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Kampf gegen Komasaufen: Schröder plant strenge Sperrstunde für Teenager

dapdFamilienministerin Schröder will den Jugendschutz offenbar verschärfen. Laut einem Zeitungsbericht sollen Teenager Konzerte oder Feste schon um 20 Uhr verlassen, wenn dort Alkohol ausgeschenkt wird. FDP und Wirtschaftsministerium protestieren.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...843206,00.html
  1. #1

    Jugendschutz ist richtig

    Ich finde die Regelung richtig. Jugendschutz, und somit auch der Schutz der Umwelt vor gewalttätigen Übergriffen ist wichtiger als die finanziellen Interessen irgendwelcher Veranstalter und wirtschaftliche Gesichtspunkte.
  2. #2

    ...

    Schön, dass die FDP die richtigen Prioritäten setzt, schließlich will die Wirtschaft Jugendlichen alkoholhol"freie" Erfrischungsgetränke verkaufen. Da kann man dann im Gegenzug schonmal bürgerfeindliche Gesetze wie das Meldegesetzt abnicken, um den arg gebeutelten und hoch moralisch wirtschaftenden Adresshändern das Leben ein wenig zu erleichtern. Vielen Dank, ich wünsche bei erfolgreiche Wahlen (im Promillebereich).
  3. #3

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Familienministerin Schröder will den Jugendschutz offenbar verschärfen. Laut einem Zeitungsbericht sollen Teenager Konzerte oder Feste schon um 20 Uhr verlassen, wenn dort Alkohol ausgeschenkt wird. FDP und Wirtschaftsministerium protestieren.

    Komasaufen: Schröder plant Sperrstunde für Jugendliche - SPIEGEL ONLINE
    Richtig für Jugendliche sind Konzerte und Feste auch die Orte wo sie sich vollaufen lassen, ein Bier beim Volksfest oder Konzert kostet ja fast nichts, von Mischgetränken mal ganz abgesehen ...

    Das Gesetz so fern es verwirklicht wird, hätte wohl eher den umgekehrten Effekt, anstatt bei Veranstaltungen das ein oder andere Bier werden dann eben paar Flaschen Hartstoff eingekauft und man trifft sich bei nem Kumpel dessen Eltern nicht da sind, auf dem Spielplatz oder Schulgelände ...
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Familienministerin Schröder will den Jugendschutz offenbar verschärfen. Laut einem Zeitungsbericht sollen Teenager Konzerte oder Feste schon um 20 Uhr verlassen, wenn dort Alkohol ausgeschenkt wird. FDP und Wirtschaftsministerium protestieren.

    Komasaufen: Schröder plant Sperrstunde für Jugendliche - SPIEGEL ONLINE
    Ja, das wird sicherlich funktionieren...
    Was für ein bescheuerter Ansatz und Sippenhaft für tausende Teenager (16-18) dafür, dass ein paar von denen sich einfach nicht beherrschen können. Als ob das irgendwas bringen könnte. Dann wird halt daheim gesoffen, wo im zweifelsfalle nicht mal jemand is, der noch in der Lage is, den Notarzt zu rufen.

    Is Sommer oder was?
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Familienministerin Schröder will den Jugendschutz offenbar verschärfen. Laut einem Zeitungsbericht sollen Teenager Konzerte oder Feste schon um 20 Uhr verlassen, wenn dort Alkohol ausgeschenkt wird. FDP und Wirtschaftsministerium protestieren.
    .........
    Mal unabhängig davon, ob sich Frau Schröder gegen Wirtschaft und FDP durchsetzen kann, bin ich schon seit Jahren erstaunt, wie wenig Kinder und Jugendliche Schlafen.

    Man beklagt, dass Kinder Nervös und Ruhelos sind, aber wenn ich daran denke, wie viel Kinder früher schlafen mussten, dann kann ich mir Vorstellen, dass es einen chronischen Schlafmangel gibt. Wenn Kinder erzählen, welche TV Sendungen sie zu welchen Zeiten sehen, dann bin ich sicher, dass Kinder früher mehr geschlafen haben.

    Mit 12-13 Jahren musste ich noch ins Bett gehen, meine Eltern wollten nach 20°° ihre Ruhe vor uns Kindern haben. Die 20 Uhr Nachrichten waren der Schlussgong. Sonnabends etwas länger, Sonntag gabs den Spruch, ihr müsst morgen wieder früh raus, also ab in die Falle.

    MfG. Rainer
  6. #6

    Augenmaß in punkto Freiheit kommt immer auf die Perspektive an

    Die Haltung der FDP zu einem solchen Vorschlag ist klar und man weiß bei dieser Klientelpartei, worin sie begründet liegt. Mit Sicherheit hat sie nichts mit Sympathie für die Teenager unter 16 zu tun. Es zeugt von der Scheinheiligkeit dieser Partei, das als Grund anzuführen.

    Ob bei Konzerten und öffentlichen Veranstaltungen um 20h, 21h oder 22h Schluss ist für Jugendliche unter 16 Jahren, kann man diskutieren. Das Grundübel ist allerdings, dass die dort vertetene Gastronomie auf die entsprechenden Alkoholumsätze mit den Jugendlichen nicht verzichten möchte. Der Ausschank von Alkohol an Jugendliche unter 16 bereits heute strafbar, eine wirksame Kontrolle aber nur sehr schwer durchführbar.

    Was schlägt denn die FDP als Gegenmaßnahme zum großen Problem mit dem zunehmenden Akoholmissbrauch vor, in dessen Folge auch andere Drogen im Spiel sind.

    Oder ist die FDP stolz darauf, dass Deutschland sich im Alkoholkonsum pro Kopf in der Spitzengruppe auf dieser Welt befindet.
  7. #7

    Bravo

    Der Vorschlag klingt sehr vernünftig. Dann muss sich ein Veranstalter eben überlegen, ob er auf Alkohol oder Teenager verzichtet. Natürlich gibt es da einen Aufschrei. Die Lobbyisten werden in Heerscharen versuchen, das Gesetz zu kippen. Mal gucken, ob unsere Familienministerin endlich mal die Stärke zeigt, die man von einer Ministerin erwartet.

    Schlecht kann so ein Vorschlag nicht sein. Niemand stirbt, wenn es mal keinen Alkohol gibt und wer ihn trotzdem verkaufen möchte, muss dann eben auf ein paar minderjährige auf seiner Veranstaltung verzichten. Beides sollte eigentlich kein echtes Problem sein. Wer dagegen etwas hat, kann nach meinem Empfinden dann eigentlich nur ein Alkoholproblem haben oder möchte gerne mit dem Verkauf von Alkohol viel Geld verdienen.
  8. #8

    ....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Familienministerin Schröder will den Jugendschutz offenbar verschärfen. Laut einem Zeitungsbericht sollen Teenager Konzerte oder Feste schon um 20 Uhr verlassen, wenn dort Alkohol ausgeschenkt wird. FDP und Wirtschaftsministerium protestieren.

    Komasaufen: Schröder plant Sperrstunde für Jugendliche - SPIEGEL ONLINE
    Die Sperrstunde für unter 18jährige muss so durchgesetzt werden, das kein 15-16 jähriger in Begleitung eines 18-19 jährigen "Erwachsenen" sich noch in Örtlichkeiten mit Alkoholausschank aufhalten darf!
    Klartext um 22 Uhr (von mir aus auch schon früher, unter 16 um 20Uhr!) ist Schluss auch mit der Oma/Opa im Schlepptau!
  9. #9

    Null Plan von der Problematik

    Der Vorschlag der Frau Schröder zeigt mal wieder köstlichst wie weltfremd diese "Familienministerin" doch ist. So alt ist die Tante doch nicht, hatte die niemals eine Jugend?
    Im Klartext heisst das, keinerlei kulturelles Leben unter 16 und damit meine ich nicht die Unionskultur des Saufens auf Volks-, Feuerwehr- und Kirchenfesten.
    Das Problem ist doch einzig und allein die Durchsetzung der längst bestehenden Jugendschutzbestimmungen, KEIN Verkauf von Alkohol an Minderjährige, egal wo, egal wann.

    Die ProblemKids decken sich im Supermarkt ein und trinken nachmittags im Park.

    In meinem Stadtviertel hat die CSU gerade den Burschen (minderjährige Schüler, nicht Studenten) den Kauf einer Cocktailbar mit 3000 Euro gesponsort.


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