Warum schaffen es manche Raucher, der Zigarette abzuschwören - andere aber nicht? Daran könnten Vorgänge in unserem Gehirn mitschuldig sein. Entscheidend sind offenbar Areale, in denen wir über uns selbst nachdenken.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...747974,00.html
Es kann nicht jeder, man kann nicht immer von sich auf andere schließen, weil unser Erleben ganz schön verschieden sein kann. Es gab einmal eine Umfrage im Forum http://www.depri.ch, wer Raucher sei. Etwa 80 % der Depressiven waren auch Raucher, daran kann man schon sehen, wie sehr die Anfälligkeit zur Sucht und entsprechend auch die Schwierigkeiten, damit aufzuhören, noch von ganz anderen Dingen abhängen, die sie gar nicht nachempfinden können.
Ach was soll ich sagen, ich rauche einfach gern. Es entspannt und ist gut für die Augen, wenn man einen Bürojob hat. Ein paarmal pro Tag kann ich so eine 5 Minütige Pause machen und bekomme dabei auch gleich etwas Bewegung. ist doch nicht schlecht oder?
Faszinierend finde ich hingegen wieviele mit dem Rauchen aufhören oder weitere Rauchverbote fordern. Nachdem man ja in Restaurants, in Kneipen, in Diskotheken und in öffentlichen Gebäuden nicht mehr rauchen darf und auch das Raucherabteil in ICEs abgeschafft wurde soll es demnächst auch auf Bahstiegen nicht mehr erlaubt sein. Wo soll das bloß noch hinführen?
Bei mir hat sich nach excessivem jahrzehntelangem Rauchen das Aufhören einfach durch Einschränkung ergeben. Erst war das Auto rauchfrei, dann kam die Wohnung dran, dann (zwangsweise) der Arbeitsplatz. Vor ca zwei Jahren habe ich dann eigentlich relativ unbemerkt, also unbewußt, einfach ganz aufgehört. Seitdem schmeckt alles anders; aber saufen tu ich immer noch.
ich hatte es 87 versucht und war nach 5 monate rückfällig.
die sucht war durchaus aktiv.
91 hat es dann einfach aufgehört. wg. husten einige tage nicht geraucht und danach nicht mehr angefangen. geplant war das nicht. nach einigen wochen wurde es mir überhaupt klar, das kein verlangen mehr da war.
keine ahnung warum das weg war. aber 15 kg zugenommen danach.
Der Depressive muß sich nur mal zusammenreißen, ich weiß. Eine sehr populäre Vorstellung und scheinbar nicht auszurotten. In der Depression mit dem Rauchen aufhören zu wollen ist etwa so wie der Versuch, eine ostfriesische Weltherrschaft durchzusetzen. Die Depression hat eine ganz andere Qualität als Niedergeschlagenheit, die jeder kennt, z.B. wenn es auf der Arbeit mal wieder blöd war. Aber das klar zu machen, ist bei vielen unmöglich, solange sie das nicht selbst mal erleben.
Es entspannt nicht. Das Belohnungszentrum des Gehirns wird mit künstlichen Stoffen überschwemmt und die körpereigenen werden nicht mehr genügend ausgeschüttet. Deshalb müssen Raucher auch immer wieder zur Kippe greifen. Es ist und bleibt eine sucht. Ob sie nun wollen oder nicht.
Und die 5 min Pause kann man auch ohne Zigarette machen. Oder ist die Pflicht? ;-)
Das führt das zu, dass viele, die sich das Rauchen abgewöhnen wollen, es jetzt leichter haben. Die Raucher haben es natürlich schwerer, das ist klar.
... noch die Geschichte vom "Narzissmus" bitte! Danke!
Hatten Sie doch in ihren so ca. ersten 400 Beiträgen jedem Mitforist "Narzissmus" unterstellt. (?)
Das war doch die Diagnose ihrer Depression? Oder irre ich mich?
OOOhh und dann gibt es noch die "Junkie" ...
Sport-Junkie (Endorphine)
Extrem-Sport-Junkie (Endorphine&Adrenalin)
und und und... &&&
Die gibbee es auch nochee & nöcher...
Sie suchen aber nicht mal wieder nach einer "Selbstwertdienliche Verzerrung" öhm "Selbstbestätigung" ???
MfG Argosch