("Mandatory Spending") bezahlt nämlich für Sozialabgaben.








TOP



TOP