Zitat von
inci2
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Es ist kaum zu bestreiten, dass Selbstgekochtes oft billiger (in größeren Mengen vor allem), gehaltvoller und wohlschmeckender ist als Fertigkost vom Discounter. Der Zeitaufwand ist dennoch größer, als wenn ich etwas einfach in die Mikrowelle schieben oder auf dem Herd erwärmen kann. Ich kann ihn zugestandenermaßen aber in Grenzen halten.
Voraussetzung ist allerdings, dass man ein Händchen dafür hat (wie Sie und ich) und das hat nicht jeder. Zudem, mancher Vereinsamte hat verständilicherweise kaum Appetit und deshalb keine Lust zu kochen, er will das schnell, ohne viel Gedanken hinter sich bringen und greift deshalb zu Fertigprodukten, auch zu solchen von zweifelhaftem Wert.
Soll man solchen Leuten das Leben noch saurer, bzw. komplizierter machen, indem man ihre Ernährung verteuert?
Und darum geht es in dieser Diskussion.
Zudem ganz praktisch: Ab welcher Fettstufe sollen Käse, Wurst oder Schokolade höher besteuert werden? Ab welchem Zuckergehalt Limonade, Fruchtsaft/getränk, Konfiture? Wie sieht es mit Honig (reines Naturprodukt, aber hohe Energiedichte, sehr schädlich für die Zahngesundheit) aus?