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Kampf gegen Taliban: Afghanen*betrachten Nato-Soldaten als Besatzer

Sie haben nur geringes Vertrauen in die eigenen staatlichen Organe, blicken aber auch skeptisch auf die Hilfe aus dem Ausland: Die Mehrheit der Afghanen hält die Isaf-Schutztruppen der Nato laut einer Umfrage für Fremdherrscher.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...792351,00.html
  1. #80

    möglicherweise finden Sie mich ja nicht sympathisch . . .

    Sehr geehrter Herr Hans58,

    . . . und dann hätte ich wohl keinen Grund zu der Hoffnung Sie könnten mir einen Gefallen tun aber ich bitte Sie trotzdem um einen

    Wahrscheinlich ist die Sache ganz einfach.
    Sie sind schlau und haben recht und ich bin schlecht informiert und habe unrecht.
    Wenn dem so sein sollte, na bitte schön, dann lerne ich gerne etwas dazu.

    Bei der Kunduz Schlacht war ich nicht dabei.
    Daher weiß ich über diese Schlacht nur das, was ich in der Zeitung gelesen habe.
    Was stand also in der Zeitung?

    Zitat: "Entgegen der bisherigen Darstellung der Bundeswehr lastet der geheime Nato-Bericht zum Bombardement eines Tanklaster in Afghanistan der deutschen Seite laut «Spiegel» Fehler an.
    Der Bericht weise darauf hin, dass sich der deutsche Kommandeur des Feldlagers Kundus, Oberst Georg Klein, bei der Anforderung des umstrittenen Luftangriffs nicht an das Standard-Einsatzverfahren gehalten habe, berichtete das Magazin am Samstag vorab." - Zitat Ende

    Quelle: http://www.derwesten.de/nachrichten/...n-id59917.html

    Zitat aus Wikipedia:
    Quelle http://de.wikipedia.org/wiki/Luftangriff_bei_Kunduz

    „Red Baron 20 fragte um 0:49 Uhr erneut bei der NATO-Luftzentrale in Kabul nach Luftunterstützung und meldete auf Nachfrage, es bestehe Feindkontakt (troops in contact, TIC), obwohl sich laut verschiedener später vorgelegter Berichte keine NATO-Soldaten oder afghanischen Kräfte in unmittelbarer Nähe der beiden Tankfahrzeuge befanden.„

    „Das fünfmalige Angebot der Besatzungsmitglieder, die Personen an den Tanklastern vor der Bombardierung durch einen Tiefflug zu vertreiben („show of force“), wurde von den Deutschen ebenfalls abgelehnt.
    Auf die Frage eines Besatzungsmitgliedes
    „Wollen Sie die Fahrzeuge oder die Leute treffen?“ antwortete der Flugleitoffizier: „Wir wollen versuchen, die Leute zu treffen“ - Zitat Ende.

    Hat Oberst Klein die fünfmalige Bitte der amerikanischen Piloten, das Leben der unbewaffneten Kinder schonen zu dürfen abgelehnt?

    Hat Oberst Klein die Wahrheit gesagt, als er behauptet hat, es bestehe Feindkontakt (troops in contact, TIC)?

    Sie widersprechen sich selbst, wenn Sie einerseits "Dem anders Denkendem" daraufhin weisen, dass
    Zitat von Hans58 Beitrag anzeigen
    Der Oberst wurde vor kein einziges Gericht geladen und auch nicht freigesprochen.
    und andererseits mir vorwerfen, ich würde falsch Zeugnis über den Sieger der Kunduz Schlacht ablegen, denn - Zitat :
    Zitat von Hans58 Beitrag anzeigen
    Selbstverständlich wurde er zur Rechenschaft gezogen.
    Dabei übersehen Sie aber, dass - Zitat aus Wikipedia

    Quelle http://de.wikipedia.org/wiki/Luftangriff_bei_Kunduz

    „Im April 2010 gab die Bundesanwaltschaft bekannt, dass sie das Ermittlungsverfahren wegen des Luftangriffs eingestellt habe, weil weder die Vorschriften des Völkerstrafgesetzbuches noch die Bestimmungen des Strafgesetzbuches verletzt worden seien“ - Zita Ende.

    Oberst Klein, der Sieger der Kunduz Schlacht, ist eben nicht zur Rechenschaft gezogen wurden.
    Er stand nie vor Gericht.
    Ja, er wurde noch nicht einmal angeklagt.
    Wenn Sie diese Fakten leugnen, dann sollte Sie sich die Frage gefallen lassen - wer hier „Verleumdungen und Unwahrheiten anbringt“

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihre Alexandra Melville
  2. #81

    ***

    Zitat von Alexandra_Melville Beitrag anzeigen
    Sehr geehrter Herr Acrylium,
    das überrascht um so weniger, wenn man bedenkt, dass dies in der Realität bedeutet, dass Oberst Klein - der Sieger der Kunuz Schlacht - unbewaffnete Kinder bei lebendigem Leibe verbrennen kann, ohne jemals für das Kunduz Massaker zur Rechenschaft gezogen wurden zu sein.
    Die Kinder sind selbst Schuld, wenn sie nachts im Kriegsgebiet an geklauten Militäfahrzeugen rumturnen anstatt zu schlafen, und verantwortlich sind deren Eltern.

    Wer wird übrigens für unsere ermordeten Soldaten zur Rechenschaft gezogen?
    Zahlen da vielleicht die Taliban eine Entschädigung? Oder der Herr Karsei?
  3. #82

    "Dümmer als jeder Stammtisch..."

    Zitat von der.honk Beitrag anzeigen
    unsere Politiker sind dümmer als der allerdümmste Stammtisch. Nichts, was sie anfassen, erfährt auch nur annähernd eine logische, einsichtige und vor allem befriedigende Lösung. Jahrelang wird uns das Gegenteil dessen erzählt, was wir mit eigenen Augen sehen und mit unseren übrigen Sinnen ahnen - bis es dann zu spät ist. Siehe Griechenland. Siehe Banken. Siehe siehe siehe.
    ...sagen Sie, seien unsere Politiker. "Keine logischen, einsichtigen und vor allem befriedigenden Lösungen erfährt alles, was sie anfassen..".

    Sie haben etwas vergessen: Die jeweiligen Interessen...! (Die mit den allgemeinen selten übereinstimmen)
  4. #83

    .

    Zitat von eulenspiegel 47 Beitrag anzeigen
    Die Kinder sind selbst Schuld, wenn sie nachts im Kriegsgebiet an geklauten Militäfahrzeugen rumturnen anstatt zu schlafen, und verantwortlich sind deren Eltern.

    Wer wird übrigens für unsere ermordeten Soldaten zur Rechenschaft gezogen?
    Zahlen da vielleicht die Taliban eine Entschädigung? Oder der Herr Karsei?
    Vielleicht muss man doch mehr die unterschiedlichen Mentalitäten von Deutschen und Afghanen ins Kalkül ziehen.

    In Deutschland wurde innerhalb weniger Wochen aus dem Feind der Deutschen, ein Freund der Deutschen. Selbst als die Amis die KZs befreit haben und das unmenschliche Verhalten einer eigentlich zivilisierten Nation, mit offenen Augen sahen, wurde das unter der Gefahr, dem Kommunismus anheim zu fallen, nicht mehr als Verbrechen wahr genommen. Die Gemeinsamkeiten waren dann doch größer, als das Entsetzen.

    Bei den Taliban ist das anders, da wusste man schon beim Namen, wer die Guten und wer die Schlechten sind. Bei allen Opfern, war nach, oder auch ohne einem Blick klar, das waren Terroristen. Egal ob Männer, oder Frauen und Kinder, das weiss jeder, sind Neutren, die können ALLES sein, auch Terroristen. Es hat sich in langen Zeiten der Weltgeschichte als gut erwiesen, von Fremden vorsichtshalber erst mal das Schlimmste zu erwarten.

    Ihr Einwand mit den Entschädigungen ist unbedingt zu beachten. Das wird auch bei Entschädigungen von Zwangsarbeitern aus Polen und Russland sehr genau beachtet. Da wird über 2-3000 Euro für 2-3 Jahre gesprochen, die zum Teil bis heute noch offen sind.

    Das glaubt man fast nicht, wenn man an die Entschädigungen von Managern hört, da geht es nämlich sehr oft um Millionen. Aber Manager sind ja auch keine Feinde der Deutschen;o).

    MfG. Rainer
  5. #84

    Was war zuerst da - das Ei oder die Henne?

    Zitat von eulenspiegel 47 Beitrag anzeigen
    Die Kinder sind selbst Schuld, wenn sie nachts im Kriegsgebiet an geklauten Militäfahrzeugen rumturnen anstatt zu schlafen, und verantwortlich sind deren Eltern.

    Wer wird übrigens für unsere ermordeten Soldaten zur Rechenschaft gezogen?
    Zahlen da vielleicht die Taliban eine Entschädigung? Oder der Herr Karsei?
    Sehr geehrter Herr Eulenspiegel 47,

    wer hat mit dem Schießen angefangen?
    Die Moslems am 11. September?
    Dürfen wir - der Westen - uns dann dafür rächen und Afghanen töten?
    Dürfen die Afghanen daraufhin Nato Soldaten töten?
    Dürfen Nato Soldaten dann wiederum Afghanen schießen?
    Wann hat man sich Ihrer Meinung nach genug gerächt?
    Wann ist Ihrer Meinung nach der Gerechtigkeit genüge getan?

    Man sieht im heiligem Land wohin diese Irrsinnsspirale führt
    Jede Seite sagt von sich selbst: „So jetzt sind wir aber wieder dran eine Bombe zuwerfen“
    Jede Seite will Vergeltung, für die Vergeltung, für die Vergeltung . . .

    Wem nützt Ihrer Meinung nach diese art der Aufrechnung?
    Führt Ihre Argumentation wirklich zu einer friedlichen Lösung in Afghanistan?

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihre Alexandra Melville
  6. #85

    Selbst Schuld?

    Zitat von markus_wienken Beitrag anzeigen
    Viele meiner Freunde und auch ich habe uns damals viele und intensive Gedanken gemacht, einige haben sich bewußt für den Bund, andere wie ich für den Zivildienst entschieden.

    Und die, die sich wirklich um nichts Gedanken machen haben es nicht besser verdient...

    Und was heißt schon hinterhältige Gedanken,... wüßte man dass Soldaten schon immer (mal mehr, mal weniger) Kanonenfuter für die unfähige Politik sind.
    Lieber Markus Wienken,
    wie ehrlich, dass Sie so offen verächtlich über Menschen urteilen, die "ihren Erkenntnisgrad" nicht erreicht zu haben scheinen.
    Mit"die haben es nicht besser verdient" weisen Sie sich eher als selbstgerecht aus, anstatt als einen Menschen mit großartigen Überlegungen.
    Mir ist an "die haben es nicht besser verdient" deutlich geworden, dass Sie Ihre Entscheidung aus Selbstschutz heraus getroffen haben könnten, aufgrund dessen Sie jede Offenheit für die anderen abwehren. Der Selbstschutz wäre auch legitim. Aber eine Entscheidung sagt eben noch NICHTS über das Motiv dazu aus.

    Nach ihrem Einsatz in AFG wissen die anderen es auch besser, od. sie folgen weiter dem Ideal, die deutschen Bürger im ECHTEN Verteidigungsfall zu schützen, dazu würden Sie auch gehören. Da helfen den Deutschen die Zivildienstleistenden nämlich sehr wenig.

    Diese Überlegung sollte auch einmal in Ihre "vielen intensiven Gedanken" einfließen, ehe Sie davon ausgehen, über jeden Zweifel erhaben zu sein.
  7. #86

    ..

    Zitat von Alexandra_Melville Beitrag anzeigen
    Wann ist Ihrer Meinung nach der Gerechtigkeit genüge getan?...
    Man sieht im...
    Liebe Alexandra Melville,
    Krieg sollte, wie ich einvernehmlich mit dem deutschen GG glaube, immer nur ein Akt der Selbstverteidigung sein.Da sind wir einer Meinung.

    Damit ist der Krieg in AFG völkerrechtswidrig, hatte außerdem keinerlei Bezug zu dem Islamistenterror vom 11. Sept. 2001 in USA.Krieg scheint außerdem ein denkbar ungeeignetes Mittel gegen Terror zu sein.
    Wahr ist aber,während es bei der Ausbildung von Mudschahidin durch Pakistan, USA,Saudi-Arabien, Usbekistan in den 70iger Jahren noch um die Rückschlagung des Kommunismus ging, geht es mittlerweile um die Kontrolle über die Ressourcen in AFG.

    So wie die Afghanen schon einmal die Mudschahidin begrüßt haben gegen die Sowjetbesatzer u. die Taliban gegen die Mudschahidin und die Nato mit der Nordallianz gegen die Taliban, blieb eines immer bestehen:Bürgerkrieg seit 1978!
    Bedingt durch bestehende Stammesstrukturen.

    Nur dass erst die Sowjetmacht, später die USA u.Nato mitgemischt haben. Dadurch hat sich für AFG nichts verändert.
    Tatsächlich ist AFG nur ein riesiges Gebiet gegenseitig konkurrierender Stämme. Es ist gut möglich, dass sie bei einem Bürgerkrieg unter sich wieder zu ihren Stammesgebieten zurück finden u. keinen einheitlichen Staat bilden werden.
    AFG das Recht, sich selbstbestimmt zu entwickeln! Eine andere Gerechtigkeit gibt es nicht.

    Menschenrechte/Frauenrechte/Aufbau einer Zivilstruktur als Motiv für den Kriegseinsatz zu nennen sind durchschaubare Lügen hinter denen eine andere Interessenlage steht, als Frieden in AFG. Auch da stimme ich mit Ihnen überein.
  8. #87

    aabbccdd

    Sehr geehrte/r tommy_tom
    Zitat von tommy_tom Beitrag anzeigen
    ... Krieg sollte, wie ich einvernehmlich mit dem deutschen GG glaube, immer nur ein Akt der Selbstverteidigung sein.Da sind wir einer Meinung.

    Damit ist der Krieg in AFG völkerrechtswidrig,...
    1. Somit wäre also Ihre Meinung völkerrechtlich maßgebend ?
    Und nur Ihre Meinung ?
    Oder auch die der UNO, die in ihrem Statut ausdrücklich friedenserzwingende Einsätze vorgesehen hat (und NEIN, das meint keine Blauhelme).

    2. Selbst wenn Ihre Interpretation des GG korrekt wäre (was sie nach diversen Urteilen des BVerfG nicht ist), wäre damit lediglich ein Einsatz deutscher Truppen verfassungswidrig (nochmal zur Verdeutlichung: ISAF ist es nicht, dieser Einsatz ist eindeutig vom GG gedeckt), nicht aber der Einsatz per se völkerrechtswidrig.
    Als Beispiel seien hier die japanischen Selbstverteidigungskräfte genannt, denen die japanische Verfassung weit engere Grenzen auferlegt, als es das GG für die Bundeswehr tut. Die JSDF nehmen daher auch an keinerlei UN-Einsätzen nach Kap. VII UN-Charta teil.

    ...hatte außerdem keinerlei Bezug zu dem Islamistenterror vom 11. Sept. 2001 in USA.
    Das Bereitstellen von sicheren Rückzugs-, Ausbildungs- und Planungsräumen kann man schon als Beteiligung werten.


    Krieg scheint außerdem ein denkbar ungeeignetes Mittel gegen Terror zu sein.
    Ausschließlich militärische Mittel - ja.
    Der militärische Schutz ziviler Projekte gegen Milizen bzw. bewaffnete Aufständische ist hingegen erfolgsversprechend.

    So wie die Afghanen schon einmal die Mudschahidin begrüßt haben gegen die Sowjetbesatzer u. die Taliban gegen die Mudschahidin und die Nato mit der Nordallianz gegen die Taliban, blieb eines immer bestehen:Bürgerkrieg seit 1978!
    Bedingt durch bestehende Stammesstrukturen.
    Hier haben Sie recht, es sollte aber besser heißen: So wie Teile der Afghanen schon einmal....
    Die Unterstützung bestimmter Gruppen wird insbesondere durch die Stammesangehörigkeit bestimmt. So finden die Taliban z.b. ihre Unterstützer ausschließlich im paschtunischen Bevölkerungsanteil Afghanistans.

    Tatsächlich ist AFG nur ein riesiges Gebiet gegenseitig konkurrierender Stämme. Es ist gut möglich, dass sie bei einem Bürgerkrieg unter sich wieder zu ihren Stammesgebieten zurück finden u. keinen einheitlichen Staat bilden werden.
    AFG das Recht, sich selbstbestimmt zu entwickeln! Eine andere Gerechtigkeit gibt es nicht.
    Stimmt - schon mal in die Verfassung der Islamischen Republik Aghanistan geschaut ? (das ist nicht das Taliban-Emirat...)
    Genau das finden Sie darin berücksichtigt - und weil der Pluralismus der Stämme in dieser Verfassung verankert ist, u.a. deswegen bekämpfen die Taliban den Aufbau dieses Staates mit allen Mitteln.

    Menschenrechte/Frauenrechte/Aufbau einer Zivilstruktur als Motiv für den Kriegseinsatz zu nennen sind durchschaubare Lügen hinter denen eine andere Interessenlage steht, als Frieden in AFG.
    Warum sollte Stabilität und Frieden in einer geostrategisch so wichtigen Region unseres Planeten nicht als Grund einer Intervention ausreichen ?
    Ist nicht vielmehr Instabilität dort eine tiefgreifende Bedrohung, insbesondere mit der Gefahr eines Flächenbrandes, der auch Atommächte erfassen könnte ?
    Insofern liegt ein stabiles Afghanistan durchaus im Interesse der Weltgemeinschaft, ohne dass gleich finstere Absichten dahinter vermutet werden müssen.
  9. #88

    Warum führen wir noch mal einen Angriffskrieg gegen Afghanistan?

    Zitat von FrankK Beitrag anzeigen
    Warum sollte Stabilität und Frieden in einer geostrategisch so wichtigen Region unseres Planeten nicht als Grund einer Intervention ausreichen ?
    Ist nicht vielmehr Instabilität dort eine tiefgreifende Bedrohung, insbesondere mit der Gefahr eines Flächenbrandes, der auch Atommächte erfassen könnte ?
    Insofern liegt ein stabiles Afghanistan durchaus im Interesse der Weltgemeinschaft, ohne dass gleich finstere Absichten dahinter vermutet werden müssen.
    Sehr geehrter Herr Frank K,

    wenn ich Sie richtig verstehe, führen wir einen Angriffskrieg gegen Afghanistan, weil sonst die Afghanen einen Nachbarstaat, welcher Atombomben besitzt (vermutlich meinen Sie Pakistan) ähm - angreifen würde?

    Dann würden die Afghanen, den Pakistanis ihre Bombe stehlen und diese anschließend auf die BRD abwerfen - richtig?

    Seien Sie doch bitte so gut und helfen Sie mir - ich hab’s nämlich vergessen.
    Warum wollen die Afghanen noch mal die Bombe auf die BRD werfen?
    Weil alle Afghanen vom Hass auf die BRD beseelt sind?
    Oder gibt es da einen noch überzeugenderen Grund?
    Meinen Sie das eigentlich alles ernst oder ist Ihr Beitrag nur eine billige Polemik?

    Aber schön, immerhin rechtfertigen Sie unseren Angriffskrieg gegen Afghanistan nicht mehr mit dem Märchen, dass wir doch nur in Afghanistan einmarschiert sind um dort Grundschulen bauen zu wollen und Brunnen für die Durstenden zu bohren.

    Mit freundlichen Grüßen
    Ihre Alexandra Melville
  10. #89

    .

    Zitat von Alexandra_Melville Beitrag anzeigen
    wenn ich Sie richtig verstehe, führen wir einen Angriffskrieg gegen Afghanistan, weil sonst die Afghanen einen Nachbarstaat, welcher Atombomben besitzt (vermutlich meinen Sie Pakistan) ähm - angreifen würde?
    Wir führen keinen Angriffskrieg gegen Afghanistan.
    Es wäre also nett, wenn Sie diese Polemik lassen könnten.
    Und ich habe auch nichts von angreifen geschrieben, sondern von destabilisieren und übernehmen.
    Wie man so etwas erfolgreich macht, haben die Taliban in den 90ern in Afghanistan gezeigt - übrigens als Invasoren aus Pakistan.

    Dann würden die Afghanen, den Pakistanis ihre Bombe stehlen und diese anschließend auf die BRD abwerfen - richtig?

    Seien Sie doch bitte so gut und helfen Sie mir - ich hab’s nämlich vergessen.
    Warum wollen die Afghanen noch mal die Bombe auf die BRD werfen?
    Weil alle Afghanen vom Hass auf die BRD beseelt sind?
    Oder gibt es da einen noch überzeugenderen Grund?
    Meinen Sie das eigentlich alles ernst oder ist Ihr Beitrag nur eine billige Polemik?
    Wie wäre es, wenn Sie diese billige Effekthascherei lassen würden ?
    Oder zumindest zitieren, wo irgendjemand außer Ihnen etwas von "eine Bombe auf die BRD werfen" geschrieben hat.

    Dennoch sind Atomwaffen in den Händen religiöser Fanatiker m.E. keine gute Idee - sehen Sie das anders?
    Und Sicherheitsinteressen sind in einer globalisierten Welt auch global. Eine Beschränkung ausschließlich auf die unmittelbare Umgebung greift zu kurz.


    Aber schön, immerhin rechtfertigen Sie unseren Angriffskrieg gegen Afghanistan nicht mehr mit dem Märchen, dass wir doch nur in Afghanistan einmarschiert sind um dort Grundschulen bauen zu wollen und Brunnen für die Durstenden zu bohren.
    Immer noch kein Angriffskrieg in Sicht - aber seit 2001 ein Mandat nach Kap. VII UN-Charta - friedenserzwingender Einsatz.
    Steht seit dem ersten Tag auch im Bundestagsmandat.
    Wenn Sie also auf Politikermärchen reinfallen, geben Sie nicht Anderen die Schuld daran.








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