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Kampf um deutsche Opel-Werke: IG Metall wirft Management Wortbruch vor
DPA"Wortbruch", "Unredlichkeit", "betriebswirtschaftlicher Wahnsinn": Nach der Entscheidung für die Verlagerung der Astra-Produktion ins Ausland, kritisiert die IG Metall das Opel-Management. Die Gewerkschafter und NRW-Politiker fordern von dem Autobauer ein Konzept und ein Bekenntnis zu allen Standorten.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...833820,00.html
- #1 18.05.2012 13:19 von
Über Opel entscheidet nicht GM
Sondern nur der Käufer. Opel ist einfach aus. Das verdrängen Gewerkschafter und Betriebsräte seit Jahren. Lieber auf Halde produzieren bei hoher Belegschaft, dann hat man williges Stimmvieh. Zahlen sollen es die Steuerbürger. "Opel-Chef" franz hats gezeigt.
- #2 18.05.2012 13:26 von
opel verlagert Astra
Nachdem vor einiger Zeit die GM mehrere Millionen in unbekannetr Höhe erhalten haqt und die Restlaufzeit verstrichen ist, kann man doch endlich auslagern. Niemand aus Bevölkerungssicht hat geglaubt, dass sich GM an Verträge hält. Geld rausgeworfen und Aktionäre freuen sich. Wann begreift unsere politik das Geschäftsgebahren der Amis? Wahrscheinlich nie!
- #3 18.05.2012 13:28 von
Alles hat ein Ende nur die Wurst hat 2
Jetzt setzt wieder das grosse Jammern ein . Mal sehen welche Politiker wieder sich profilieren indem man wieder schnell Millionen in die Hand nehmen will um das Ende zu verlängern . Vielleicht sollte die IG Metall mal nicht wie jetzt in einem anderen Autokonzern mit dicke Lohnforderungen punkten , denn die Stammbelegschaften verdienen im Automobilbau "fette Kohle" , Zuschläge und Prämien . Da kann eine Schleckerverkäuferin nur träumen . Vielleicht wird einem jetzt bewusst wie die Uhren in USA ticken . Wenn der Gewinn nicht kommt wird platt gemacht , da ist Opel das was viele Betriebe in der DDR waren und sind ,
eine verlängerte Werkbank , die jederzeit abgesägt werden kann , willkommen in den realkapitalistischen Alltag . - #4 18.05.2012 13:41 von
es gibt nur eine einzige Alternative
Es gibt nur eine einzige Alternative. Die Südamerikanischen Länder machen es bereits seit Jahren vor. Bei den Banken hat man es gemacht um die Reichen und deren Geld zu schützen.
es ist die "Verstaatlichung" oder auch "Vergesellschaftung" von im Grunde bereits "Gesellschaftsgut".
General Motors gehört enteignet. Die Verwaltung gehört dann in die Hände von direkt gewählten Vertretern der Gesellschaft, nicht aber in die Hände von Politikerinnen und Politikern.
Schichtarbeit gehört abgeschafft. Roboter, die nur dazu dienen den Profit zu steigern, gehören abgeschafft. Aktionäre und Anleger sollen einer Arbeit nachgehen anstatt von der Arbeit andere zu leben. Es werden nur noch Modelle gebaut, die nachhaltig sind und den Alltag erleichtern, aber nicht die Bequemlichkeit und den Luxus steigern. - #5 18.05.2012 13:42 von
Die deutschen Gauen gibt es nicht mehr
Im Zuge der Gleichmacherei verdiente ein Opel-Fließbandarbeiter der Stammbelegschaft mit Haupt- und Hilfsschulabschluss soviel, dass er einen Universitätsabsolventen, gebeutelt durch befristete Verträge und diverse Prkatika, auslachte, wenn es so weiter gegangen wäre.
Hinzu kam eine extrem niedrige Arbeitszeit von 35 Stunden und weniger, Viertagewoche und alle anderen typisch deutschen sozialen Annehmlichkeiten.
Die linken Gewerkschaftsvertreter haben bei diesen sozialistischen Spielchen gefeixt und dachten, es würde ewig so bleiben.
Man hat direkt mit Opel Sympathie, dass man jetzt einen Riegel vorschob. Das Märchen von der deutschen Qualität glaubt auch keiner mehr. AUDI z. B. produziert die hochwertigen RS-Top-Modelle des TT in Ungarn.
Den Gewerkschaften, die immer noch in deutschen Gauen denken, sollten wissen, dass die Grenzen in einer globalisierten Welt nun offen sind. - #6 18.05.2012 13:43 von
An der Werkbank kann's nicht liegen
Das ist bei anderen Autobauern auch nicht anders und trotzdem sieht es da nicht so finster aus. Ford zum Beispiel geht es deutlich besser, obwohl die auch an der Amerikanischen Mutter hängen. Opel verkauft einfach zu wenig und das liegt einzig und allein an den Autos. Die scheinen nicht das zu sein, was der Kunde will. Dieses Problem kann man aber auch mit noch so vielen Standortgarantien nicht lösen.
- #7 18.05.2012 14:05 von
Das Opel-Drama
Weder Polen noch Großbritannien haben den Euro.
Da ist die Entscheidung doch verständlich!
Da das Armageddon des Teuro bevorsteht, will sich GM davor retten.
GB und Polen sind davon nicht betroffen, aber (Dumm)Deutschland ist dann pleite. Danke Merkel, danke Schäuble, danke Seeheimer Kreis.
Das Rüsselsheim, Bochum und Kaiserslautern jertzt abgewrackt werden, verdanken sie der IGM und ihrem Betriebsrat. - #8 18.05.2012 14:11 von
Dinosaurier-Schicksal
Völlig richtig. Der deutsche Markt ist blutrot, sprich: gesättigt bis zum Anschlag, da ist außer im Flottengeschäft der Etablierten nichts mehr zu holen, auch nicht für chinesische Modelle. International allerdings muss sich Opel mit all den Asiaten, BMWs, Audis usw. dieser Welt messen, und wie soll diese Marke da überleben? Andere Krücken in diesem Segment wie Fiat sind wenigstens in einem riesigen Mischkonzern eingebunden und so vor dem Untergang halbwegs geschützt. Wo sind die starken Limousinen der Vergangenheit (Senator usw.)? Ich sehe nichts Konkurrenzfähiges, der Konzern soll also ruhig untergehen, wenn er seine Altlasten nicht gelöst bekommt. Das übliche Dinosaurier-Schicksal...
- #9 18.05.2012 14:15 von
Luschi-Vertragsaushandlung
GM verspricht oft und viel, daran messen sollte sie man tunlichst nicht. Das war aber schon vor der Rettung GM's durch die Bundesregierung so. Jetzt sollte man keine Krokodielstränen hinterherweinen. Der Rauswurf von GM aus Opel wurde nicht vollzogen. Und es gab auch keinen chinesischen Investor den man traute.
Nun müssen wir die Konsequenzen von GM ertragen.
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