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Kampf um die Weltherrschaft: Heiliger Krieg

Getty ImagesPapst Urban II. rief 1095 zum Kreuzzug gegen die Muslime auf, die Jerusalem und das Heilige Land besetzt hatten. Den Teilnehmern des Waffengangs versprach er Erlösung von den Sünden und ewiges Leben.

Papst Urban II. rief zum Kreuzzug gegen die Muslime auf - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Erschreckend

    Welch Verklärung der Geschichte sich hier auftut und welche Gründe der Autor hierfür hat tut sich mir hier nicht auf.
    Der Autor dieser Geschichte sollte mal Fakten mit ins Spiel bringen und nicht nur die Kreuzzüge aus Muslimischer Sicht präsentieren.
  2. #2

    Jerusalem, Afrika, Europa

    Jerusalem war christlich. Nordafrika war christlich. Die iberische Halbinsel war christlich.

    Der Eroberungskrieg begann lang vor den Kreuzzügen.
    Wer hat Nordafrika mit dem Schwert islamisiert?
    Wer hat Spanien erobert?

    Zugegeben die Kreuzzüge waren politisch motiviert, doch zuvor wurden christliche Länder islamisiert und es gab starke Repressionen gegen Christen in Jerusalem. Diese Stimmung nutze der Papst dann eben politisch aus. Die Lage der Christen in "Spanien" war schlecht und das Nebeneinander der Religionen in Andalucia war eben nicht so rosig, wie oft dargestellt (z.B. jeder Christ benötigte einen moslemischen Bürgen, der eine Art Sondersteuer verlangen durfte)

    Außerdem die Eroberungskriege des Islam gingen weiter. Bis vor Wien!

    Die Aggression zuerst ging vom Islam aus und wurde danach weiter geführt.
  3. #3

    Ja, wie wissen, wem wir unsere heutigen Krisen verdanken!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen

    Die Aussicht auf Beute und Reichtum war riesengroß
    Neben dem 'Macht ueber andere'-Grund, ein weiterer fuer die kirche.
    Ein Grossteil der Probleme in unser heutigen Welt sind der Kirche geschuldet. Und ihrem 'Anspruch' der Fuehrung der weltlichen Wesen!
    Jeder wie er es braucht oder will, huu?
  4. #4

    Adligenüberschuss

    Westeuropa hat seinen Überschuss an Adligennachwuchs nicht erbberechtigte "Habenichte") auf den Nahen Osten losgelassen, Ähnliches wiederholte sich bei der Eroberung Amerikas.
  5. #5

    so gesehen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Papst Urban II. rief 1095 zum Kreuzzug gegen die Muslime auf, die Jerusalem und das Heilige Land besetzt hatten. Den Teilnehmern des Waffengangs versprach er Erlösung von den Sünden und ewiges Leben.

    http://www.spiegel.degeschichte/0,1518,847261,00.html
    kann man sagen, Religion - egal welche - kann man mit Krieg gleichsetzen. Denn, spielt es denn eine wirklich so große Rolle, ob Kirchenführer mit schlauen Worten Andersgläubigen eine Gehirnwäsche verpassen, und so ihr eigenes ich manipulieren, ja vielleicht sogar erreichen, dass die so "Geläuteten" sogar zu Waffen für "den Frieden im Namen des? - welchen denn? - Herrn (warum nicht mal Frau?) greifen? Keine(r), außer Menschen mit einer Nahtoderfahrung, hat jemals etwas jenseits unserer drei Dimensionen gesehen. Logo, es gibt "geistige Erfahrung" - warum nicht? - aber eine solche kann jeder Mensch, egal welchem Glauben er nachgeht, haben. Nur, - Glauben bleibt immer nur Glauben - und heißt nach wie vor >>> nix wissen ...
  6. #6

    Armer Jesus

    Wofür Jesus alles herhalten musste. Vermutlich ist niemals ein Mensch wegen Macht und Reichtum so missbraucht worden wie dieser arme Wanderprediger.
  7. #7

    Vorschau

    Zitat von a-user Beitrag anzeigen
    Jerusalem war christlich. Nordafrika war christlich. Die iberische Halbinsel war christlich.

    Der Eroberungskrieg begann lang vor den Kreuzzügen.
    Wer hat Nordafrika mit dem Schwert islamisiert?
    Wer hat Spanien erobert?

    Zugegeben die Kreuzzüge waren politisch motiviert, doch zuvor wurden christliche Länder islamisiert und es gab starke Repressionen gegen Christen in Jerusalem. Diese Stimmung nutze der Papst dann eben politisch aus. Die Lage der Christen in "Spanien" war schlecht und das Nebeneinander der Religionen in Andalucia war eben nicht so rosig, wie oft dargestellt (z.B. jeder Christ benötigte einen moslemischen Bürgen, der eine Art Sondersteuer verlangen durfte)

    Außerdem die Eroberungskriege des Islam gingen weiter. Bis vor Wien!

    Die Aggression zuerst ging vom Islam aus und wurde danach weiter geführt.
    Die Christen führten schon Glaubenskriege, da gab es den Islam noch gar nicht!!!!
    Heiliger Krieg
  8. #8

    ???

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schon bevor Urban in Clermont agitierte, hatten Päpste keineswegs Bedenken oder Einwände gegen soldatische Gewalt, wenn es denn um die "Expansion lateinischen Christentums" ging, notiert Mayers Kollege Nikolas Jaspert. So kämpften sie bereits 1053 gegen die Normannen in Süditalien

    http://www.spiegel.degeschichte/0,1518,847261,00.html
    Die Katharer vergessen?

    Der Albigenserkreuzzug (1209 bis 1229) war ein von Papst Innozenz III. initiierter Kreuzzug gegen die von der katholischen Kirche als ketzerisch betrachtete Glaubensgemeinschaft der Katharer in Okzitanien (Südfrankreich). Die Katharer wurden aufgrund ihres frühen Wirkens in der französischen Stadt Albi auch als Albigenser bezeichnet.

    Albigenserkreuzzug
  9. #9

    Glaube

    Zitat von Luna-lucia Beitrag anzeigen
    kann man sagen, Religion - egal welche - kann man mit Krieg gleichsetzen. Denn, spielt es denn eine wirklich so große Rolle, ob Kirchenführer mit schlauen Worten Andersgläubigen eine Gehirnwäsche verpassen, und so ihr eigenes ich manipulieren, ja vielleicht sogar erreichen, dass die so "Geläuteten" sogar zu Waffen für "den Frieden im Namen des? - welchen denn? - Herrn (warum nicht mal Frau?) greifen? Keine(r), außer Menschen mit einer Nahtoderfahrung, hat jemals etwas jenseits unserer drei Dimensionen gesehen. Logo, es gibt "geistige Erfahrung" - warum nicht? - aber eine solche kann jeder Mensch, egal welchem Glauben er nachgeht, haben. Nur, - Glauben bleibt immer nur Glauben - und heißt nach wie vor >>> nix wissen ...
    Zu wissen, was man nicht weiß, ist besser als etwas zu glauben.








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