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Kampf gegen Raubkopierer: Start-up will illegale Tauschbörsen lahmlegen

CorbisEin russisches Start-up namens "Pirate Pay" will die Tauschbörsenszene aufmischen - und damit viel Geld verdienen. Mit einer Spezialsoftware kann das Unternehmen angeblich illegale BitTorrent-Downloads unterbinden. Film- und Softwarefirmen haben bereits Interesse bekundet.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...832983,00.html
  1. #1

    Kein Wunder...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein russisches Start-up namens "Pirate Pay" will die Tauschbörsenszene aufmischen - und damit viel Geld verdienen. Mit einer Spezialsoftware kann das Unternehmen angeblich illegale BitTorrent-Downloads unterbinden. Film- und Softwarefirmen haben bereits Interesse bekundet.

    Pirate Pay soll illegale BitTorrent-Downloads verhindern - SPIEGEL ONLINE
    ...dass Film- und Softwarefirmen Interesse haben. Die Gefahr ist nun, dass es zu einem "Wettrüsten" kommt.
  2. #2

    Es stört also

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein russisches Start-up namens "Pirate Pay" will die Tauschbörsenszene aufmischen - und damit viel Geld verdienen. Mit einer Spezialsoftware kann das Unternehmen angeblich illegale BitTorrent-Downloads unterbinden. Film- und Softwarefirmen haben bereits Interesse bekundet.

    Pirate Pay soll illegale BitTorrent-Downloads verhindern - SPIEGEL ONLINE
    den Torrent Stream. So so
    es unterbindet Downloads. Ah ja.
    Interessant wäre, wie die Software zwischen illegalen und legalen Downloads
    unterscheiden will.
    Schon toll das es immer noch Firmen gibt die sich für die Gängelung des
    Internets hergeben.

    Reglementiert ruhig alles bis zum bitteren Ende.
    Bis ihr feststellt das ihr das Internet erwürgt habt.
    Die Nutzer ausbleiben und die Scheiben wieder wie früher auf der Strasse getauscht werden. Was im übrigen viel effektiver ist.
    Ok sowas wie Werbung und der andere lukrative Beifang der wirklich
    illegalen Plattformen ist damit auch perdü.
    Unterm Strich gewinnt doch nur der Nutzer der reinen Inhalte.

    Liebe Medienindustrie kommt endlich aus dem Knick und passt euch dem
    neuen Markt an. Oder sterbt aus.
    Das ganze nennt sich nämlich freie Marktwirtschaft. Und die werdet ihr nicht abschaffen auch wenn ihr euch das noch so sehr wünscht.
    Denn auch ein Schattenmarkt ist ein Markt nur ohne euch.
  3. #3

    Kein Problem

    Egal, wie die Technik funktioniert, die Torrent-Programmierer werden schnell ein Gegenmittel finden.
    Den Kampf gegen Windmühlen kann die Contenmafia nicht gewinnen.
  4. #4

    chirurgisches DDoS

    Zitat von Elvenpath Beitrag anzeigen
    Den Kampf gegen Windmühlen kann die Contenmafia nicht gewinnen.
    Die Kommunikationsports von BitTorrent mit unsinnigen Abfragen überlasten kann jedes Script-Kid.
    Die TCP/IP Adressen loggen und den Besitzer abmahnen ist auch kein Problem.
    Wo ist die Neuigkeit?
  5. #5

    Zitat von felisconcolor Beitrag anzeigen
    Interessant wäre, wie die Software zwischen illegalen und legalen Downloads unterscheiden will.
    Genau das würde mich auch interessieren. Und bevor einer kommt und legale Torrent-Downloads anzweifelt: Blizzard verteilt beispielsweise die Updates für World of Warcraft auch über Torrents. Der Blizzard-Downloader nutzt dabei dann die Möglichkeit, dass die Spieler die Updates gegenseitig tauschen, voll automatisch mit.
  6. #6

    Nennt man sowas nicht hierzulande Computersabotage?

    "Vermutlich wurden die BitTorrent-Clients mit irreführenden Informationen geflutet und dadurch die realen IP-Adressen der Netzwerk-Server verborgen. "

    Bei Emails funktioniert das auch: Man braucht nur das Postfach von Leuten die man nicht mag mit Viagra-Werbung zu fluten, schon werden ihm die wichtigen Informationen entgehen.

    Dumm nur, dass die erwähnten 45.000 verhinderten Downloads vermutlich ein absoluter Witz sind - will man Millionenfache Downloads (mit entsprechend vielen Quellen) im gleichen Zeitraum von wirklichen Blockbustern (also bei mehreren Filmen/Spielen/Serien/Musikalben zusammen bald hunderte Millionen bis Milliarden Downloads) verhindern, können die sich demnächst ein paar Rechenzentren hinstellen, die den ganzen Tag nichts anderes machen als das BT-Netz mit Müll zu fluten. Und das ist ja auch nur ein Netz von mehreren, wobei zudem sicherlich ein einfaches Aussperren der entsprechenden Server bereits Wunder wirkt - ein paar Zeilen Code im BT-Client, schon bleiben die draussen.

    Unterm Strich braucht man dafür zudem vermutlich deutlich mehr Rechenkapazität, als dafür die Sachen einfach selber auf Servern zum Verkauf zu stellen, was ein bezeichnendes Licht auf die Vernunft in dieser Industrie wirft ;)
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    "TorrentFreak" empfiehlt Rechteinhabern, lieber ihre legalen Angebote zu verbessern."

    Pirate Pay soll illegale BitTorrent-Downloads verhindern - SPIEGEL ONLINE
    Was für ein scheinheiliges Gewäsch! Mittlerweile gibt es genug Angebote (Zum Kauf und sogar umsonst und werbefinanziert) und dieses Argument sticht nicht mehr.
    Übersetzt heißt diese Forderung mittlerweile: Die Rechteinhaber sollten ihre Werke umsonst anbieten. Was für scheinheilige Schmarotzer!
    Gegenforderung: Ich schlage vor, die "Netzgemeinde" schnappt sich die Torrentfreak-Domains, die Website, deren Datenbanken, die Rechner der Verantwortlichen und deren Sofagarnitur und bezahlt denen dafür die Jugendherberge/Jungeknastzelle. Gerecht, oder? Die ganze "Diskussion" ist mittlerweile vom Schwachsinn geprägt.
  8. #8

    Zitat von Elvenpath Beitrag anzeigen
    Egal, wie die Technik funktioniert, die Torrent-Programmierer werden schnell ein Gegenmittel finden.
    Den Kampf gegen Windmühlen kann die Contenmafia nicht gewinnen.
    Contentmafia? Aua!
  9. #9

    Aua.

    Was für ein Quatsch!
    Die "Medienindustrie" (Wen Du meinst , weißt Du offenbar selber nicht) hat sich schon ganz gut angepasst, aber offensichtlich missfällt Dir nur, dass man immernoch Geld für die Arbeit von anderen bezahlen muss.

    Was freie Marktwirtschaft ist, hast Du offenbar auch nicht verstanden. Hier nochmal für Dummies: Jemand produziert/verkauft etwas und über die Nachfrage wird der Preis geregelt. Wenn niemand nachfragt, fällt der Preis oder der Anbieter kann schlicht nicht verkaufen. Wenn viele das Produkt haben wollen, sollte das mit dem Verkaufen auch kein Problem sein. Das trifft auf ziemlich viele angebotenen Werke zu. Wenn man nicht zu den Interessierten gehört, dann kauft man sie halt nicht und alle sind glücklich.

    Das was Du meinst ist wohl etwas anderes: Jemand hat etwas und eine Mehrheit beansprucht das "etwas" für sich, obwohl es dafür keinen legitimen Grund gibt. Das ist dann wohl der Weg in die Anarchie.
    Im mysteriösen "Schattenmarkt" würde ich gerne mal Dein Eigentum anbieten. Heulen kannst Du dann im Darknet, damit wir das hier nicht länger ertragen müssen...

    Zitat von felisconcolor Beitrag anzeigen
    den Torrent Stream. So so
    es unterbindet Downloads. Ah ja.
    Interessant wäre, wie die Software zwischen illegalen und legalen Downloads
    unterscheiden will.
    Schon toll das es immer noch Firmen gibt die sich für die Gängelung des
    Internets hergeben.

    Reglementiert ruhig alles bis zum bitteren Ende.
    Bis ihr feststellt das ihr das Internet erwürgt habt.
    Die Nutzer ausbleiben und die Scheiben wieder wie früher auf der Strasse getauscht werden. Was im übrigen viel effektiver ist.
    Ok sowas wie Werbung und der andere lukrative Beifang der wirklich
    illegalen Plattformen ist damit auch perdü.
    Unterm Strich gewinnt doch nur der Nutzer der reinen Inhalte.

    Liebe Medienindustrie kommt endlich aus dem Knick und passt euch dem
    neuen Markt an. Oder sterbt aus.
    Das ganze nennt sich nämlich freie Marktwirtschaft. Und die werdet ihr nicht abschaffen auch wenn ihr euch das noch so sehr wünscht.
    Denn auch ein Schattenmarkt ist ein Markt nur ohne euch.


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