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Kampf gegen Islamisten: Merkel gibt grünes Licht für Mali-Mission

AFPEin Einsatz der Bundeswehr im von Islamisten bedrohten Mali wird immer wahrscheinlicher. Deutschland sei für die Beteiligung an einer Ausbildungsmission in dem afrikanischen Krisenland bereit, teilte Kanzlerin Merkel mit.

Merkel gibt grünes Licht für Mali-Mission der Bundeswehr - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    Francois Hollande lässt grüßen

    Leider gibt Merkel diesmal französischenm Druck nach. Aber wessen Interessen werden in Mali vertreten. Humintärer Einsatz ist sicher nur ein Vorwand.
  2. #2

    Nein!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Einsatz der Bundeswehr im von Islamisten bedrohten Mali wird immer wahrscheinlicher. Deutschland sei für die Beteiligung an einer Ausbildungsmission in dem afrikanischen Krisenland bereit, teilte Kanzlerin Merkel mit.

    Merkel gibt grünes Licht für Mali-Mission der Bundeswehr - SPIEGEL ONLINE
    Nicht Deutschland ist bereit. Merkel ist es vielleicht, und ein paar andere Politiker. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass bei einer Befragung der Bevölkerung ein deutliches Nein rauskommen würde, genau wie es ein deutliches Nein zum Afghanistan-Einsatz gibt.

    Aber es ist wie immer, die Bevölkerung wird halt nicht gefragt. Nicht bei Auslandseinsätzen der Truppe, und nicht bei dem Befüllen von Fässern ohne Boden.
  3. #3

    Was soll man da noch sagen?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Einsatz der Bundeswehr im von Islamisten bedrohten Mali wird immer wahrscheinlicher. Deutschland sei für die Beteiligung an einer Ausbildungsmission in dem afrikanischen Krisenland bereit, teilte Kanzlerin Merkel mit.

    Merkel gibt grünes Licht für Mali-Mission der Bundeswehr - SPIEGEL ONLINE
    Als erstes hört man: "Ausbildungsmission".
    Als nächstes kommt was? Ach ja, "die Freiheit Deutschlands wird in Mali verteidigt..."
    Später dann vielleicht: "Deutsche Soldaten sind bemüht, ihr Wüstencamp gegen marodierende Banden von Terroristen zu verteidigen. Selbstschutz ist sehr wichtig..." Man wird dann auch noch in Erfahrung bringen, dass demnach von 100 Soldaten ca. 11 Stück bzw. Prozent im "wirklichen" Kampfeinsatz sind, der Rest bewacht das Camp und telefoniert und berichtet und arbeitet am Computer, im Krankenlager oder in der Küche.
    Dafür steht der Steuerzahler gerade. Jawoll.
    Ende einer hoffentlich ZU pessimistischen Einschätzung...
  4. #4

    Erde an tauhid328

    ...hier geht es nicht um einen Kampf gegen den Islam.
    Mich beschleicht das Gefühl, dass es genau Mitbürger wie sind, die absichtlich "falsch verstehen" (Dummheit und Nichtlesenkönnen unterstelle ich jetzt einmal nicht...) und damit Ressentiments schüren.
    Würden Sie und Konsorten sich die Mühe machen, nicht alles durch die grüne Koranbrille zu sehen, dann bräuchten wir keine Mali-Einsätze...SO EINFACH könnte die Welt sein.
  5. #5

    Zitat von tauhid328 Beitrag anzeigen
    In Deutschland haben die großen Problem wegen der Rente das wir alle verarmen und auch so sind viele deutsche an der Armuts Grenze aber millionen und aber millionen Euro für den Kampf gegen den Islam ausgeben . EINFACH NUR KRANKE POLITIKER
    Was hat denn Rente und staatliche Ausgaben diesbezüglich mitelbar mit der Finanzierung eines Militäreinsatzes zu tun.
    Was erwarten Sie? Staatliche Almosen?
    Sie leben doch bereits in einem Staat mit sozialistisch anmutender Grundversorgung, damit man sich ja nicht mehr selbst um sich kümmern muss.

    Man kann Sinn oder Unsinn von Militäraktionen im einzelenen diskutieren. Aber es an der Rente bzw. an Sozialleistungen fest zu machen ("Wenn der was bekommt, hat er es mir weg genömmen. rääbäähh")
    Wie gepampert wollen manche denn noch werden und sich dann immer noch aufregen, dass ihnen nicht auch noch der Hintern geputzt wird ...
    Ich frage mich gerade was oder wer hier "krank" ist.
  6. #6

    Zitat von Mario V. Beitrag anzeigen
    Nicht Deutschland ist bereit. Merkel ist es vielleicht, und ein paar andere Politiker. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass bei einer Befragung der Bevölkerung ein deutliches Nein rauskommen würde, genau wie es ein deutliches Nein zum Afghanistan-Einsatz gibt.

    Aber es ist wie immer, die Bevölkerung wird halt nicht gefragt. Nicht bei Auslandseinsätzen der Truppe, und nicht bei dem Befüllen von Fässern ohne Boden.
    Verzeihung, aber Ihnen ist hoffentlich bewusst, dass Sie das nicht mit Afghanistan vergleichen können, oder?
    Auslandseinsatz ist nicht gleich Auslandseinsatz. In Mali wird kein deutscher Soldat auf einen Menschen schießen, denn es ist bloß eine Ausbildungsmission.

    Und was soll daran bitte so verwerflich sein?
    Wir bringen dort ein paar Leuten bei, wie man daneben schießt, denn mal im Ernst, unsere Soldaten treffen auch nichts, wie sollen die das dann bitte anderen Soldaten beibringen?
    Ist doch gut so, wenn wir den Ländern der 3. Welt zeigen, wie man danebenschießt.
    Darüber sollte sich doch jeder freuen...
    Und wieso soll dazu das Volk gefragt werden? Wenn wir afghanische Ärzte in Berlin ausbilden, interessiert sich da keine Sau für, aber sobald wir jemanden ausbilden, der eine Schusswaffe mit sich führt (sei es Soldat oder Polizist) ist das Geschrei groß, oder wie?
    Der in Berlin ausgebildete Arzt könnte genauso gut mit den Taliban kooperieren, deren Verwundete zusammenflicken oder Gift für Anschläge bereitstellen.

    Diese Doppelmoral der deutschen Bevölkerung ist manchmal peinlich.
  7. #7

    Zwickmühle

    Deutschland kann es sich auf Dauer nicht leisten, sich der Teilnahme an internationalen Maßnahmen gänzlich zu entziehen. Die Vergangenheit hat aber gezeigt, dass direkte militärische Beteiligung nicht erste Option sein kann. Ich begrüße es, dass sich afrikanische Staaten bereit erklären, in Mali zu intervenieren, so wie ich es begrüßen würde, wenn sich arabische Staaten endlich mal dazu aufraffen könnten, gemeinsam die Greuel in Syrien beenden zu wollen. Wenn sich Deutsche an der Ausbildung solcher "Eingreiftruppen" beteiligen würden, wäre aber das Geschrei groß, wenn auch nur ein unbeteiligter Zivilist durch einen Soldaten geschädigt würde, der an einer solchen Ausbildung teilgenommen hätte. Fazit: Egal, was man tut: Irgendjemandem wird's nicht passen. Und Kriegshandlungen sind nun mal immer irgendwie dreckig. Aber: Als der Klügere immer nachgeben, ist auch keine Lösung.
  8. #8

    Antwort

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Einsatz der Bundeswehr im von Islamisten bedrohten Mali wird immer wahrscheinlicher. Deutschland sei für die Beteiligung an einer Ausbildungsmission in dem afrikanischen Krisenland bereit, teilte Kanzlerin Merkel mit.

    Merkel gibt grünes Licht für Mali-Mission der Bundeswehr - SPIEGEL ONLINE
    Einfach mal bei Paul von Lettow-Vorbeck reinschauen, der hat seine Kolonialtruppen relativ erfolgreich geführt. Sowieso könnte man sich bezüglich Ausbildung von afrikanischen Söldnern zwecks Kolonialkriegsführung mal bei der Schutztruppe schlau machen, anstatt nur den Namen zu verwenden. Ach nee, stimmt ja, damals war das böse und heute sind wir die Guten. FREIHEIT!

    Viel Glück den Ausbildern, an denen dieser Kelch nicht vorübergeht. Es lebe unser "Beim-Militär-Einsparminister". Die Folgen sind noch nicht spürbar? Ich finde schon.
  9. #9

    Verstehe das wer kann

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Einsatz der Bundeswehr im von Islamisten bedrohten Mali wird immer wahrscheinlicher. Deutschland sei für die Beteiligung an einer Ausbildungsmission in dem afrikanischen Krisenland bereit, teilte Kanzlerin Merkel mit.

    Merkel gibt grünes Licht für Mali-Mission der Bundeswehr - SPIEGEL ONLINE
    Wie ich in einer französischen Zeitschrift lesen konnte (Canard enchaïné vom 17.10.12 auf Seite 3) haben die französischen Nachrichtendienste Sarkozy und später Hollande informiert dass Organisationen aus Katar die islamistischen Gruppen in Nord-Mali Mujao, Aqmi und Ansar Dine über eine islamistische Bank finanzieren. Sarkozy und auch Hollande haben die allerbesten Verbindungen nach Katar. Wie kommt es dann dass die sich nicht in Katar dafür eingesetzt haben dass diese islamistischen Gruppen finanziell ausgehungert werden. Warum sollen französische, aber auch deutsche Soldaten ihr Leben in einem Konflikt opfern, bei dem Hollande (früher Sarkozy) als Präsident die allerfreundschaftlichsten Beziehungen mit den Finanzierern dieser Dschihadisten unterhält. Haben denn die Politiker in Europa, wenn die Spitzenpolitiker Frankreichs dies so machen, dürften die deutschen nicht besser sein, überhaupt keine Skrupel mehr?


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