Forum


 

Kampf gegen Kinderpornografie: Bundestag beerdigt Netzsperren endgültig

Netzsperren als Mittel gegen Verbreitung von Kinderpornografie sind endgültig vom Tisch. Mit ihrer fast einstimmigen Entscheidung beendet der Bundestag eine jahrelange Diskussion über den von Ursula von der Leyen angeregten Sperr-Ansatz.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...801299,00.html
  1. #1

    Wird auch Zeit

    das etwas passiert. Ich bin durch zufall bei einer Google Bildersuche über Kinderpornographischen Inhalt gestolpert und nachdem ich das Bild melden wollte bekam ich von den verschiedensten Stellen zu hören "da sind wir nicht zuständig für". Das war beim BKA beim LKA und sowie bei der örtlichen Polizeistelle der Fall. Das Bild ist immer noch unter Google zu finden. Es kann doch nicht war sein das eine solche Ignoranz vorherrscht das keine Stelle dafür zuständig ist oder in der Lage solche Informationen weiterzuleiten.
    Jeder Mensch ist in der Lage das Internet für sich zu nutzen und kann ungewollt über solche Inhalte stolpern auch die Eltern der Opfer und das zu Zeiten in denen Bilderkennungssoftware von social Communitys heiss diskutiert werden und mit denen es möglich sein sollte solche Inhalte zu erkennen.

    Arme Welt.
  2. #2

    .

    Im Kampf gegen Rechts wird man aber vermutlich auf Netzsperren kaum verzichten wollen.
  3. #3

    Herzlichen Glückwunsch ...

    ... Uschi. Wieder hast du es geschafft, durch einen offensichtlich völlig sinnfreien Vorstoss das Geld mit beiden Händen zum Fenster rauszuwerfen. Ein Hoch auf unsere so unglaublich populäre Superministerin! Was würden wir nur ohne dich tun ...
  4. #4

    .

    Vielleicht übernimmt einer der vielen Berater der Regierung mal die Fleißaufgabe - und erklärt den Herren und Damen in einem Crash-Kurs, wie das Internet funktioniert. Dass ein gezieltes Aussperren von wenigen Seiten gar nicht möglich ist.

    Vielleicht erklärt einer der Berater den Mächtigen mal, dass es viel einfacher und effektiver ist, die Provider zu informieren, wo diese Sauereien gespeichert sind. Kinderpornographie ist weltweit verboten und die Provider handeln in der Regel umgehend.

    Vielleicht möchten diese Damen und Herren aber in Wirklichkeit ein Internet nach chinesischen Vorbild? Dann wird es höchste die Mächtigen daran zu erinnern, dass Deutschland (noch) eine Demokratie ist.
  5. #5

    .

    Zitat von alzi4006 Beitrag anzeigen
    Ich bin durch zufall bei einer Google Bildersuche über Kinderpornographischen Inhalt gestolpert und nachdem ich das Bild melden wollte bekam ich von den verschiedensten Stellen zu hören "da sind wir nicht zuständig für". Das war beim BKA beim LKA und sowie bei der örtlichen Polizeistelle der Fall. Das Bild ist immer noch unter Google zu finden. Es kann doch nicht war sein das eine solche Ignoranz vorherrscht das keine Stelle dafür zuständig ist oder in der Lage solche Informationen weiterzuleiten.
    Ich nehme an, Sie meinen damit Hentaizeichnungen, Computeranimationen, Jugendliche in Badekleidung oder ähnliches?

    Fotos tatsächlich missbrauchter Kinder gibt es im frei zugänglichen Web praktisch nicht mehr. Wenn doch irgendwo welche auftachen, lassen sie sich ohne weiteres löschen, egal, wo auf der Welt der Server steht. Das kann das BKA machen, aber auch Sie selbst als Privatperson können den Serverbetreiber anschreiben. Wenn der Hinweis berechtigt ist, wird der Ihnen dankbar sein.

    Wobei es schon bemerkenswert dämlich ist, echte KiPo über das öffentliche Web zu verbreiten. Wenn jemand das tut, kann das durchaus auch ein Honeypot einer Polizeibehörde sein.
  6. #6

    .

    Zitat von Bauer_Lindemann Beitrag anzeigen
    Kinderpornographie ist weltweit verboten
    Das ist so nicht richtig. In Deutschland fallen auch fiktive Zeichnungen, Texte und Computeranimationen unter "Kinderpornographie". Es ist absolut nicht selbstverständlich, das zu verbieten. Und das tun auch nicht alle Staaten.
  7. #7

    Eine Schande die leider kaum Wahrgenommen wird.

    Zitat von w3rx11 Beitrag anzeigen
    ... Uschi. Wieder hast du es geschafft, durch einen offensichtlich völlig sinnfreien Vorstoss das Geld mit beiden Händen zum Fenster rauszuwerfen. Ein Hoch auf unsere so unglaublich populäre Superministerin! Was würden wir nur ohne dich tun ...
    Amen!

    Die ganze Debatte um dieses Zugangserschwerungsgesetz ist und war eine einzige Farce die gezeigt hat, das die Politik keine Ahnung von der Informationstechnik hat.
    Das Von der Leyen dieses Gesetz dennoch gegen den ausdrücklichen Wunsch der Bevölkerung und dem Rat sämtlicher Sachverständiger und Experten durchgedrückt hat zeigt doch nur, wie skrupellos diese Frau und ihre Partei ist. Der Machterhalt ist offenbar wichtiger als der Dienst am Volk.
    Und sowas ist Deutschlands beliebteste Politikerin...
  8. #8

    .

    Zitat von Thyphon Beitrag anzeigen
    Die ganze Debatte um dieses Zugangserschwerungsgesetz ist und war eine einzige Farce die gezeigt hat, das die Politik keine Ahnung von der Informationstechnik hat.
    Das Von der Leyen dieses Gesetz dennoch gegen den ausdrücklichen Wunsch der Bevölkerung und dem Rat sämtlicher Sachverständiger und Experten durchgedrückt hat zeigt doch nur, wie skrupellos diese Frau und ihre Partei ist. Der Machterhalt ist offenbar wichtiger als der Dienst am Volk.
    Und sowas ist Deutschlands beliebteste Politikerin...
    Glauben Sie, das sei das erste Mal gewesen, dass ein Gesetz gegen den ausdrücklichen Rat praktisch aller Fachleute erlassen wurde?
  9. #9

    Titel

    Zitat von Bauer_Lindemann Beitrag anzeigen
    ...

    Vielleicht möchten diese Damen und Herren aber in Wirklichkeit ein Internet nach chinesischen Vorbild? Dann wird es höchste die Mächtigen daran zu erinnern, dass Deutschland (noch) eine Demokratie ist.
    Den Lobbyisten ging es nie wirklich darum. Das haben sogar veröffentlichte Aussagen von z.B. den Rechteverwertern gezeigt. Unserer Ursula unterstelle ich mal den ernsten Willen, dass zu beseitigen. Sie hatte (oder hat) nur leider keine Ahnung vom Internet.


TOP



TOP