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Kampf um deutsche Werke: Opel spielt auf Zeit

DPAOpels Angestellte müssen weiter zittern: Unternehmenschef Karl-Friedrich Stracke lässt die Belegschaft im Ungewissen über die Zukunft des Werks in Bochum. Die Beschäftigten reagieren mit Wut und Pfeifkonzerten.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...834325,00.html
  1. #1

    Es gebe Indizien, dass sich die britische Regierung den Zuschlag für die Astra-Fertigung in Ellesmere Port möglicherweise mit unerlaubten Subventionszusagen erkauft habe, sagte Opel-Gesamtbetriebsratschef Wolfgang Schäfer-Klug. "Diese würden gegen das EU-Beihilferecht verstoßen, da sie nach ernstzunehmenden Hinweisen an die Produktentscheidung für Ellesmere Port gekoppelt sind."

    Dass Deutschland die Schließung von GM Antwerpen erkauft hat, ist natürlich in Deutschland schon vergessen....
  2. #2

    Zwischen Wunsch und Wirklichkeit

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Opels Angestellte müssen weiter zittern: Unternehmenschef Karl-Friedrich Stracke lässt die Belegschaft im Ungewissen über die Zukunft des Werks in Bochum. Die Beschäftigten reagieren mit Wut und Pfeifkonzerten.

    Werk in Bochum: Zukunft von Opel weiter ungewiss - SPIEGEL ONLINE
    Fakt ist, es gibt Überkapazitäten. Nur auf Halde zu produzieren, löst das Problem nicht.
    Und wenn der Markt nicht mehr Fahzeuge aufnehmen kann, muß eben reduziert werden. Der Steuerzahler kann nicht unbegrenzt nicht überlebensfähige Unternehmen durchschleppen.

    1995 hielt Opel noch 17 Prozent der Marktanteile und war fast auf Augenhöhe mit VW (19,4 Prozent). 2000 war Opel mit 12,2 Prozent noch die Nummer 2 im deutschen Markt. Inzwischen sind Mercedes-Benz, Audi, BMW und Ford an Opel vorbeigezogen. Besonders stark ist der Einbruch bei den privaten Käufern: Nur noch 5,2 Prozent der Selbstzahler entscheiden sich CAR-Recherchen zufolge für ein Opel-Modell.
    Woran das wohl liegt? Etwa daran, daß es die falschen Modelle sind? Das die Qualität zu schlecht ist? Warum entscheiden sich die Käufer für andere Marken? Darüber sollte Opel und der Betriebsrat mal nachdenken, bevor sie anderen die Schuld geben.
  3. #3

    Hach

    ich freue mich für das englische Werk, werden die deutschen Gewerkschaften endlich mal geschliffen. Wer weltfremd durch das Leben geht, verliert auf lange Sicht halt. Pech gehabt Opel
  4. #4

    Es lisgt daran,

    Zitat von Pandora0611 Beitrag anzeigen
    Fakt ist, es gibt Überkapazitäten. Nur auf Halde zu produzieren, löst das Problem nicht.
    Und wenn der Markt nicht mehr Fahzeuge aufnehmen kann, muß eben reduziert werden. Der Steuerzahler kann nicht unbegrenzt nicht überlebensfähige Unternehmen durchschleppen.

    Woran das wohl liegt? Etwa daran, daß es die falschen Modelle sind? Das die Qualität zu schlecht ist? Warum entscheiden sich die Käufer für andere Marken? Darüber sollte Opel und der Betriebsrat mal nachdenken, bevor sie anderen die Schuld geben.
    dass sich GM an Geldern von Opel gerne bedient hat, das Technologien verramscht wurden( wieder GM) und der ewigen negativ rederei!
    Was man hätte tun sollen:
    Wenn GM auch nur ein bischen Opel wäre, dann hätten sie "nach" der Krise losgelassen. Aber man konnte ja doch noch ein Paar mil. abschöpfen! Dies war Vertragsbruch und Angie hat geschwiegen!
  5. #5

    Warum werden keine Stückzahlen genannt?

    Man liest nur noch: Rüsselsheim verliert den Astra! Man erhält den Eindruck das R-Heim dadurch schließen, oder tausende Mitarbeiter nachhause schicken müsste.
    Tatsache ist, das in R-heim lediglich 18.000 Astras vom Band laufen im Gegensatz zu über 100.000 Insignias. Einer meiner besten Kumpels arbeitet in R bei Opel und viele dort finden die Diskussionen um den Astra einfach nur lächerlich.
  6. #6

    fakt ist,

    Zitat von Käfer63 Beitrag anzeigen
    Man liest nur noch: Rüsselsheim verliert den Astra! Man erhält den Eindruck das R-Heim dadurch schließen, oder tausende Mitarbeiter nachhause schicken müsste.
    Tatsache ist, das in R-heim lediglich 18.000 Astras vom Band laufen im Gegensatz zu über 100.000 Insignias. Einer meiner besten Kumpels arbeitet in R bei Opel und viele dort finden die Diskussionen um den Astra einfach nur lächerlich.
    opel ist bloß noch die deutsche filiale eines amerikanischen unternehmens, dass sich international verzettelt hat und durch käuferschwund unter überkapazitäten leidet. das dies abbau von arbeitsplätzen bedeutet, ist kleines einmaleins. wen trifft es? rette sich wer kann, sagen arbeiter in england und bieten ihre arbeit billiger an als bei uns. es ist tragisch, aber über die opel-belegschaft flattert die harz-vier-fahne als hungertuch. ich denke, das größte handicap ist die konstruktion des ladens selbst. gefordert ist ehrlichkeit und handfeste wirtschaftspolitik der politkaste.








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