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Kampf um Hamburger Altbauten: Alice am Elbufer

Glaspaläste so weit die Elbe reicht. Die städtische Wohnungsbaugesellschaft in Hamburg will nun auch noch eines der letzten historischen Häuser-Ensembles an der Waterkant abreißen -*doch gegen die Pläne formiert sich Protest.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...712632,00.html
  1. #20

    so klein der sinn

    wenig haben sie begriffen.
    von ihrem standpunkt aus müsste dann ein direkter ertrag auch aus jeder forschung (inklusive trial and error),sämtlichen sozialen einrichtungen uswusw erwachsen.
    an der hamburger voklshochschule gibt es kurse, die ihr ökonomische verständnis verbessern könnten.
    versuchen sie es doch einmal !
    Zitat von Simpso Beitrag anzeigen
    Immer wenn Architekten und Investoren ein Konzept in den Himmel loben und dabei Begriffe wie "global", "urban", "Kultur", "Entwicklung", "zukunftsorientiert" und so weiter benutzen, kann man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinleichtkeit davon ausgehen, dass es großer Mist wird der an den Interessen der Bevölkerung vorbei geht.

    Dabei haben die Interessen der Bevölkerung Vorrang, denen ist zu dienen und nicht irgendwelchen Vissionen irgendwelcher Leute die sich für besonders wichtig erachten.

    Das ist die eine Seite, es gibt aber auch eine andere die in dem Zuge mitdiskutiert werden muss:

    Die sogenannte "Kultur". Wenn z.B. ein Museum oder Theater sich nicht selbst tragen kann, dann ist es offensichlich auch das von der Mehrheit der Bevölkerung nicht gewünscht. Hier wäre marktwirtschaftlicher Wettbewerb angesagt und man könnte jede menge Geld sparen, wenn man Kunst und Kultur endlich mal nicht mehr mit Geld fördern würde.
  2. #21

    Danke!!

    Man hält sich ja schon selbst für "meschugge", wenn man beim Anblick der ganzen Marmor-Stahl-Beton-Bullaugen-Glas-Neubauten eine gewisse Übelkeit in der Magengegend verspürt!
    Die ganzen Beiträge hier zeigen mir: ich bin nicht allein! Es geht sehr sehr vielen genauso! Was für ein Glück!
    Glaubt mir: wenn die Häuser gerettet und saniert werden, stehen sie noch in 100 Jahren. Die ganzen "modernen" Glasmonströsitäten am Wasser dagegen werden dann schon lange abgerissen sein...
  3. #22

    Wehrt Euch...

    Hier könnt Ihr Euch Tipps holen...

    http://www.spiegel.de/thema/stuttgart_21/
  4. #23

    Altona Mitte

    Altona Mitte wird das nächste große Projekt im Bezirk Altona. Jemand hatte geschrieben, mann solle runter vom Sofa. Ich stimme zu und mache den Vorschlag sich heute, Freitag den 20. August 2010, von 17 bis 19 Uhr, im Rathaus Altona, Kollegiensaal, Platz der Republik 1. die Zwischenpräsentation der 10 beteiligten Architektenbüros anzugucken. Es ist bis ende November die einzige Gelegenheit für die Öffentlichkeit sich die Entwürfe anzuschauen, Fotos der Entwürfe dürfen nicht gemacht werden.

    Auch wenn die meisten sich "Bürgerbeteiligung" anders vorstellen, so denke ich ist der Termin auch dazu geeignet seinen Unmut über die bestehende und bisher geplante Bürgerbeteiligung kund zu tun.
  5. #24

    ..

    Zitat von join3 Beitrag anzeigen
    wenig haben sie begriffen.
    von ihrem standpunkt aus müsste dann ein direkter ertrag auch aus jeder forschung (inklusive trial and error),sämtlichen sozialen einrichtungen uswusw erwachsen.
    an der hamburger voklshochschule gibt es kurse, die ihr ökonomische verständnis verbessern könnten.
    Hatte ich davon geschrieben?
  6. #25

    Nur noch für die Oberschicht

    @ sui77

    nachdem mir jetzt mitten in der Stadt ein IKEA direkt vor die Haustür gebaut wird
    ... und wie hat es dort lange rundum die häßliche Karstadt-Ruine ausgesehen? Das Gebiet war doch jahrelang eine der ödesten Fußgängerzonen Altonas. Viele freuen sich auf Ikea, weil sie dann nicht mehr die weiten Strecken bis zum Stadtrand fahren müssen.

    Auch mir als Hamburger tut der drohende Abriß des historischen Häuserensembles leid. Und so wird dann, wie schon in der Hafen-City, auch der Bereich um Övelgönne/Neumühlen irgendwann nur noch von Angestellten in den Glaspalästen bevölkert sein und Großverdienern, die sich eine der zum Teil extrem teuren Wohnungen leisten können.

    Man kann schon froh sein, daß man dort nicht auch noch eine Luxus-U-Bahn-Linie wie die neue 4 zum Protz-Objekt Elbphilharmonie buddeln läßt, was ja nur eine der vielen Glanzleistungen des ach so "volksnahen" Bürgermeisters Ole von Beust war.
  7. #26

    Freunde - Nachbarn - Landsleute!

    Zitat von Ben-99 Beitrag anzeigen
    Und so wird dann, wie schon in der Hafen-City, auch der Bereich um Övelgönne/Neumühlen irgendwann nur noch von Angestellten in den Glaspalästen bevölkert sein und Großverdienern, die sich eine der zum Teil extrem teuren Wohnungen leisten können.
    Tja, wir können nur hoffen, dass die Planungen für die Bebauung der Eisenbahnflächen in Altona so lange hinausgezögert werden können, bis in Berlin und Hamburg wieder Sozis regieren. Dann kann man auf den Flächen eine schöne gemischte Bebauung mit Sozialwohnungen, kleinen freifinanzierten Wohungen, Studentenheimen und ähnlichen wichtigen, aber viel zu wenig vorhandenen Wohneinheiten hinbauen.

    In Hamburg ist es mittlerweile kaum noch möglich, als Normalverdiener eine bezahlbare Wohnung zu finden. Zwei Bekannte, die in der letzten Zeit nach Hamburg gezogen sind (aus Süddeutschland kommend), sind jetzt nach Steilshoop ins Hochhaus bzw. nach Quickborn gezogen. Obwohl sie im Hafen bzw. in der Innenstadt arbeiten. Aber dichter am Zentrum haben sie nichts gefunden...








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