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Kampf gegen Fettleibigkeit: New York will XXL-Süßgetränke verbieten

DPADas Rauchen in Parks hat New Yorks Bürgermeister bereits verboten, nun geht es der Soda-Industrie an den Kragen: Weil immer mehr Bürger unter Fettleibigkeit leiden, will Michael Bloomberg Süßgetränke in großen Gefäßen kurzerhand aus der Stadt verbannen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...836140,00.html
  1. #60

    Cool bleiben

    Zitat von fiotsche Beitrag anzeigen
    Ich sehe dabei keinen Eingriff in die persönliche Freiheit. Niemand verbietet es bei diesem Gesetz die Trinkmenge frei zu wählen. Möchte ich mehr hole ich mir eben zwei oder drei Becher.
    Lediglich die Größe der Behälter zu regulieren halte ich für sinnvoll, denn meiner Erfahrung nach will das Auge immer mehr als nötig ist. Ich würde dieses Gesetz unterstützen.
    Sehe ich ähnlich und das wird bei aller Empörung gegen Bevormundung gerne übersehen. In vielen Fast Food Restaurant bekommt man die XXL Getränke im Menü (meist noch mit Refillservice) und es wird somit unbewusst mehr konsumiert als man eigentlich möchte und bräuchte. Niemanden wird verboten so viel Limo zu trinken wie er möchte.

    Was mich allerdings wundert, das hier New York angesprochen wird. Ich dachte New York wäre die Stadt mit den dünnsten Amerikanern, da ja alle fast immer aktiv in Bewegung sind. Ich war schon öfters in New York und habe nur wenige Dicke auf der Strasse gesehen (im Gegensatz zu Florida oder Texas, wo das Auto das einzige Fortbewegungsmittel zu sein scheint).
  2. #61

    Zitat von Mirko D. Walter Beitrag anzeigen
    Ich wünschte in Deutschland käme auch mal jemand auf die Idee in öffentlichen Flächen das/ein Rauchverbot vernünftig durchzusetzen.
    Mit welcher Begründung ? Gesundheitsgefahren für Dritte kann man hier nicht anführen.
  3. #62

    Zitat von hasenfuss27 Beitrag anzeigen
    Ich weis ja nicht, wie sie das machen, aber wir teilen usn so ne Bombe meist zu viert...
    ja, das habe ich schon beobachtet - lustig ist auch der gang zum sitz links eine xxxl-packung popcorn und rechts eine magnumcola!
  4. #63

    Eigene Probleme

    Zitat von liedzeit Beitrag anzeigen
    Schon seltsam, dass hier die Meinung vorzuherrschen scheint, dass Verbote etwas Schlechtes sind. Die traurige Wahrheit ist, dass Regierungen uns manchmal vor uns selbst schützen müssen. Und genau das tut Bloomberg.
    Wenn die mittlere Größe bei McDonalds 0,3 Liter ist, kaufen die Leute das, wenn mittlere Größe 0,7 Liter ist, nimmt man das. Ich bin in Amerika schief angesehen worden, als ich eine kleine Cola im Kino bestellte - bekommen habe ich einen halben Liter! Klar könnte man zwei Getränke kaufen, wenn es keine XXL mehr gibt, wird aber nicht passieren.
    Ich möchte aber niemanden, der sich ungefragt in meine Probleme einmischt. Ich möchte mein Leben eigenverantwortlich führen und lehne jeden Menschen ab, der meint, besser zu wissen, was gut für mich ist, als ich selbst. Diese ungefragte Fürsorge ist eine unglaubliche Arroganz und Menschenverachtung und drückt eine Geringschätzung anderer Menschen aus.

    Aus diesem Grund lehne ich auch diese unsägliche Brüsseler Bevormundungsorganisation ab, und bin froh, seit zwei Jahren in einem freien Land, das nicht zur EU gehört, leben zu dürfen.
  5. #64

    Zitat von LeToubib Beitrag anzeigen
    Ja und? Wenn ich 2l Cola trinken will, dann geht das niemanden etwas an
    Und wenn Konstantin Wecker kokst wie ein Industriestaubsauger eigentlich auch nicht.
    Tut keinem weh und belästigt die Nachbarn nicht- trotzdem verboten.
  6. #65

    US-Gesetze

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Rauchen in Parks hat New Yorks Bürgermeister bereits verboten, nun geht es der Soda-Industrie an den Kragen: Weil immer mehr Bürger unter Fettleibigkeit leiden, will Michael Bloomberg Süßgetränke in großen Gefäßen kurzerhand aus der Stadt verbannen.

    Fettleibigkeit: New York verbietet Süßgetränke in großen Behältern - SPIEGEL ONLINE
    Wenn man sich ansieht, was es in USA bereits alles für Gesetze gibt/gab, wird Bloomberg mit seinen Verbotsabsichten sicher keine Probleme bekommen. Siehe: US-JUSTIZ: Die spinnen, die Amis! - Ausland - FOCUS Online - Nachrichten

    Hier eine Auswahl:

    ARKANSAS: In Little Rock, der Heimatstadt von US-Präsident Bill Clinton, kann Flirten in der Öffentlichkeit mit 30 Tagen Gefängnis bestraft werden.

    WASHINGTON D. C.: In der US-Hauptstadt ist beim Sex nur die Missionarsstellung erlaubt; alle anderen Positionen stehen unter Strafe.

    ARIZONA: Rock ist Pflicht. In Tucson dürfen Frauen keine Hosen tragen.

    ALABAMA: Männer dürfen ihre Ehefrauen nur mit einem Stock prügeln, dessen Durchmesser nicht größer ist als der ihres Daumens.

    VERMONT: Frauen brauchen für Zahnkronen oder Brücken die schriftliche Genehmigung ihres Ehemanns.

    NORTH CAROLINA: Paare dürfen nur dann in einem Hotelzimmer schlafen, wenn die Betten einen Mindestabstand von 60 Zentimetern haben.

    NEBRASKA: In Hastings müssen Ehepartner beim Sex Nachthemden tragen.

    KANSAS: In Wichita ist die Misshandlung der Schwiegermutter kein Grund für eine Scheidung.
  7. #66

    .

    Zitat von Atheist_Crusader Beitrag anzeigen
    Natürlich, es gibt Leute, die trinken so viel, weil es eben DA ist. Sie kaufen 1,5 Liter und süffeln die auch aus, weil sie nichts verschwenden wollen. Das ist dann der Typ, der dann mit dem Verbot vielleicht tatsächlich nur noch eine Flasche kauft. Ich bin nur nicht sicher, ob diese leute einen großen Prozentsatz ausmachen.
    Wenn der Preisunterschied zwischen nem halben Liter, nem ganzen und 1,5 eben nur sehr gering ist tendieren wohl die meisten Leute dazu die größere Variante zu kaufen.

    Und das Leute mehr essen und trinken als sie benötigen wenn zuviel vor ihnen steht wurde in zahlreichen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen.
  8. #67

    Zitat von acitapple Beitrag anzeigen
    ich stimme dem nicht zu. warum sind wohl medikamente reglementiert oder harte drogen verboten ?
    Ja genau, warum eigentlich, das ist doch eine gute Frage. Warum kann ein Mensch nicht für sich das machen, was er für sich für richtig hält? Warum müssen sich Menschen per Gesetz in Angelegenheiten einmischen (wollen), die sie eigentlich nichts angehen?

    denn ich weiß nun was ich durch das aufhören gewonnen habe. so gesehen würde ich auch ein komplettes verbot begrüßen.
    Und weil Sie das so sehen, müssen das alle anderen Raucher (zu denen ich nicht gehöre) auch so sehen, oder wie? Und da gibt es auch keine anderen, sinnvolleren Möglichkeiten als Verbote, um Menschen darüber aufzuklären, dass ein Leben ohne Rauchen evtl. besser ist?

    bei cola ist es ähnlich. würde ein liter 10 euro kosten, hätte man das problem mit der fettleibigkeit wohl eher nicht. hier wird bewußt eine gesundheitsgefährdung aufgrund übermäßigen konsums in kauf genommen.
    Das kann dann aber tatsächlich über die Kosten des Produkts geregelt werden statt über Verbote. Allerdings nur mit dem Ziel, die Kosten der gesundheitlichen Folgen gerecht zu verteilen und nicht, um jemanden zu maßregeln.
  9. #68

    Grammatik

    "weil er das Rauchen in Parks verbat." Das Imperfekt von "er verbietet" heißt "er verbot". "Er verbat" wäre das Imperfekt von "er verbittet". Ich glaube aber nicht, dass sich der Bürgermeister das Rauchen nur verbeten hat.
  10. #69

    Soviel zur Theorie

    Zitat von Medianet Beitrag anzeigen
    Aufklärung und BILDUNG ist die Lösung...und zwar schon ganz früh in der Schule, im Kindergarten etc....
    Problem ist einfach nur, dass diese Aufklärung bei vielen Schichten nicht greift, weil die Kinder weder in den Kindergarten, noch in die Schule gehen. (gilt abgeschwächt auch für D)

    Mit Verboten regelt man garnichts.
    Die Gefahr liegt dann darin, dass Menschen, die in einer Gesellschaft groß werden, in der immer mehr verboten und reglementiert wird, das eigene Denken vergessen und unempfindlich gegenüber eventuellen Verboten werden, die sie dann möglicherweise wirklich "versklaven" .
    Also mein Kind kennt Süßgetränke nur von anderen Kindern aus dem Kindergarten. Man kann seine Ideale noch so hochhalten und auch vorleben, was zu einem gewissen Grad auch hilft, aber das Gesetz nach dem sich das tiefste Niveau meistens durchsetzt kann man damit nicht aufhalten.

    Wenn sich in einer infantilisierten Gesellschaft die Leute so gehenlassen, kann es nicht schaden, sie ab und zu mal an ihre Verantwortung zu erinnern. Die "Freiheit" muss ja gerade in den USA für allen möglichen Quatsch herhalten - solange es die eigene ist und nicht die eventueller Opfer.

    Was dem Argument "Bildung" nicht entgegen steht. Aber auch die sieht die entsprechende Klientel ja oft als Beeinträchtigung ihrer Freiheit an.


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