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Kampf gegen Fettleibigkeit: New York will XXL-Süßgetränke verbieten

DPADas Rauchen in Parks hat New Yorks Bürgermeister bereits verboten, nun geht es der Soda-Industrie an den Kragen: Weil immer mehr Bürger unter Fettleibigkeit leiden, will Michael Bloomberg Süßgetränke in großen Gefäßen kurzerhand aus der Stadt verbannen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...836140,00.html
  1. #1

    ha!

    das musste kommen... erst die raucher, dann die übergewichtigen. mit zuckerbrühe fängt's and, als nächstes der alkohol und dann sind die fetthaltigen nahrungsmittel dran. und irgendwann am schluss bekommen wir unseren genauen tagesablauf inkl. täglichen menüplan von oben diktiert. hauptsache wir funktionieren effizient und für alle gewinnmaximierend. möglichst politisch korrekter einheitsbrei, minimierung der selbstverantwortung und des rechts auf freie entscheidung. eliminierung alles augenscheinlich sozial unverträglichen..
  2. #2

    Widerliche Verbieteritis

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Rauchen in Parks hat New Yorks Bürgermeister bereits verboten, nun geht es der Soda-Industrie an den Kragen: Weil immer mehr Bürger unter Fettleibigkeit leiden, will Michael Bloomberg Süßgetränke in großen Gefäßen kurzerhand aus der Stadt verbannen.

    Fettleibigkeit: New York verbietet Süßgetränke in großen Behältern - SPIEGEL ONLINE
    Auch so kann man die Welt immer weniger lebenswert machen. Die auch in Europa immer mehr um sich greifenden Verbieteritis wird immer unerträglicher. Wir brauchen keinen Gouvernantenstaat und keine Politiker, die die Menschen für dumm und unfähig halten.

    Auf derartige Fürsorge kann ich verzichten.
  3. #3

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Rauchen in Parks hat New Yorks Bürgermeister bereits verboten, nun geht es der Soda-Industrie an den Kragen: Weil immer mehr Bürger unter Fettleibigkeit leiden, will Michael Bloomberg Süßgetränke in großen Gefäßen kurzerhand aus der Stadt verbannen.

    Fettleibigkeit: New York verbietet Süßgetränke in großen Behältern - SPIEGEL ONLINE
    Das ist doch wieder Blödsinn. Das Problem der verfettenden Amis ist ein systemisches von modernem Kapitalismus: Werbung und Konsum kombiniert mit zu wenig Wissensvermittlung.
    Ein Produkt von vielen Tausend verbieten bringt da absolut garnichts und ist wiedermal nur Aktionismus in Gestalt von Sündenbockpolitik.
  4. #4

    Dann nimmt man halt zwei. Wen wollt ihr eigentlich vera***en?
  5. #5

    Besser wäre mehr Aufklärung ...

    ... und eine hohe Steuer auf ungesunde Getränke und somit auch eine sehr hohe Steuer auf den Kram mit bedenklichen Süßstoffen. Ein Verbot von eigentlich energieeffizienten großen Getränkebehältern ist dumm, da kaufen die Leute halt mehr kleine, was den Profit der Konzerne erhöht und der Umwelt schadet. (imho)
  6. #6

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Rauchen in Parks hat New Yorks Bürgermeister bereits verboten, nun geht es der Soda-Industrie an den Kragen: Weil immer mehr Bürger unter Fettleibigkeit leiden, will Michael Bloomberg Süßgetränke in großen Gefäßen kurzerhand aus der Stadt verbannen.

    Fettleibigkeit: New York verbietet Süßgetränke in großen Behältern - SPIEGEL ONLINE
    Na ja, ob das was bringt? Ich glaube eher nicht. Mir erscheint es als reiner Aktionismus. Das wäre wie wenn man Bezin nur noch 5 Liter weise verkauft, um den Spritverbrauch zu senken.
  7. #7

    Zitat von Diskutierender Beitrag anzeigen
    Auch so kann man die Welt immer weniger lebenswert machen. Die auch in Europa immer mehr um sich greifenden Verbieteritis wird immer unerträglicher. Wir brauchen keinen Gouvernantenstaat und keine Politiker, die die Menschen für dumm und unfähig halten.
    Dann muss man aber auch entsprechend wählen


    Zitat von Diskutierender Beitrag anzeigen
    Auf derartige Fürsorge kann ich verzichten.
    Ich auch. Die selbsternannten Weltverbesserer aber nicht.
  8. #8

    re

    Ich wünschte in Deutschland käme auch mal jemand auf die Idee in öffentlichen Flächen das/ein Rauchverbot vernünftig durchzusetzen.

    Mir geht es immer wieder auf den Keks, dass ich mitrauchen muss. Ein Beispiel sind angeblich rauchfreien Bahnhöfen an: Schon mal aufgefallen, dass die Raucherzonen ziemlich optimal/mittig liegen??

    Das Vorgehen an sich finde ich durchaus sinnvoll, wenn auch mir etwas mulmig bei dem Gedanken wird, dass von oben meine Essgewohnheiten diktiert werden sollen - immerhin schade ich damit ja primär mal nur mir selbst.
  9. #9

    -

    Zitat von Diskutierender Beitrag anzeigen
    Auch so kann man die Welt immer weniger lebenswert machen. Die auch in Europa immer mehr um sich greifenden Verbieteritis wird immer unerträglicher. Wir brauchen keinen Gouvernantenstaat und keine Politiker, die die Menschen für dumm und unfähig halten.

    Auf derartige Fürsorge kann ich verzichten.
    An genügend anderen Stellen im Forum lese ich - ob von ihnen, weiß ich nicht - dass die Politiker doch dies und das verbieten müssten. An anderer Stelle, also hier, ist dann ein Verbot Bevormundung.
    Ich möchte mir mein Getränk auch nicht vorschreiben lassen, aber stelle fest, dass das (Nicht-)Eingreifen der Politik ein ziemlich schmaler Grat ist.


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