dapdDie Linken haben sich nach tagelangem Streit geeinigt: Die Nazi-Jägerin Beate Klarsfeld soll am 18. März gegen Joachim Gauck antreten. Der geschäftsführende Parteivorstand nominierte die 73-Jährige einstimmig.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...817839,00.html
[QUOTE=sysop;9719211]Die Linken haben sich nach tagelangem Streit geeinigt: Die Nazi-Jägerin Beate Klarsfeld soll am 18. März gegen Joachim Gauck antreten. Der geschäftsführende Parteivorstand nominierte die 73-Jährige einstimmig.
Ich finde immer noch, die Linke sollte – statt Frau Klarsfeld, die Kanzler Kiesinger ohrfeigte - den Eierwerfer aus Halle, der damals Kanzler Kohl bewarf, noch schnell als passenden Kandidaten aufstellen.
Er hat ganz gewiss die nötige Wut aufs Establishment (Wutbürger), traute sich was gegen die Charaktermasken des Kapitals (damals Kohl) zu unternehmen, ist bestimmt nicht neoliberaler Tendenzen verdächtig, kommt aus dem einfachen Volk, außerdem aus dem Osten, hat basisdemokratisch gehandelt, seine "Argumente" trafen ins Schwarze, die Eier waren auch nicht aus US-Produktion (und er hat auch sicherlich keine West-Verwandten dort).
Gibt's eigentlich nichts wichtigeres, als Suche der Linken ach einem eh aussichtslosen Kandidaten für das Präsidentenamt?
Irgendwie fokusiert sich die Presse immer nur auf innerparteiliche Personaldiskussionen, statt auf Inhalte. Sollte einen das nicht bedenklich stimmen? Was genau ist denn das Verwerfliche daran, dass man etwa eine Woche dafür braucht, sich auf einen Kandidaten zu einigen? Mir wäre es ja lieber gewesen, wenn sich die Linke zusammen mit den Piraten auf einen gemeinsamen Gegenkandidaten verständigt hätte, nachdem beide Parteien in dieser Frage von der restlichen Allparteien-Koalition geschnitten wurden.
...unter vielen ungeeigneten Kandidat/inn/en, eine, die es auch nicht wird. Was soll's.....