DPADas Rauchen in Parks hat New Yorks Bürgermeister bereits verboten, nun geht es der Soda-Industrie an den Kragen: Weil immer mehr Bürger unter Fettleibigkeit leiden, will Michael Bloomberg Süßgetränke in großen Gefäßen kurzerhand aus der Stadt verbannen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...836140,00.html
lacht...
Das mit dem Kalium/Calcium wusste ich auch nicht. :-)
Ich sehe das pragmatisch:
Selbst wenn mein Körper keinen Zucker braucht, ab und zu brauche ICH mein Eis, mein Stück Schokolade, etc.
Zucker ist ein Genußmittel und den Genuß lasse ich mir nicht miesmachen (das miesmachen unterstelle ich Ihnen nicht).
Worauf es ankommt ist das Maßhalten
Den Mitmenschen, die gerade wieder die Verbieteritis bejubeln und den Hauptzweck ihres Lebens darin sehen, möglichst viele Lebensjahre anzusammeln, sein ein lesenswertes >Essay< aus der "Welt" nahegelegt.
Und was das Totschlag-Argument mit den Kosten für die Allgemeinheit angeht: Am wenigsten solidarisch verhalten sich diejenigen, die 100 Jahre alt werden und davon 35 Jahre lang in die Rentenkasse greifen möchten...
[QUOTE=moev;10280144
Dann lassen Sie uns mal loslegen mit der Liste was als "Bewusst" und was als "allgemeines Risiko" gilt.
Ich habe keine Lust für den zu zahlen der sich beim Nordic Walking durch den schönen Wald den Knöchel bricht weil das Laub nass war, oder die Wurzel übersehen würde etc. Kann er gefälligst auch sicher unter optimalen Bedinungen im Studio am Laufband erledigen.
Wenn da noch was passiert, dann OK, dann hat er zumindest das Risiko möglichst minimiert und einfach nur trotzdem Pech. Aber wenn er unsolidarisch bewusst ein höheres Risiko in Kauf nimmt weil das Walken durch die Natur seine Lebensqualität erhöht, dann hat er den Schaden auch selbst zu zahlen.[/QUOTE]
*seufz
Ich will hier keinen Foren Krieg führen - ich bin ja ein friedliebender und auch solidarischer Mensch. ;-)
Es gab ja schon immer wieder Diskussionen um gewisse "Risikosportarten", wobei man dann streitet wo das Risiko anfängt.
Ich will ja nicht Menschen von der Solidaritätsgemeinschaft ausschließen. Ich will nur darauf aufmerksam machen, dass es mit einem "Es ist mein gutes Recht über meine Ernährung alleine zu bestimmen" auch etwas "kurzsichtig" ist - eben weil ich mich auf den Staat (dessen Einfluß ich hier verteufele) dann im Zweifelsfalle doch verlassen will. Kommen wir so zusammen?
Wenn es eine Möglichkeit gäbe, die Lebensmittel mit einer Ungesundheitssteuer zu belegen (die dann NUR für das Gesundheitswesen verwendet wird) wäre das alles einfacher.
Noch einfacher wäre es wenn die Menschen vernünftig wären und sich gesund ernähren würden
Nein ich mag McDonalds nicht, ich trinke dort nur ab und zu meinen Kaffee.
Die Raucherzonen finde ich gut positioniert und ich konnte auch vor der Rauchverbotshysterie ganz gut mit der Raucherei umgehen - obwohl ich Nichtraucher bin.
Dafür mag ich aber ab und zu einen Grillabend - obwohl es ungesund ist und stinkt.
Sport naja, Ausdauersport weniger aber ich komme zu meiner Bewegung.
Von Verboten halte ich garnichts. Man muß die Köpfe der Leute erreichen.
Wie? Weiß ich nicht.
Und wenn ich etwas nicht weiß fordere ich halt die pragmatische Lösung aller Politiker "Steuern"
Wenn's dem Staat so dermaßen um die Gesundheit ginge, hätte er viel zu tun, wenn's um das Aussprechen von Verboten ginge:
Denn er müßte in erster Linie alles verbieten, was Stress (Diss-Stress) verursacht. Denn dieser stellt momentan die schlimmste Gesundheitsgefahr dar. Das aber tut der US-Staat mitnichten.
Scheint also, als ginge es ihm gar nicht um die Gesundheit.
Sondern eher darum, Geld zu sparen bzw. die Gewinne im Gesundheitswesen zu steigern.
Aber Freiheit hat nun mal leider ihren Preis. Wenn man diesen Preis nicht zahlen will - um die Gewinne zu optimieren - verliert man diese Freiheit. Denn dieses Spiel, was man der Gesundheit zu liebe gefälligst tun oder lassen sollte, ginge ja ewig weiter. Bis wir alle im Winter mit derselben Kleidung bekleidet, in temeparurgleichen Räumen hockend diesselbe (gesunde) Nahrung verspeisen würden und dasselbe trinken würden, um zur gleichen Uhrzeit zu Bett zu gehen.
Diese geldgeile Bevormundungssucht der Amerikaner wird Amerika letztlich die Freiheit kosten. Weit davon entfernt sind die eh nimmer.