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Kampf gegen Fettleibigkeit: New York will XXL-Süßgetränke verbieten

DPADas Rauchen in Parks hat New Yorks Bürgermeister bereits verboten, nun geht es der Soda-Industrie an den Kragen: Weil immer mehr Bürger unter Fettleibigkeit leiden, will Michael Bloomberg Süßgetränke in großen Gefäßen kurzerhand aus der Stadt verbannen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...836140,00.html
  1. #50

    Zitat von ChiefGonzo Beitrag anzeigen
    Glauben sie wirklich dass man wegen dem Durst 1,5 Liter Cola bei einem Kinofilm trinkt?
    Ich weis ja nicht, wie sie das machen, aber wir teilen usn so ne Bombe meist zu viert...
  2. #51

    Zitat von hauptsache_dagegen Beitrag anzeigen
    Das Schlimmste versteckt sich recht unscheinbar im Text: In New York gibt es ganz offensichtlich Kaffee in Bechern von mehr als einem halben Liter! Was muss das für Kundschaft sein, die (beispielsweise) einen Liter Kaffee trinken kann, bevor er kalt wird? Wenn die USA an irgendetwas zusammenbrechen, dann werden es weder die Banker sein, noch ihre Kriegstreiberei - sie werden an den Folgen kollektiver Adipositas zu Grunde gehen. Kein Wunder, dass es unmöglich ist, eine Krankenkassenpflicht einzuführen - wer könnte denn die Beiträge stemmen, wenn ein Drittel der Bevölkerung regelmäßig Rücken-OPs, Insulin und neue Zähne braucht?
    ich zum beispiel - thermosbecher machts möglich! und dies gibts in dieser größe sogar bei uns.. man höre und staune. aber natürlich völlig sozial und politisch korrekt - ohne zucker und milch...
  3. #52

    Zitat von Medianet Beitrag anzeigen
    Aufklärung und BILDUNG ist die Lösung...und zwar schon ganz früh in der Schule, im Kindergarten etc....
    Problem ist einfach nur, dass diese Aufklärung bei vielen Schichten nicht greift, weil die Kinder weder in den Kindergarten, noch in die Schule gehen. (gilt abgeschwächt auch für D)

    Mit Verboten regelt man garnichts.
    Die Gefahr liegt dann darin, dass Menschen, die in einer Gesellschaft groß werden, in der immer mehr verboten und reglementiert wird, das eigene Denken vergessen und unempfindlich gegenüber eventuellen Verboten werden, die sie dann möglicherweise wirklich "versklaven" .
    mit solchen statements fördern sie nur vorurteile: dick=dumm=arm. komisch dass hier gegen verbote gewettert wird, aber andererseits die ach so bösen bankgeschäfte verboten werden sollen...
  4. #53

    Die

    Zitat von acitapple Beitrag anzeigen
    ich nehme mir mal heraus, diesen satz alleine hinzustellen, da er dem tenor vieler anderen kommentare entspricht. ich stimme dem nicht zu. warum sind wohl medikamente reglementiert oder harte drogen verboten ? geben wirs zu, die meisten menschen sind nun leider mal dem sinnlosen, maßlosen konsum verfallen. dies ändert man nicht, gesundheitsschädliche lebensmittel aber sehr wohl. als ex-raucher stimme ich mittlerweile auch den rauchverboten zu, denn ich weiß nun was ich durch das aufhören gewonnen habe. so gesehen würde ich auch ein komplettes verbot begrüßen.

    bei cola ist es ähnlich. würde ein liter 10 euro kosten, hätte man das problem mit der fettleibigkeit wohl eher nicht. hier wird bewußt eine gesundheitsgefährdung aufgrund übermäßigen konsums in kauf genommen.

    klar sollte man mit verboten vernünftig umgehen, das heißt aber auch, dass ein verbot manchmal doch sinn hat, oder auch sowas wie helm- und gurtpflicht.
    größten Kritiker der Elche waren früher selber welche.
  5. #54

    Richtig so.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Rauchen in Parks hat New Yorks Bürgermeister bereits verboten, nun geht es der Soda-Industrie an den Kragen: Weil immer mehr Bürger unter Fettleibigkeit leiden, will Michael Bloomberg Süßgetränke in großen Gefäßen kurzerhand aus der Stadt verbannen.
    Fettleibigkeit: New York verbietet Süßgetränke in großen Behältern - SPIEGEL ONLINE
    Die gegen das Verbot sind und an gesunden Menschenverstand festhalten wollen, sollten darüber nachdenken, dass Menschen nicht immer mit Vernunft und Verstand durchs Leben gehen. Siehe Stranssenverkehr. Warum muss er so stark reguliert werden? Warum gibt es so viele Regeln füe gute Nachbarschaft? Weil sonst auf Strassen und zwischen Nachbarn Kriegsähnliche Zustand herrschen wird.
  6. #55

    Wo bleibt das Recht auf Unvernunft.

    Und wo ist die Grenze, es gibt fast unendlich vieles was nach gängiger Meinung schädlich aber weit verbreitet ist und demnach verboten werden müsste.

    Hinzu kommt dass fragwürdige Lehrmeinungen und ideologische Wertungen immer mit einfliessen.

    So stellt sich hier die Frage ob ein Eimer Zuckerplörre wirklich schädlicher als ein Eimer Süsstoffplörre ist.
  7. #56

    Wieso..

    Zitat von Mirko D. Walter Beitrag anzeigen
    Ich wünschte in Deutschland käme auch mal jemand auf die Idee in öffentlichen Flächen das/ein Rauchverbot vernünftig durchzusetzen.

    Mir geht es immer wieder auf den Keks, dass ich mitrauchen muss. Ein Beispiel sind angeblich rauchfreien Bahnhöfen an: Schon mal aufgefallen, dass die Raucherzonen ziemlich optimal/mittig liegen??

    Das Vorgehen an sich finde ich durchaus sinnvoll, wenn auch mir etwas mulmig bei dem Gedanken wird, dass von oben meine Essgewohnheiten diktiert werden sollen - immerhin schade ich damit ja primär mal nur mir selbst.
    ...?von Oben werden die Rauchgewohnheiten diktiert,also sollen gefälligts auch von oben die Essgewohnheiten diktiert werden!!
  8. #57

    Zitat von buntesmeinung Beitrag anzeigen
    Natürlich, sind derartige Verbote etwas Schlechtes.
    Sie schränken die Menschen in ihrer frei gewählten Lebensführung und Eigenverantwortung ein.

    Der Staat kann, darf, soll nicht alles regulieren!!!
    Stimmt, Koks und Heroin, Speed und LSD - Alles verboten im Regulierungswahn. Immer diese Einschränkungen in der gewollten Lebensführung. Und inzwischen darf ich nicht mal mehr in der Fußgängerzone blankziehen und an den nächsten Laternenpfahl urinieren! Nur noch Verbote um mich herum.

    Die Grenzen werden immer irgendwo gezogen, in Bayern ist das Oktoberfest Kulturgut, und Australier sind gern gesehene Gäste.
    Aus den Augen eines Saudis handelt es sich dabei um eine Drogenorgie mit weltweitem Drogentourismus.

    Alles eine Frage der Sichtweise.
  9. #58

    ||||

    Zitat von acitapple Beitrag anzeigen
    (...)bei cola ist es ähnlich. würde ein liter 10 euro kosten, hätte man das problem mit der fettleibigkeit wohl eher nicht. hier wird bewußt eine gesundheitsgefährdung aufgrund übermäßigen konsums in kauf genommen.
    Ja, die wird in Kauf genommen.
    Weil wir keine Welt von Kleinkindern sind.
    Konsumverhalten über den Preis zu steuern halte ich für das Letzte..
  10. #59

    Zitat von MrStoneStupid Beitrag anzeigen
    ... und eine hohe Steuer auf ungesunde Getränke und somit auch eine sehr hohe Steuer auf den Kram mit bedenklichen Süßstoffen.
    Eine solche Steuer ist nicht mehr als eine feige Form des Verbots.

    Wie wäre es einfach auf diese fragwürdige Volkspädagogik zu verzichten und freien Menschen das Recht auf angeblich ungesundes Verhalten zuzugestehen.








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