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Kampf gegen Islamisten: Malis Regierung fleht Deutschland um Hilfe an
AFP"Jeder Tag ohne Unterstützung ist ein verlorener Tag": Eindringlich appelliert die Regierung in Mali an Berlin und die EU, die geplante Militärmission zur Ausbildung einheimischer Soldaten umgehend zu starten. Ohne schnelle Hilfe seien die Islamisten im Norden des Landes nicht mehr zu stoppen.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-876566.html
- #1 09.01.2013 15:29 von
Wieso deutsche Ausbilder?
Weil Deutschland Erfahrung damit hat von einem vorrückenden Gegner im eigenen Land immer weiter zurück gedrängt zu werden oder was? - #2 09.01.2013 15:40 von
Schon alles?
"....für eine Intervention im Norden des Landes bräuchten seine Truppen mindestens 430 geländefähige Fahrzeuge, die Armee verfüge aber nur über rund 200. Ebenso schlecht bestellt sei es um Waffen, vor allem fehlten schwere Doppelrohr-Maschinengewehre. Über eine Luftwaffe verfügt das Militär überhaupt nicht mehr: Die vier verbliebenen Hubschrauber seien häufiger in der Werkstatt als in der Luft. Zudem bräuchte man für die Verlegung von Truppen in dem riesigen Areal des Nordens mindestens zwei große Transportflugzeuge...."
Und das ist schon alles? - #3 09.01.2013 15:42 von
Keine deutschen Soldaten
für Mali!
Sollen die Afrikaner doch selbst mit diesem Schlamassel fertig werden.
Man kann keine sich illegal an die Macht geputschte Regierung unterstützen nur weil deren Gegner ein noch schlimmeres Gesocks ist.....
Falls der Westen gegen islamischen Terror in Mali aktiv werden will, dann sollte er die Dinge so handhaben wie zB im Jemen. Drohnen helfen auch in Mali gegen Terroristen....
Im Übrigen sollte der Westen seine wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zu islamistischen Staaten überdenken.... Man kann keine Saudis unterstützen, die einen intoleranten Islam wahabitischer Prägung leben..... - #4 09.01.2013 15:42 von
Aus Ausbildern werden immer Kampfsoldaten
Eine Sache fuer die ehemaligen Kolonialmaechte.
D stoehnt immer noch unter taeglich ueberarbeiteten Abenteuern des Adolf Regimes.
Wenn die in 1000 Jahren ein bisschen in Vergessenheit geraten snd, dann vielleicht.
Bis dahin muss man hoffend dass die Kanzlerin den Drang die Welt zu retten unterdrueckt. Also schoen brav zu Hause bleiben. - #5 09.01.2013 15:42 von
Unerträglich
Es ist eben auch in Mali so, wie in zunehmend mehr anderen Ländern auch. Wobei man der politischen Etikette wegen darauf hinweisen sollte, dass diese radikalen Islamisten mit dem Islam natürlich nichts zu tun haben.
Finanziert wird auch bei den derzeitigen "Kämpfern" herzhaft und mit voller Hingabe von den so geschätzten Saudis, die laut offizieller Lesart unser wichtiger stabilisierender Partner sind.
Es ist unerträglich. was sich derzeit abspielt und wie Ursachen unter Verschluss gehalten werden. Nicht nur in Mali. - #6 09.01.2013 15:44 von
Grüne ans Ruder
"Die Botschaft der Regierung war ein dramatischer Hilferuf an uns und unsere Partner in der Europäischen Union", sagte Nouripour kurz vor dem Abflug aus Bamako."
Lasst mal in Deutschland wieder die Grünen ans Ruder, dann mischen wir bald in jedem Land militärisch mit. - #7 09.01.2013 15:47 von
Wir wissen alle
In Libyen hat die NATO die Situation herbeigebombt. Jeder wusste was dann anschliessend in den Nachbarländern passieren wird. Diese islamistischen Terrororganisationen gab es ja bereits vor dem Sturz Gadaffis, und jeder wusste dass da Waffen und Kämpfer nach Mali gehen würden. Wäre interessant zu wissen ob da nicht 'westliche' Ausbilder, um Frankreich und Grossbritannien nicht zu nennen, nicht auch diese islamistischen Kämpfer in Libyen geschult und bewaffnet haben die sie nun plötzlich in Mali bekämpfen sollen.
Aber schwerwiegende Fehler macht man nicht nur einmal. In Syrien unterstützt der 'Westen' doch die ideologischen Brüder die nicht nach Mali gegangen sind. Einfach unbegreiflich...
Was nun ein afrikanisches 'Afghanistan' angeht, so ist die Situation viel schlimmer. Während in Afghanistan 'nur' die Grenze zu den Homelands in Pakistan für den Konflikt eine Rolle spielt, der Iran oder die zentralasiatischen Republiken wie Kirgisistan, Usbekistan, Tadschikistan oder Kasachstan, sowie das nahegelegene China nicht in Kampfhandlungen verwickelt sind, sieht dies in Afrika anders aus. Diese aufständischen Islamisten kontrollieren nicht nur einen Teil Malis, sondern auch Mauretaniens, Nigers, und verbreiten ihren Terror via Boko Haram in Nigeria (immerhin der bevölkerungsreichste afrikanische Staat und wichtiger Erdöllieferant). Der einzige Staat in diesem Raum der diese Islamisten mit Erfolg bekämpft ist Algerien, auf dessen Territorium in der Sahara lange Zeit der Kampf gegen diese Fanatiker stattfand. Ansonsten stehen ganz Westafrika mit seinen kaum kontrollierten Grenzen harte Zeiten bevor. Und da kann dann niemand!! mehr intervenieren. Von Senegal bis nach Somalia, von Kamerun bis ins Maghreb zieht sich diese Zone, bravo den NATO-Strategen die diese Situation geschaffen haben. - #8 09.01.2013 15:50 von
Die Regierung in Mali ist leider im falschen Film
Diese Bundesregierung unterstützt unter Merkel Islamisten und bekämpft sie nicht.Sie liefert ihnen sogar Waffen.
Pech gehabt.Falsche Adresse - #9 09.01.2013 15:51 von
Der islamismus
wird mehr und mehr zur Geisel der Menschheit. Nahezu überall auf dieser Welt, wo der Islam seine Fühler ausstreckt, herrscht Terror, Angst und nachfogend Verelendung. Nur bei useren naiven, gutgläubigen westlichen Staatenlenker ist diese Realität noch nicht angekommen. Sie sind immer noch davon beseelt, die fundamentalistischen Religionskrieger durch Einführung der Demokratie von ihrem Fanatismus zu heilen.
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