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Kampf gegen Nikotinsucht: Hirnscan verrät Erfolg von Rauchentwöhnung
Warum schaffen es manche Raucher, der Zigarette abzuschwören - andere aber nicht? Daran könnten Vorgänge in unserem Gehirn mitschuldig sein. Entscheidend sind offenbar Areale, in denen wir über uns selbst nachdenken.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...747974,00.html
- #10 28.02.2011 08:24 von
Die Antwort ist s o einfach!
Welch`ein Aufwand wird hier wieder betrieben, um Antwort auf eine leicht zu beantwortende Frage zu bekommen! Die Berge kreisen und heraus kommt eine Maus!
Diejenigen können das Rauchen nicht aufgeben, die meinen, dass die Unlust, die ihnen dabei entsteht, größer ist als die Lust, die sie mit dem Rauchen verbinden. Das ist alles.
Da brauchts keine Hirnscans. Aber klar, wie leben ja in einer Gesellschaft wo mit dem materialistischen Aberglauben gut Geld zu verdienen ist...
Alles ist Glaube. Real ist nur das Leben. Dieses ist unbestimmt, ewig, schöpferisch!
http://der-philosoph.cms4people.de/a/ - #11 28.02.2011 08:33 von
Absolut korrekt
Man(n), natuerlich auch Frau, schafft es mit Willen!
Mir ist es selbst hier in Asien, wo fast nur geraucht wird und die "Kippe" zum Alltag gehoert, gelungen seit 12 Monaten nicht zu rauchen.
Allerdings ist zu beruecksichtigen das der Gebrauch von Nikotin und der Erwerb zwar sehr einfach sind, aber eine Werbung fuer Nikotin so gut wie kaum stattfindet!
(Habe vorher nie 'drauf geachtet, die Werbung macht's!) - #12 28.02.2011 08:53 von Satiro
asoziale Motive?
Als ich las, dass der Fiskus mal wieder die Raucher abkassieren will, habe ich mir gesagt : „Mich trifft das nicht mehr “!
Habe seitdem allerdings einige kg zugenommen, die auf dem Fahrrad abstrampeln werde.
Täglich 30 km und dabei einmal richtig durchschwitzen sind für mich das richtige Rezept. Muß aber aufpassen, denn das tägliche Radfahren kann bei mir auch zur Sucht werden. - #13 28.02.2011 08:56 von
Nicht viel Neues
Ich habe vor ca. 3 1/2 Jahren erfolgreich versucht, aufzuhören, nachdem es vorher auch einige Male nicht geklappt hat.
Der Hauptgrund für den Erfolg sehe ich auch in der Beschäftigung mit mir selbst - und eben auch VOR dem Versuch. Ich wusste genau, warum ich aufhören wollte und achtete peinlich genau auf alle Vorteile, die das nicht mehr rauchen bringt. Zusammen mit allen anderen Hilfen, die ich kriegen konnte, hat es dann geklappt.
Zu den Hilfen gehörten übrigens auch Nikotinpflaster und später -kaugummi. Ohne die hätte ich vor allem die erste Zeit nicht geschafft.
Und: Sie helfen definitiv: Die Nikotinmenge, die man damit aufnimmt, war bei mir um den Faktor 20 geringer als die Menge in den Zigaretten. Das reichte grade so, um das Belohnungszentrum aktiv zu halten. - #14 28.02.2011 09:02 von
Nö.
Einspruch! Ich habe über 20 Jahre lang geraucht. Ich habe auch nie aufzuhören versucht, weil ich GERN geraucht habe. Der Gesundheitsgefahren war ich mir dabei stets bewusst und habe mir einen Termin zum Aufhören gesetzt (40ster). Und dann war von einem auf den anderen Tag auch Schluss - ohne Entzugserscheinungen, ohne "Schmacht" und ohne Hinterhergetrauere. Es geht ausschliesslich um den Willen oder die Einsicht, dass die Zeit reif ist. Alles andere ist Selbstbetrug.
- #15 28.02.2011 09:10 von
Jeder kann es
Ich kenne viele Leute, die ohne Hilfsmittel von jetzt auf gleich aufgehört haben (mich inbegriffen), und viele, die es trotz dutzender Versuche nie schaffen. Und ich meine mit Händen greifen zu können, warum das so ist: ihnen fehlt die positive Einstellung zum Nicht-mehr-Rauchen. Sie sehen überwiegend die Schwierigkeiten auf dem Weg, z.B. die schlechte Laune, die sie ihrer Meinung nach unweigerlich bekommen werden, wenn sie nicht mehr rauchen dürfen. Damit nehmen sie ihr Scheitern schon vorweg. Nichtraucher sein beginnt, wie so vieles, im Kopf!
- #16 28.02.2011 09:16 von
...
Lust ist nun einmal leichter zu ertragen als Unlust, das ist bei jedem Menschen so und der Grund, warum es so schwer ist, aufzuhören. Unlust ist aber eine Verharmlosung, es geht um innere Leere und damit um einen Zustand, in dem man es fast nicht mehr mit sich selbst aushält. Mit Meinungen hat das übrigens überhaupt nichts zu tun, sondern mit Gefühlen. Aber das einem Superchecker erklären zu wollen, ist wohl wenig erfolgversprechend.
- #17 28.02.2011 09:16 von
- #18 28.02.2011 09:20 von
- #19 28.02.2011 09:20 von
Nr
Ich habe vor gut 3 Jahren aufgehört, nachdem ich ca. 25 Jahre geraucht habe. Von einem Tag auf den anderen, ohne Hilfsmittel, ohne Beschwerden (na ja, die ersten 2 oder 3 Tage waren nicht wirklich klasse, aber das war's auch schon).
Nötig war eigentlich nur eine ganz simple Einsicht :
ich rauche, weil ich süchtig bin. Und ich rauche, um keine Entzugserscheinungen zu haben, damit ich mich für kurze Zeit wieder so fühlen kann, wie ich mich als Nichtraucher eigentlich 24 Stunden am Tag gefühlt habe. Und dafür, dass ich mich NORMAL fühle, soll ich jede Menge Kohle abdrücken und auch noch meine Gesundheit ruinieren ?
Alles andere (von wegen Genuss und so) ist reine Sebstverarschung, nichts weiter.
Wenn man diese Einsicht 100%ig verinnerlicht hat, ist es nur noch ein kleiner Schritt und man kann die neue Freiheit richtig geniessen : Geruchssinn, Geschmack, Durchatmen ohne zu röcheln und so weiter - grossartig !
(und als Bonus noch 'ne ganze Menge Geld !)
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