Forum


 

Kampf gegen Fettleibigkeit: New York will XXL-Süßgetränke verbieten

DPADas Rauchen in Parks hat New Yorks Bürgermeister bereits verboten, nun geht es der Soda-Industrie an den Kragen: Weil immer mehr Bürger unter Fettleibigkeit leiden, will Michael Bloomberg Süßgetränke in großen Gefäßen kurzerhand aus der Stadt verbannen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...836140,00.html
  1. #180

    Zitat von schlupfloch Beitrag anzeigen
    Ist mir tatsächlich in Paderborn im Kino passiert. Cola erst ab einem halben Liter.
    Was soll man denn auch mit weniger Cola anfangen?
    Den hohlen Zahn auffuellen?
    Was soll ich mit einem Schluck Cola?
    Das ist doch den Becher nicht wert.
  2. #181

    Zitat von barlog Beitrag anzeigen
    Mit Nährstoffen sind in diesem Fall Vitamine und Mineralien gemeint.
    Ich habe für sie extra noch mal in meine GU-Nährwerttabelle geschaut und - verflixt - sie haben recht: In 100 g Zucker stecken (neben 400 kcal) tatsächlich je 2 mg Kalium und Calcium.
    Das ist doch mal ein schönes Argument für die Bescheidwisser, die immerfort betonen, daß der Körper Zucker braucht.

    (Für alle, die jetzt reflektorisch zucken: Mit "Zucker" ist hier industriell hergestellter sog. Kristallzucker gemeint und nicht Glucose, die im Stoffwechsel aus kohlenhydratreichen Lebensmitteln entsteht.)
    lacht...
    Das mit dem Kalium/Calcium wusste ich auch nicht. :-)

    Ich sehe das pragmatisch:
    Selbst wenn mein Körper keinen Zucker braucht, ab und zu brauche ICH mein Eis, mein Stück Schokolade, etc.
    Zucker ist ein Genußmittel und den Genuß lasse ich mir nicht miesmachen (das miesmachen unterstelle ich Ihnen nicht).
    Worauf es ankommt ist das Maßhalten
  3. #182

    Zitat von pennywise_the_clown Beitrag anzeigen
    Das Problem ist, das Zucker - wie sie schreiben - enorm billig ist und Geschmack (lecker!) rein bringt.
    Ich verstehe nicht, was daran ein Problem darstellen soll.
    Seien wir doch froh, dass Zucker so guenstig ist.
    Ich esse ziemlich viel davon.
  4. #183

    Zitat von ich2010 Beitrag anzeigen
    die argumentation hat nichts mit der solidargemeinschaft zu tun, sondern damit, dass der egoist nicht für die verfehlungen anderer aufkommen möchte. "verfehlungen" die er selbst natürlich vermeidet und nie begehen würde. DAS ist der wahre grund.
    solidarisch zeigt man sich demnach nur wenn bestimmte anforderungen erfüllt sind - nämlich die eigenen.
    na danke, solidarität ist anders.
    solidarisch wäre es vielleicht der allgemeinheit erst gar nicht zur last zu fallen, oder ? verhält sich griechenland solidarisch oder der rest europas ?
  5. #184

    Zitat von pennywise_the_clown Beitrag anzeigen
    Wenn ich mit meinen Wagen bewusst einen Unfall baue, bezahlt meine Versicherung NICHT
    Selbstverstaendlich bezahlt die!
  6. #185

    Den Mitmenschen, die gerade wieder die Verbieteritis bejubeln und den Hauptzweck ihres Lebens darin sehen, möglichst viele Lebensjahre anzusammeln, sein ein lesenswertes >Essay< aus der "Welt" nahegelegt.

    Und was das Totschlag-Argument mit den Kosten für die Allgemeinheit angeht: Am wenigsten solidarisch verhalten sich diejenigen, die 100 Jahre alt werden und davon 35 Jahre lang in die Rentenkasse greifen möchten...
  7. #186

    [QUOTE=moev;10280144
    Dann lassen Sie uns mal loslegen mit der Liste was als "Bewusst" und was als "allgemeines Risiko" gilt.

    Ich habe keine Lust für den zu zahlen der sich beim Nordic Walking durch den schönen Wald den Knöchel bricht weil das Laub nass war, oder die Wurzel übersehen würde etc. Kann er gefälligst auch sicher unter optimalen Bedinungen im Studio am Laufband erledigen.

    Wenn da noch was passiert, dann OK, dann hat er zumindest das Risiko möglichst minimiert und einfach nur trotzdem Pech. Aber wenn er unsolidarisch bewusst ein höheres Risiko in Kauf nimmt weil das Walken durch die Natur seine Lebensqualität erhöht, dann hat er den Schaden auch selbst zu zahlen.[/QUOTE]

    *seufz
    Ich will hier keinen Foren Krieg führen - ich bin ja ein friedliebender und auch solidarischer Mensch. ;-)

    Es gab ja schon immer wieder Diskussionen um gewisse "Risikosportarten", wobei man dann streitet wo das Risiko anfängt.

    Ich will ja nicht Menschen von der Solidaritätsgemeinschaft ausschließen. Ich will nur darauf aufmerksam machen, dass es mit einem "Es ist mein gutes Recht über meine Ernährung alleine zu bestimmen" auch etwas "kurzsichtig" ist - eben weil ich mich auf den Staat (dessen Einfluß ich hier verteufele) dann im Zweifelsfalle doch verlassen will. Kommen wir so zusammen?

    Wenn es eine Möglichkeit gäbe, die Lebensmittel mit einer Ungesundheitssteuer zu belegen (die dann NUR für das Gesundheitswesen verwendet wird) wäre das alles einfacher.
    Noch einfacher wäre es wenn die Menschen vernünftig wären und sich gesund ernähren würden
  8. #187

    Zitat von sample-d Beitrag anzeigen
    Bloss blöd dass zu McDonalds der Bevölkerungsdurchschnitt geht und nicht nur verfettete Fastfood-Selbstmörder.

    Ich zum Beispiel - laufe 3 mal die Woche 10-12km, wiege bei 1.80m 73kg, rauche trotzdem ein Päckchen am Tag, gehe gerne ab und zu zu Mc Donalds etc. und trinke am Tag im Schnitt 2-3l Coke zero (was ich fürt sehr gesund halte - alle Sportler in unserer Firma trinken Coke zero)...
    Müsste ich jetzt mehr oder weniger in die Solidargemeinschaft .....
    Nein ich mag McDonalds nicht, ich trinke dort nur ab und zu meinen Kaffee.

    Die Raucherzonen finde ich gut positioniert und ich konnte auch vor der Rauchverbotshysterie ganz gut mit der Raucherei umgehen - obwohl ich Nichtraucher bin.
    Dafür mag ich aber ab und zu einen Grillabend - obwohl es ungesund ist und stinkt.
    Sport naja, Ausdauersport weniger aber ich komme zu meiner Bewegung.

    Von Verboten halte ich garnichts. Man muß die Köpfe der Leute erreichen.
    Wie? Weiß ich nicht.
    Und wenn ich etwas nicht weiß fordere ich halt die pragmatische Lösung aller Politiker "Steuern"
  9. #188

    Hahaha

    Zitat von pennywise_the_clown Beitrag anzeigen
    Ich denke, niemand hat gegen "mal" süße Getränke. Menschen ohne Laster gibt es nicht (naja Razi vielleicht).

    Aber wenn sie nun aufgrund "massiven" Konsums von süßen Getränken krank sind, darf dann der Staat sagen:
    "Das geht niemanden etwas an! Mich schon dreimal nicht!" ?
    Wenn's dem Staat so dermaßen um die Gesundheit ginge, hätte er viel zu tun, wenn's um das Aussprechen von Verboten ginge:
    Denn er müßte in erster Linie alles verbieten, was Stress (Diss-Stress) verursacht. Denn dieser stellt momentan die schlimmste Gesundheitsgefahr dar. Das aber tut der US-Staat mitnichten.
    Scheint also, als ginge es ihm gar nicht um die Gesundheit.
    Sondern eher darum, Geld zu sparen bzw. die Gewinne im Gesundheitswesen zu steigern.

    Aber Freiheit hat nun mal leider ihren Preis. Wenn man diesen Preis nicht zahlen will - um die Gewinne zu optimieren - verliert man diese Freiheit. Denn dieses Spiel, was man der Gesundheit zu liebe gefälligst tun oder lassen sollte, ginge ja ewig weiter. Bis wir alle im Winter mit derselben Kleidung bekleidet, in temeparurgleichen Räumen hockend diesselbe (gesunde) Nahrung verspeisen würden und dasselbe trinken würden, um zur gleichen Uhrzeit zu Bett zu gehen.

    Diese geldgeile Bevormundungssucht der Amerikaner wird Amerika letztlich die Freiheit kosten. Weit davon entfernt sind die eh nimmer.
  10. #189

    Zitat von dale_gribble Beitrag anzeigen
    Selbstverstaendlich bezahlt die!
    Wenn ich es ABSICHTLICH tue? Mit VORSATZ?!

    Ich bekomme kein Geld.
    Gut, soviel ich weiß zahlt die Versicherung an meinen Unfallgegner (der ja nix dafür kann dass ich ein Irrer bin), holt sich das Geld aber dann von mir wieder.


TOP



TOP