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Kampf gegen starken Franken: Schweiz provoziert die Franken-Zocker

Der starke Franken veranlasst die Schweizer Notenbank zu einem drastischen*Eingriff: Sie legt einen*Mindestkurs zum Euro fest. Die Märkte reagierten zunächst wie erhofft, der Franken fiel, doch die wahre Bewährungsprobe kommt noch. Spekulanten werden die Entschlossenheit der*Währungshüter testen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...784658,00.html
  1. #140

    long

    Zitat von FXTrader Beitrag anzeigen
    Sowas ist natürlich nicht vorauszusehen, ausser man hat Insider-Quellen in der SNB. Ich hatte diesen morgen einen Verlust von 32.300 €, wurde 300 Punkte später gestoppt als ich eigentlich wollte.
    ...und ich war zum ersten Mal seit Wochen in denen ich auf diesen Schritt gewartet habe nicht long...
  2. #141

    Stereotyp

    Zitat von seppfrieder Beitrag anzeigen
    Schon die neusten Wahlkampfparolen der SVP gesehen?
    Die SVP ist ja auch die Schweizer Einheitspartei, gell... Wie war das noch mal mit Verallgemeinerungen? Wer tut so was? Ist vielleicht braun, wer an Stereotypen glaubt?
  3. #142

    Demokraten

    Zitat von seppfrieder Beitrag anzeigen
    Schauen sie sich die Stimmenanteile der SVP an.
    Schauen sie sich die Volksabstimmungen gegen Minarette an.
    Und sie wollen mir sagen was ich sei?
    1. <30%
    2. meine ich rund 52%
    Nun ja, die Schweizer dürfen tatsächlich über Dinge abstimmen und manchmal treten da ganz überraschende Sachen zutage.
    Das ihnen dabei unwohl wird, wenn sie feststellen, dass wohl eine Mehrheit ihrer Mitbürger nicht wirklich ihrer Ansicht sind, kann ich verstehen. Damit umzugehen unterscheidet den Demokraten vom Totalitaristen.
  4. #143

    Spekulation

    Zitat von Emil Peisker Beitrag anzeigen
    Sfr's kaufen. Der Kurs im Dezember steht wieder bei 1,10sfr/€
    macht ohne Risiko 8% in 3 Monaten.

    :-))
    Spekulation bedeutet eben auch, dass man Geld verlieren kann. Im Dezember wird der Kurs noch immer >1.20 sein. Und aus ihren 8% wird Geld, das faul war.
  5. #144

    Drohkulisse Preiserhöhung

    Zitat von Lotharou812 Beitrag anzeigen
    Das ist nicht gut oder schlecht! Is just the way it is! Bin auch für Transaktionssteuer, kein Problem! Wird auch das Marktverhalten nicht wirklich ändern, nur für die Verbraucher wird es teuer. Denn z.B. das Öl, dass die Autofahrer heute tanken, wird auch über Termingeschäfte abgesichert.
    So wahr alles Vorherige sein mag: Evtl. Steuererhöhungen mit drohenden Preiserhöhungen abzubügeln, zieht nicht mehr, erst recht nicht beim Öl! Ich erkläre Ihnen gern, warum?

    Seit wie vielen Jahren gab es in Deutschland keine Steuererhöhung bei Kraftstoffen? Stimmt, ein paar Jährchen kommen da schon zusammen, immerhin! Aber wie hat sich der Verkaufspreis in der Zwischenzeit entwickelt: 40-50% Erhöhung sind vorsichtig geschätzt! Was lehrt uns das: Ölscheichs, Ölmultis und Spekulanten finden immer einen Weg, die Preise hochzuschrauben. Auf den Staat sind die nicht angewiesen, ihr Reservoir an sonstigen "Begründungen" (deutsch: Ausreden) ist unerschöpflicher als Öl / Gas zusammen!

    Demnzufolge kann es uns in diesem Falle egal sein, ob die Steuern steigen - die Preise steigen auf eden Fall? Wetten?
  6. #145

    Mehrheiten

    Zitat von antizins Beitrag anzeigen
    Kurze Frage an Euch/Sie. Ich habe heute auf einer schweizer Internetseite namens "Alles Schall und Rauch" auch einen Artikel uber die Einfuerung eines Mindestkurses gelesen. Der ganze Artikel ist aber alles andere als positiv geschrieben. Denkt so auch die Mehrheit der Schweizer???
    Sie hätten den Link auch posten dürfen.

    Was die Mehrheit der Schweizer denkt, weiss ich nicht. Eine Abstimmung zum Thema hat ja nicht stattgefunden. Allein dieser Umstand lässt jedoch vermuten, dass eine Mehrheit für den eingeschlagenen Kurs zu erwarten wäre.

    Die Schweizer sind generell ziemlich pragmatisch. Es wird schon überlegt und abgewägt, was Vor- und Nachteile einer solchen starken Entscheidung der SNB sind. Für den Wirtschaftsstandort Schweiz war der Entscheid sicher richtig. Was die negativen Effekte in Zukunft bringen, werden wir sehen. Vorderhand musste den Spekulationen ein Ende gesetzt werden. Darum war und ist der Eingriff für mich ein richtiger Entscheid. Die Nationalbank sollte nur den Zeitpunkt zur Geldmengenreduzierung dann nicht verpassen.
  7. #146

    Der Franken ist ja nicht das Problem ...

    ... der schwache Euro aber schon. Wenn die SNB (Schweizer Nationalbank), ihres zeichens politisch ziemlich unabhängig beschliesst den Euro bei 1.20 Franken zu fixieren ist das auch ein riesiger Vertrauensbeweis in den Euro!

    Unvorstellbar der Schaden wenn der Euro hops ginge und ganz bestimmt in niemanden Interesse. Wieviel Franken die SNB "druckt" und Euros zum stabilisieren aufkauft, ist nicht bekannt, es dürfte Milliarden, womöglich hunderte Milliarden sein.

    Deutschland könnte ja für ein paar Milliarden Bundesanleihen ausgeben, die SNB könnten diese zu einem für beide Seite hochanständigen Zins kaufen und damit wäre allen geholfen. War einfach mal eine Idee und warum nicht ;-)
  8. #147

    Bleiben wir optimistisch !

    Zitat von maxbee Beitrag anzeigen
    Sie haben natürlich Recht!
    Aber mal ehrlich - verstecken wollten sich die Deutschen noch nie - weder in ihrern Wäldern noch hinter ihren Deichen. Soviel Zurückhaltung geht ihnen nun wirklich ab.
    Genau genommen hat man denen auch keine Zurückhaltung zugebilligt. War geographisch gesehen auch schlecht möglich. Alle Interessen kreuzen sich von Nord nach Süd oder von West nach Ost, wirtschaftlich genau so wie kulturel. Mit Einführung der EWG gelang so was ähnliches wie ein geordneter Kreisverkehr dem sich alle unterordneten, bildlich gesprochen. Und plötzlich begann es zu funktionieren (Ich weiß das noch viele andere Faktoren notwendig waren)
    Das gleiche muß aber in der Finanzwelt ebenso geschehen. Die Schweizer National Bank könnte hier eine Vorreiterrolle für die unkontrollierten europäischen Finanzmärkte sein. Was wir in der europäischen (und nicht nur hier) Finanzwelt momentan haben ist Anarchie. In diesem Punkt könnten die Europäer von den Schweizern nur lernen, falls es für die Schweiz hinhaut wie sie sich das vorgestellt haben.
  9. #148

    .

    Zitat von antizins Beitrag anzeigen
    Kurze Frage an Euch/Sie. Ich habe heute auf einer schweizer Internetseite namens "Alles Schall und Rauch" auch einen Artikel uber die Einfuerung eines Mindestkurses gelesen. Der ganze Artikel ist aber alles andere als positiv geschrieben. Denkt so auch die Mehrheit der Schweizer???
    Och nö, aber doch nicht "alles Schall und Rauch"?!!! Das ist die aller unterste Schublade unter allen NWO-Anbeter Portalen. Schrott.
  10. #149

    .

    Zitat von Ex-Kölner Beitrag anzeigen
    Und? Ein Problem in Deutschland ist die lahmende Binnennachfrage. Warum wohl? Wenn dank Euro, Steuererhöhungen und sinkenden Reallöhnen in den Taschen der Bürger weniger übrig bleibt, ist das kein Wunder. Die DM könnte die Binnennachfrage stärken.


    Das mag wohl sein - war in der Vergangenheit aber auch nicht anders.
    Meine Güte, hörte denn dieses ewige ich-will-die-DM-zurück-geheule nie auf ? Der Zug ist abgefahren. Die Welt hat sich weiter gedreht.

    * Früher war alles besser, sogar die Zukunft *








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