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Kampf gegen Fettleibigkeit: New York will XXL-Süßgetränke verbieten
DPADas Rauchen in Parks hat New Yorks Bürgermeister bereits verboten, nun geht es der Soda-Industrie an den Kragen: Weil immer mehr Bürger unter Fettleibigkeit leiden, will Michael Bloomberg Süßgetränke in großen Gefäßen kurzerhand aus der Stadt verbannen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...836140,00.html
- #160 31.05.2012 12:09 von
- #161 31.05.2012 12:11 von
- #162 31.05.2012 12:17 von
Gefällt mir sehr gut, ihr Beitrag !
Auch ich halte es in vielen Fällen für sinnvoll, von oben wenn nicht verbietend, so doch regulierend in Konsumgewohnheiten einzugreifen, die ihren Ursprung nicht in Verbraucherinteressen, sondern in Gewinnmaximierungen der Hersteller haben.
Einen hohen Zuckeranteil in Getränken, Joghurts und vielen anderen essbaren Produkten würde sich kein Hersteller leisten können, wenn Zucker noch so teuer wäre wie vor ca. 100 Jahren.
Heute werden von diesem nährstofflosen Pulver über 160 Millionen Tonnen im Jahr produziert und Zucker dient längst als billiger Füllstoff der Nahrungsmittelindustrie.
Außerdem übt Zucker Reize auf das Belohnungssystem im Gehirn aus, die zur Folge haben, daß viele Menschen in ungesund hohem Maß Zuckerhaltiges zu sich nehmen, um sich ein angenehmes Gefühl zu verschaffen - schön zu besichtigen bei vielen dicklichen Jugendlichen, die gern mit großen Zuckergetränkflaschen in der Hand umherschlurfen. Auch das haben die Hersteller, sogar die Tierfutterhersteller schon lange begriffen.
Natürlich kann man diese Hintergründe dem deutschen Verbraucher, der mit Wonne durchschnittlich 36 kg Zucker pro Jahr frisst, nicht nahebringen, ohne eine Protestwelle von Bedenkenträgern, die sogleich einen Eingriff in die persönliche Freiheit wittern, loszutreten - sehr im Sinne der Zuckerindustrie . ...
Infos - #163 31.05.2012 12:19 von
Nichts besonderes - die Amis sind Waschweiber
Im Land der Freien ist eine solche Bevormundung (im wahrsten Sinne des Wortes) nix besonderes. Es gibt in Amerika Provinzstädte, dort bestimmt irgend so ein klerikaler Waschweiberausschuss, dass man in dieser Stadt auch zu Hause (!!!!) keinen Alkohl trinken darf. Und schon wirst du nachts in der eigenen Wohnung vom Sheriff gecheckt, ob du was getrunken hast. In deinen eigenen vier Wänden.
Dem Anderen drein zu gackern, ihn zu bevormunden und mitbestimmen zu wollen - selbst bei den intimsten Dingen - scheint so ein amerikanischer Charekterzug zu sein, der sich im kompletten amerikanischen Wesen niederschlägt. Und immer schön mit so einer pseudo-moralischen Ausrede des "Nurgutmeinens" untermalt, wird ungefragt das faule Ei in des Anderen Schüssel gekleppert.
Hoffen wir, dass diese Waschweibermentalität nicht noch mehr zu uns herüber schwappt. - #164 31.05.2012 12:21 von
Schlimm
Bei ihrem Posting sträuben sich bei mir die Nackenhaare. Ich möchte einfach nicht von irgendwelchen Fürsorgefanatikern zu meinem Glück gezwungen werden. Was gut und was schlecht für mich ist, entscheide ich ganz allein.
Nach derartiger Logik wäre es gut gewesen, mir als Bayern-Fan Fussball zu verbieten, damit ich vor der seelischen Pein, wie ich sie im CL-Finale vor zwei Wochen erleben musste, geschützt worden wäre.
Wie dem auch sei, solange ich mich nur selbst schädige, ist es allein mein Problem und das geht auch niemanden etwas an. - #165 31.05.2012 12:22 von
Dann "darf" der Staat (die Solidargemeinschaft) sagen:
"Also diese schwere Verbrennung zu behandeln kostet 1.400 €! Haben Sie nicht?! Was geht mich das an?! Dann sehen sie mal zu wer Sie behandelt, ICH tue es ohe Knete nicht! Du hast Dich so dämlich angestellt mit dem heißen Wasser, Dummheit gehört bestraft!" - #166 31.05.2012 12:26 von
Das Zucker "nährstofflos" ist, glaube ich nicht. Dem Körper ist es egal welches Brennmittel er verwendet. Zucker kann doch sehr schnell in "Energie" umgewandelt werden (sonst würde er ja nich fett machen, denn Fett sind gespeicherte Energiereservern).
Das Problem ist, das Zucker - wie sie schreiben - enorm billig ist und Geschmack (lecker!) rein bringt. - #167 31.05.2012 12:27 von
Ja. Die Hypothese einer appetitsteigernden Wirkung oder relevant erhöhten Energieaufnahme konnte in etlichen Studien nicht hinreichend belegt werden und gilt darum als unwahrscheinlich. Allfällige Indizien hinsichtlich einer Steigerung der Insulinausschüttung basieren übrigens gerade nicht auf der "Süsse":
"In mehreren Versuchen wurde jedoch dieser Effekt nicht bestätigt, allerdings zeigt eine Studie aus dem Jahr 1998, dass verschiedene Süßstoffe mit einer bitteren Geschmackskomponente (Natriumsaccharin, Natriumcyclamat, Steviosid und Acesulfam-K), nicht jedoch Aspartam, an isolierten Ratten-Pankreas-Inselzellen die Insulinausschüttung statistisch signifikant steigern." (wiki) - #168 31.05.2012 12:31 von
- #169 31.05.2012 12:36 von
War die Fußball Pein so schlimm? Ich fand das Spiel herrlich!
*fies grins
Aber ernsthaft: Sie schaden eben nicht "sich selbst".
Wenn sie - aufgrund exessiven Nahrungskonsums - krank werden, schaden sie den Krankenkassen und damit allen Beitragszahlern. Die Krankenkassen müssen Ihre SELBSTERVERSCHULDETE Krankheit bezahlen und müssen die Mittel für andere Patienten zusammenstreichen.
Zudem:
Was kann ein Kind dafür, wenn es von klein auf von der Lebensmittelindustrie von Zucker, Geschmacksvertärkern, etc. regelrecht abhängig gemacht wird.
Ach ja, die Eltern. Aber ein Kind kann sich seine Eltern ja leider nicht aussuchen
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